Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschreibt das Verfahren für die Vorbereitung der Installation von SUSE® Linux Enterprise Server auf IBM POWER-Systemen.
Das Betriebssystem SUSE® Linux Enterprise Server kann unter verschiedenen Hardware-Voraussetzungen betrieben werden. Um Ihnen für die Planungsphase eine Richtlinie zur Verfügung zu stellen, werden hier die Mindestanforderungen dargestellt.
Wenn Sie ganz sichergehen möchten, dass eine bestimmte Computerkonfiguration funktioniert, erkundigen Sie sich, welche Hardware von SUSE zertifiziert wurde. Eine Liste dieser Computer finden Sie unter http://developer.novell.com/yessearch/Search.jsp.
Diese Systeme werden mit einem PPC64-Kernel betrieben.
Tabelle 3.1. Unterstützte Modelle
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pSeries-Modelle |
p615, p630, p650, p655, p670, p690 |
|
eServer p-, System p5-, OpenPower- und ATX Server-Modelle |
505, 510, 520, 550, 560Q, 570, 570+, 575, 575+, 590, 595, 710, 720, 185 |
|
ATX Workstation |
185 |
Alle vorher von SUSE Linux Enterprise Server 9 unterstützten POWER3-, POWER4-, PPC970- und RS64-basierten Modelle werden nicht mehr unterstützt.
Die Standardinstallation erfordert mindestens 256 MB RAM. Ein Standardsystem benötigt mindestens 2,0 GB freien Festplattenspeicher.
Aktuelle Hardware-Informationen für Linux auf System p finden Sie nach Modell unter http://www-03.ibm.com/systems/p/.
Aktuelle Firmware finden Sie unter http://www-912.ibm.com/eserver/support/fixes/fixcentral. Klicken Sie auf und , um Ihr Modell zu suchen. Diese Seite stellt auch Updates für die Hardware Management Console (HMC) bereit.
Aktuelle Firmware für das BladeCenter finden Sie unter http://www-304.ibm.com/systems/support/supportsite.wss/docdisplay?lndocid=MIGR-63017&brandind=5000020 (Software und Gerätetreiber, IBM BladeCenter).
In diesem Abschnitt erfahren Sie, welche Schritte Sie zur Vorbereitung der eigentlichen Installation ausführen müssen. Das Installationsverfahren richtet sich nach dem verwendeten System. Siehe die folgende Dokumentation:
Für IBM eServer p5-Systeme siehe Abschnitt 3.2.1, „Vorbereitung der Installation auf den IBM-Modellen eServer p5, System p und OpenPower“
Für IBM pSeries-Systeme siehe Abschnitt 3.2.2, „Vorbereitung der Installation auf IBM pSeries-Modellen“
Für IBM JS20/JS21/JS22-Blades siehe Abschnitt 3.2.3, „Vorbereiten einer Installation auf IBM JSxx BladeCenter“
Wenn SUSE® Linux Enterprise Server auf mehreren Systemen oder Partitionen installiert werden soll, empfiehlt sich die Erstellung einer Netzwerkinstallationsquelle. Die Installationsquelle kann für die gleichzeitige Installation auf mehreren Partitionen oder Systemen verwendet werden. Informationen zur Konfiguration einer Netzwerkinstallationsquelle finden Sie in Abschnitt 14.2.1, „Einrichten eines Installationsservers mithilfe von YaST“.
Die Installation kann über einen VNC-Client gesteuert werden. Weitere Informationen zu VNC finden Sie unter Abschnitt 14.1.1, „Einfache Installation mit entferntem Zugriff über VNC – Statische Netzwerkkonfiguration“.
Um sich in die linuxppc-dev-Mailingliste einzutragen, melden Sie sich über die Formulare unter https://ozlabs.org/mailman/listinfo/linuxppc-dev an. Die folgenden Links führen zu Informationen bezüglich der Wartung einer Installation:
http://www.novell.com/support/products/server/ unterstützt Kunden wirksam bei der Lösung von Problemen. Sobald SUSE ein ernsthaftes Problem feststellt, wird dort ein entsprechender Artikel veröffentlicht. Sie durchsuchen dieses Portal am besten mit Suchwörtern wie PPC oder POWER.
Sicherheitswarnungen finden Sie unter http://www.novell.com/linux/security/securitysupport.html. Darüber hinaus bietet SUSE zwei sicherheitsrelevante Mailinglisten an, die jeder abonnieren kann.
suse-security: Eine allgemeine Diskussion von Sicherheitsfragen zu Linux und SUSE. In diese Liste werden alle Sicherheitswarnungen zu SUSE Linux Enterprise Server aufgenommen.
suse-security-announce: Eine SUSE-Mailingliste speziell für Sicherheitswarnungen.
Dieser Abschnitt behandelt die vorbereitenden Schritte für die Installation von SUSE® Linux Enterprise Server auf IBM eServer p5-Systemen. Der Abschnitt beschreibt die Installation über das systemeigene CD-ROM-Laufwerk und die Installation über das Netzwerk.
In diesem Abschnitt wird davon ausgegangen, dass die Hardware Management Console (HMC) eingerichtet und mit Ihrem System verbunden ist. Weitere Informationen zur Verwendung des Assistenten für die Konfiguration der HMC finden Sie unter "HMC mit dem Guided Setup Wizard konfigurieren": http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/systems/scope/hw/topic/iphai_p5/confighmcgs.htm?
IBM eServer p5-Systeme bieten die Möglichkeit, das System zu partitionieren. Dies ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von bis zu 254 Betriebssystemen auf einem Computer. Die Betriebssysteme werden in LPARs (logischen Partitionen) installiert. Ein oder auch mehrere dieser Partitionen können eine SUSE Linux Enterprise Server-Umgebung enthalten.
Zur Vorbereitung einer LPAR-Partition für SUSE Linux Enterprise Server konfigurieren Sie das System zunächst über die HMC. Einzelheiten hierzu erfahren Sie in der IBM-Dokumentation: http://publib.boulder.ibm.com/infocenter/systems/scope/hw/topic/iphbi/iphbikickoff.htm
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Festplatte über ausreichend Speicherplatz für die Installation von SUSE Linux Enterprise Server verfügt. Das Standardsystem benötigt mindestens 4 GB freien Festplattenspeicher.
SUSE Linux Enterprise Server kann von einem CD-ROM- oder DVD-Laufwerk oder einer Netzwerkinstallationsquelle installiert werden. Machen Sie das CD-ROM-/DVD-Laufwerk oder Netzwerkgerät der zu installierenden LPAR verfügbar.
Prozedur 3.1. Zuweisen eines CD-ROM- oder DVD-Laufwerks zu einer LPAR
Öffnen Sie die HMC-Anwendung und navigieren Sie zu +.
Erweitern Sie von den verfügbaren Servern den Server und die Partition, die installiert werden soll.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Profil für die Installation und wählen Sie – siehe Abbildung 3.1, „HMC: Server Management – Eigenschaften“.
Wählen Sie im Dialogfeld (Profileigenschaften der logischen Partition) den Karteireiter .
Wählen Sie unter unter dem Bus, an dem das Laufwerk installiert ist, die Option aus. Zum Zuweisen des CD-ROM/DVD-Laufwerks zur Partition klicken Sie auf .
Das Ergebnis sollte folgendermaßen aussehen: Abbildung 3.2, „HMC: Verwaltete E/A-Geräte des Systems“.
Legen Sie nun die SUSE Linux Enterprise Server-CD1 oder -DVD1 in das Laufwerk ein.
Prozedur 3.2. Zuweisen eines Netzwerkgeräts zu einer LPAR
Öffnen Sie die HMC-Anwendung und navigieren Sie zu +.
Öffnen Sie von den verfügbaren Servern den Server und die Partition, auf denen die Installation erfolgen soll.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das gewünschte Profil für die Installation und wählen Sie – siehe Abbildung 3.1, „HMC: Server Management – Eigenschaften“.
Wählen Sie im Dialogfeld (Profileigenschaften der logischen Partition) den Karteireiter .
Wählen Sie unter unter dem Bus, an dem die Netzwerkkarte angeschlossen ist, die Option aus. Klicken Sie danach auf .
Informationen zur Installation über einen virtuellen Ethernet-Adapter finden Sie in der IBM-Dokumentation.
Wenn SUSE Linux Enterprise Server auf mehreren Partitionen installiert werden soll, sollten Sie eine Netzwerkinstallationsquelle erstellen. Sie brauchen die CDs dann während der Installation nicht ständig zu wechseln. Die Installationsquelle kann auch für gleichzeitige Installationen auf verschiedenen Systemen verwendet werden. Informationen zur Konfiguration einer Netzwerkinstallationsquelle finden Sie in Abschnitt 14.2.1, „Einrichten eines Installationsservers mithilfe von YaST“.
Zur Ausführung der Installation müssen Sie das System neu starten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Profilnamen, klicken Sie auf und bestätigen Sie das darauf folgende Dialogfeld mit .
Verwenden Sie die Bildschirmkonsole oder verbinden Sie sich, wie in der IBM-Dokumentation beschrieben, mit einer seriellen Konsole. Eine einfache Startmethode für eine serielle Konsole ist das Öffnen von VTerm während der Aktivierung der Partition. Aktivieren Sie dazu im Dialogfeld die Option .
Drücken Sie beim Starten des Systems während der Systemüberprüfung die Taste F1 bzw. bei Verwendung einer seriellen oder virtuellen Konsole die Taste 1, um die System-Firmware anzuzeigen:
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM IBM
1 = SMS Menu 5 = Default Boot List
8 = Open Firmware Prompt 6 = Stored Boot List
memory keyboard network scsi speaker
Drücken Sie während der Überprüfung der SCSI-Geräte die Taste F1 bzw. 1. Wählen Sie , um das Dialogfeld mit den Boot-Optionen zu öffnen:
Version SF220_004
SMS 1.5 (c) Copyright IBM Corp. 2000,2003 All rights reserved.
---------------------------------------------------------------------
Main Menu
1. Select Language
2. Setup Remote IPL (Initial Program Load)
3. Change SCSI Settings
4. Select Console
5. Select Boot Options
---------------------------------------------------------------------
Navigation Keys:
X = eXit System Management Services
---------------------------------------------------------------------
Type the number of the menu item and press Enter or select Navigation
Key:5
Wählen Sie , um das Installationsgerät festzulegen. Wechseln Sie zu , um die Liste der verfügbaren Geräte zu sehen:
Version SF220_011
SMS 1.5 (c) Copyright IBM Corp. 2000,2003 All rights reserved.
--------------------------------------------------------------------------
Select Device
Device Current Device
Number Position Name
1. - Virtual Ethernet
( loc=U9111.520.10D3CCC-V1-C3-T1 )
2. - Ethernet
( loc=U787A.001.DNZ00XG-P1-T5 )
3. - Ethernet
( loc=U787A.001.DNZ00XG-P1-T6 )
4. - IDE CD-ROM
( loc=U787A.001.DNZ00XG-P4-D3 )
5. 1 SCSI 73407 MB Harddisk
( loc=U787A.001.DNZ00XG-P1-T10-L8-L0 )
--------------------------------------------------------------------------
Navigation keys:
M = return to Main Menu
ESC key = return to previous screen X = eXit System Management Services
--------------------------------------------------------------------------
Type the number of the menu item and press Enter or select Navigation Key:
Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus (in diesem Beispiel 4):
SMS 1.5 (c) Copyright IBM Corp. 2000,2003 All rights reserved.
--------------------------------------------------------------------------
Select Task
IDE CD-ROM
( loc=U787A.001.DNZ00XG-P4-D3 )
1. Information
2. Normal Mode Boot
3. Service Mode Boot
--------------------------------------------------------------------------
Navigation keys:
M = return to Main Menu
ESC key = return to previous screen X = eXit System Management Services
--------------------------------------------------------------------------
Type the number of the menu item and press Enter or select Navigation Key:
Wählen Sie , um die Installation von diesem Gerät auszuführen. Bestätigen Sie das nächste Fenster mit , um die zu beenden und von diesem Gerät zu booten.
Das System liest die CD-ROM ein und startet das Dienstprogramm yaboot:
Welcome to SuSE:SLE-11:GA! Type "install" to start the YaST installer on this CD/DVD Type "slp" to start the YaST install via network Type "rescue" to start the rescue system on this CD/DVD Welcome to yaboot version 1.3.11.SuSE Enter "help" to get some basic usage information boot:
Geben Sie ein und drücken Sie Eingabe.
Wenn Sie die Installationsdaten nicht von der CD-ROM, sondern von einer Netzwerkinstallationsquelle einlesen möchten (siehe Abschnitt 3.2.1.3, „Zuweisen eines Installationsgeräts für eine LPAR“), fügen Sie an den Namen des Kernel (install) die Option manual an.
Wenn Sie die Installation über VNC ausführen möchten, fügen Sie die Parameter vnc=1 und vncpassword= an den Namen des Kernel (passwortinstall) an. Weitere Informationen über VNC finden Sie in Abschnitt 14.1.1, „Einfache Installation mit entferntem Zugriff über VNC – Statische Netzwerkkonfiguration“.
Wählen Sie ein Ethernet-Gerät aus, das auf die Installationsquelle (in diesem Beispiel 2) zugreifen kann.
Fahren Sie nun mit Kapitel Kapitel 6, Installation mit YaST fort, um die Installation der Software mit linuxrc und YaST auszuführen;.
Dieser Abschnitt beschreibt die vorbereitenden Schritte für die Installation von SUSE® Linux Enterprise Server auf pSeries-Systemen. Er erläutert die Installation von einem integrierten CD-ROM-Laufwerk oder einer Netzwerkquelle.
Die IBM-Systeme p630, p655, p670 und p690 bieten die Möglichkeit, das System ähnlich wie unter eServer p5/System p5 statisch zu partitionieren (wie unter Abschnitt 3.2.1, „Vorbereitung der Installation auf den IBM-Modellen eServer p5, System p und OpenPower“ beschrieben). Dies ermöglicht den gleichzeitigen Betrieb von bis zu 16 Betriebssystemen auf einem Computer. Die Betriebssysteme werden in LPARs (logischen Partitionen) installiert. Ein oder auch mehrere dieser Partitionen können eine SUSE Linux Enterprise Server-Umgebung enthalten.
Zur Vorbereitung einer LPAR-Partition für SUSE Linux Enterprise Server konfigurieren Sie das System zunächst über die HMC. Informationen hierzu erhalten Sie im IBM eServer pSeries 690 System Handbook (SG24-7040-00) (http://www.redbooks.ibm.com/redbooks/SG247040/).
Wichtige Hinweise zur Konfiguration:
Für eine SUSE Linux Enterprise Server-LPAR werden maximal acht Prozessoren empfohlen, da der Kernel effektiv nur acht Prozessoren gleichzeitig verwalten kann.
Wählen Sie für die Installation als Boot-Modus für die betreffende Partition.
Das für die Eingabe während der Installation verwendete HMC-Terminal ist eine VT320-Emulation. Diese Emulation kann bei einigen Anwendungen zu seltsamen Ergebnissen führen. Verwenden Sie daher, sofern möglich, ein XTerm für die Kommunikation mit der LPAR.
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Festplatte über ausreichend Speicherplatz für die Installation von SUSE Linux Enterprise Server verfügt. Eine separate Festplatte für SUSE Linux Enterprise Server wird empfohlen.
SUSE Linux unterstützt auch die Installation auf Speichermedien, die über Fibre Channel angeschlossen sind. In diesem Fall müssen der Fiber Channel Host Bus Adapter (FCHBA), die SAN-Struktur und das Speichersystem vor Beginn der Installation so konfiguriert werden, dass der FCHBA über das SAN auf die Ziel-LUNs (logischen Zieleinheiten) des Speichersystems zugreifen kann.
SAN-Speichermedien werden bei korrekter Konfiguration mit den bestehenden Festplatten Ihres Systems aufgelistet. öffnet den Dialog wie in Abschnitt 15.1, „Verwenden der YaST-Partitionierung“ beschrieben.
Wenn Sie die Installation von CD-ROM ausführen möchten, legen Sie CD1 in das CD ROM-Laufwerk ein. Im LPAR-Modus muss das Partitionsprofil der zu installierenden Partition das CD-ROM-Laufwerk enthalten. Erstellen Sie eine Netzwerkinstallationsquelle, wenn SUSE Linux Enterprise Server auf mehreren Partitionen installiert werden soll. Sie brauchen die CDs dann während der Installation nicht ständig zu wechseln. Die Installationsquelle kann auch für gleichzeitige Installationen auf verschiedenen Systemen verwendet werden. Informationen zur Konfiguration einer Netzwerkinstallationsquelle finden Sie in Abschnitt 14.2.1, „Einrichten eines Installationsservers mithilfe von YaST“.
Zur Ausführung der Installation müssen Sie das System neu starten. Drücken Sie beim Starten des Systems während der Systemüberprüfung die Taste F1 bzw. bei Verwendung einer seriellen Konsole die Taste 1, um die System-Firmware anzuzeigen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Abbildung 3.3, „Anzeigen der System-Firmware“.
Drücken Sie während der Überprüfung der SCSI-Geräte die Taste F1 bzw. 1. Wählen Sie aus, um das Dialogfeld zu öffnen. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Abbildung 3.4, „Dialogfeld "Multiboot"“
Drücken Sie 3, um das Installationsgerät auszuwählen. Eine Liste der verfügbaren Geräte wird angezeigt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Abbildung 3.5, „Installieren des Betriebssystems“.
Wählen Sie das CD-ROM-Laufwerk aus (in diesem Beispiel 3). Das System liest die CD-ROM ein und zeigt die Identifikationszeichenfolge an.
->1 SuSE:SLE-11:GA<-
Drücken Sie 1, um das Dienstprogramm yaboot zu starten.
Welcome to SuSE:SLE-11:GA! Type "install" to start the YaST installer on this CD/DVD Type "slp" to start the YaST install via network Type "rescue" to start the rescue system on this CD/DVD
Geben Sie ein und drücken Sie Eingabe. Drücken Sie alternativ einfach die Eingabetaste, um das Installationsprogramm zu starten (die Standardoption).
Zur Installation von einer Netzwerkquelle (siehe Abschnitt Abschnitt 3.2.2.3, „Einrichten der Installationsquelle“) fügen Sie manual für den Kernel nach install an. Wenn Sie die Installation über VNC ausführen möchten, fügen Sie die Parameter vnc=1 und vncpassword= nach install an. Weitere Informationen über VNC finden Sie in Abschnitt 14.1.1, „Einfache Installation mit entferntem Zugriff über VNC – Statische Netzwerkkonfiguration“.
passwort
Im LPAR-Modus muss das Partitionsprofil der zu installierenden Partition das CD-ROM-Laufwerk enthalten.
Wählen Sie ein Ethernet-Gerät aus, das auf die Installationsquelle (in diesem Beispiel 6) zugreifen kann.
Fahren Sie nun mit Kapitel Kapitel 6, Installation mit YaST fort, um die Installation der Software mit linuxrc und YaST auszuführen;.
Dieser Abschnitt behandelt die vorbereitenden Schritte für die Installation von SUSE® Linux Enterprise Server auf JSxx-Blades. Der Abschnitt beschreibt die Installation über das CD-ROM-Laufwerk von BladeCenter und die Installation über das Netzwerk.
Erstellen Sie eine Netzwerkinstallationsquelle, wenn SUSE Linux Enterprise Server auf mehreren Partitionen installiert werden soll. Sie brauchen die CDs dann während der Installation nicht ständig zu wechseln. Die Installationsquelle kann auch für gleichzeitige Installationen auf verschiedenen Systemen verwendet werden. Informationen zur Konfiguration einer Netzwerkinstallationsquelle finden Sie unter Abschnitt 14.2.1, „Einrichten eines Installationsservers mithilfe von YaST“.
Vergewissern Sie sich, dass Ihre Festplatte über ausreichend Speicherplatz für die Installation von SUSE Linux Enterprise Server verfügt. Eine eigens für SUSE Linux Enterprise Server bestimmte Festplatte wird empfohlen.
Einführende Informationen:
Führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte aus, wenn Sie die Installation von CD-ROM ausführen möchten.
Weisen Sie das CD-ROM-Laufwerk dem für die Installation ausgewählten Blade zu, indem Sie über einen Webbrowser eine Verbindung mit dem BladeCenter-Verwaltungsmodul herstellen und sich dort anmelden. Wählen Sie nach der Anmeldung im Menü (Blade-Aufgaben) die Funktion (Fernsteuerung) aus und aktivieren Sie (Fernsteuerung starten). Im neuen Fenster weisen Sie das CD-ROM-Laufwerk über das Menü (Eigentümer von Medienfach ändern) dem gewünschten Blade zu.
Richten Sie das CD-ROM-Laufwerk als Boot-Gerät ein. Dazu wählen Sie im Menü (Blade-Aufgaben) des BladeCenter-Verwaltungsmoduls die Funktion aus. Wählen Sie das JSxx-Blade im Abschnitt aus. Setzen Sie die Option auf der Seite (Blade-Boot-Sequenz) auf .
Legen Sie CD 1 in das CD-ROM-Laufwerk ein und starten Sie das Blade neu.
Führen Sie die nachfolgend beschriebenen Schritte aus, wenn Sie die Installation über das Netzwerk ausführen möchten.
Bauen Sie über einen Webbrowser eine Verbindung zum BladeCenter Management Module auf und melden Sie sich an. Stellen Sie das Boot-Gerät auf das Netzwerk ein, indem Sie das Menü auf der Seite (Blade-Aufgaben) öffnen. Wählen Sie das JSxx-Blade im Abschnitt aus und setzen Sie die Option (Erstes Boot-Gerät) auf der Seite (Blade-Boot-Sequenz) auf .
Starten Sie das JSxx-Blade über das BladeCenter-Verwaltungsmodul mit der Option des Menüs (Blade-Aufgaben) neu. Eine Tabelle, deren Spalte den Einschaltstatus der Blades angibt, wird eingeblendet. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen des gewünschten Blade und starten Sie es mit (Blade einschalten) neu.
Stellen Sie über das Kommando telnet bladecenter eine Verbindung mit dem BladeCenter her und melden Sie sich an.
username: user
password: ********
system>
Das Kommando env -T system:blade[gestellnummer] legt fest, für welches JSxx-Blade die nachfolgenden Kommandos bestimmt sind. Die im BladeCenter installierten Blades werden mit dem Befehl list -l 3 aufgelistet.
system> list -l 3
system
mm[1] primary
power[1]
power[2]
power[3]
power[4]
blower[1]
blower[2]
switch[1]
switch[3]
blade[1]
sp
cpu[1]
cpu[2]
blade[3]
sp
blade[4]
sp
blade[6]
sp
blade[8]
sp
cpu[1]
cpu[2]
blade[9]
sp
cpu[1]
cpu[2]
blade[10]
sp
blade[11]
sp
blade[13]
sp
mt
system>
Danach legen Sie das Befehlsziel fest. Wenn Sie beispielsweise mit Blade-Nummer 9 arbeiten möchten, geben Sie env -T system:blade[9] ein. Stellen Sie anschließend über das Kommando console eine SOL-Verbindung (Serial over LAN) mit der Konsole des JSxx-Blade her.
system> env -T system:blade[9] OK system:blade[9]> console
Nach der Systemüberprüfung wird der Bootloader von SUSE Linux Enterprise Server gestartet.
Welcome to SuSE:SLE-11:GA! Type "install" to start the YaST installer on this CD/DVD Type "slp" to start the YaST install via network Type "rescue" to start the rescue system on this CD/DVD Welcome to yaboot version 1.3.11.SuSE Enter "help" to get some basic usage information boot:
Wählen Sie im Menü den Befehl aus und drücken Sie die Eingabetaste.
Wenn Sie die Installation über VNC ausführen möchten, fügen Sie der Kommandozeile für den Kernel (install) die Parameter vnc=1 und vncpassword= hinzu.
passwort
Fahren Sie nun mit Kapitel Kapitel 6, Installation mit YaST fort, um die Installation der Software mit linuxrc und YaST auszuführen;.