Die primäre Aufgabe von KPilot ist es, zu ermöglichen, dass die Anwendungen eines Handhelds und ihre KDE-Entsprechungen Daten gemeinsam nutzen können. KPilot verfügt über einen eigenen Memo-Viewer, einen Adress-Viewer und ein Datei-Installationsprogramm, die allerdings nicht außerhalb der KPilot-Umgebung eingesetzt werden können. Für alle Funktionen außer dem Datei-Installationsprogramm sind unabhängige KDE-Anwendungen verfügbar.
KPilot verwendet Conduits zur Kommunikation zwischen dem Handheld und den verschiedenen Desktop-Programmen. Conduits sind externe Programme, die Synchronisierungsaufgaben ausführen. KPilot selbst überwacht jeglichen Datenaustausch zwischen den beiden Geräten. Wenn Sie eine bestimmte Funktion des Handhelds auf Ihrem Desktop-Computer verwenden möchten, muss der entsprechende Conduit aktiviert und konfiguriert sein. Diese Conduits sind meist speziell auf die Interaktion mit bestimmten KDE-Programmen abgestimmt und im Allgemeinen nicht für andere Desktop-Anwendungen verwendbar.
Der Conduit für den Zeitabgleich nimmt einen Sonderstatus ein, da es für den Benutzer kein sichtbares Programm dafür gibt. Er wird bei jeder Synchronisierung im Hintergrund ausgeführt, sollte aber nur auf Computern aktiviert werden, die einen Netzwerk-Zeitserver zur Korrektur ihrer Uhrzeit verwenden.
Nach dem Start einer Synchronisierung werden die Conduits nacheinander für die Datenübertragung aktiviert. Es stehen zwei verschiedene Synchronisationsmethoden zur Verfügung: Bei einem HotSync-Vorgang werden nur die Daten synchronisiert, für die Conduits aktiviert wurden, während bei einem Backup alle auf dem Handheld gespeicherten Daten vollständig gesichert werden.
Bei manchen Conduits wird während des Abgleichs eine Datei geöffnet, daher darf das zugehörige Programm nicht zur gleichen Zeit ausgeführt werden. Vor allem das Programm KOrganizer darf während des Abgleichs nicht laufen.