Kapitel 3. Überlegungen zur Installation

Inhaltsverzeichnis

3.1. Arten der Installation
3.2. IPL-Optionen
3.3. Installationsquelle
3.4. Installationsziele
3.5. Herstellen der Verbindung mit dem Installationssystem

In diesem Kapitel werden sämtliche Entscheidungen zusammengefasst, die Sie vor Beginn der Installation von SUSE® Linux Enterprise Server auf IBM-POWER-Systemen treffen sollten. Eine Übersicht über die zur Zeit gültigen Hardware- und Software-Anforderungen für die Installation von SUSE Linux Enterprise Server auf IBM-POWER-Geräten finden Sie im Kapitel Requirements (↑Architecture-Specific Information), das auf der ersten CD im Verzeichnis /docu als druckbares PDF-Dokument vorliegt.

3.1. Arten der Installation

SUSE Linux Enterprise Server bietet zwei verschiedene Installationsarten auf IBM-POWER: die Installation auf dem gesamten System und die Installation auf einer logischen Partition (LPAR).

iSeries

Bei diesem Modell kann Linux nur auf einer LPAR installiert werden. Für die Installation auf einem iSeries-System ist eine Telnet-Verbindung erforderlich, über die der Installationsprozess gesteuert werden kann. Als Installationsquelle empfiehlt sich ein Installationsserver im Netzwerk.

pSeries

Bei diesen Modellen kann Linux auf dem gesamten System installiert werden. Auf den IBM pSeries-Modellen p630, p655, p670 und p690 ist die Installation auch auf einer LPAR möglich. Sie können Linux auch auf dem unpartitionierten System (also auf einer vollständigen Systempartition) installieren. Als Installationsquelle eignet sich sowohl ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk als auch ein Installationsserver im Netzwerk.

eServer i5/p5, System i5/p5, OpenPower

Linux kann bei diesen Modellen auf dem gesamten System (im nicht verwalteten Modus) oder auf einer LPAR installiert werden. Als Installationsquelle eignet sich sowohl ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk als auch ein Installationsserver im Netzwerk.

JS20-Blade, JS21-Blade

Linux kann nur auf dieser Rechnerart auf dem gesamten System — auf einem Blade — installiert werden. Als Installationsquelle eignet sich sowohl ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk als auch ein Installationsserver im Netzwerk.

IntelliStation, ATX-Workstation und -Server

Bei diesen Modellen kann Linux nur auf dem gesamten System installiert werden. Als Installationsquelle eignet sich sowohl ein CD-ROM- oder DVD-Laufwerk als auch ein Installationsserver im Netzwerk.