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Die Bereitstellung eines Betriebssystems muss sowohl in einer bestehenden IT-Umgebung als auch in einer völlig neuen Implementierung sorgfältig vorbereitet werden. Mit SUSE Linux Enterprise Server, 11 werden Ihnen zahlreiche neue Funktionen zur Verfügung gestellt. die wir an dieser Stelle unmöglich alle beschreiben können. Nachfolgend eine Aufstellung der wichtigsten Verbesserungen, die besonders von Interesse sind.
Führt mehrere virtuelle Computer auf einem einzigen Server aus, wobei jeder virtuelle Computer über sein eigenes Betriebssystem verfügt. Weitere Informationen finden Sie unter Virtualisierung mit Xen (↑Virtualisierung mit Xen).
Für YaST wurden zahlreiche neue Konfigurationsoptionen entwickelt. Diese werden meist in den entsprechenden Kapiteln beschrieben.
Dieses Verwaltungsprogramm gibt einen Überblick über die installierte Software und zeigt das aktuelle Service Pack-Level des Systems an.
Mehrere LDAP-konforme Verzeichnisdienste stehen zur Verfügung:
Microsoft Active Directory
OpenLDAP
Stärken Sie Ihr System mit der Novell AppArmor-Technologie. Dieser Dienst wird in Teil „AppArmor“ (↑Security Guide) ausführlich beschrieben.
Dies ist ein Eindring-Erkennungssystem, das zur Erkennung von nicht autorisierten Änderungen am System eingerichtet werden kann.
iSCSI bietet eine einfache und günstige Lösung für die Verbindung von Linux-Computern mit zentralen Speichersystemen. Weitere Informationen über iSCSI finden Sie in Storage Administration Guide
Ab Version 10 unterstützt SUSE Linux Enterprise Server auch Version 4 von NFS. Zu den Vorteilen dieser Version zählen Leistungsverbesserungen, eine überragende Sicherheit und ein "statusbehaftetes" Protokoll.
OCFS2 ist ein allgemeines Journaling-Dateisystem, das vollständig in den Linux 2.6-Kernel und spätere Versionen integriert ist. Einen Überblick über OCFS2 finden Sie in High Availability Guide.
Mit Kexec und Kdump ist das Debuggen von Kernel-Problemen nun wesentlich komfortabler. Diese Technologie steht auf x86, AMD64, Intel 64 und POWER- Plattformen zur Verfügung.
Zu Beginn Ihrer Planungen sollten Sie die Projektziele und die benötigten Funktionen festlegen. Diese Überlegungen werden bei jedem Projekt anders aussehen. Immer sollten Sie sich jedoch die folgenden Fragen stellen:
Wie viele Installationen sind erforderlich? Von dieser Überlegung hängt die optimale Bereitstellungsmethode ab. Siehe auch Kapitel 5, Installationsstrategien.
Wird das System als physischer Host, als Host für virtuelle Computer oder als virtueller Computer ausgeführt?
Befindet sich das System in einer feindseligen Umgebung? In Kapitel Security and Confidentiality (↑Security Guide) finden Sie einen Überblick über die daraus folgenden Konsequenzen.
Wie erhalten Sie reguläre Updates? Alle Patches stehen registrierten Benutzern online zur Verfügung. Die Registrierungs- und Patch-Support-Datenbank finden Sie unter http://www.novell.com/linux/suse/portal/index.html.
Benötigen Sie für die lokale Installation Hilfe? Novell bietet Schulungen, Unterstützung und Beratung für alle Themen rund um SUSE Linux Enterprise Server an. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter http://www.novell.com/products/server/.
Benötigen Sie Produkte von Drittanbietern? Vergewissern Sie sich, dass das benötigte Produkt von der gewünschten Plattform unterstützt wird. Bei Bedarf unterstützt Sie Novell auch bei der Portierung von Software auf andere Plattformen.