In den folgenden Abschnitten finden Sie Beispiele zur Konfiguration einiger Aspekte zum Erscheinungsbild Ihres GNOME-Desktops, wie zum Beispiel Hintergrund und Bildschirmschoner, 3D-Desktop-Effekte, Themen, Fenstereigenschaften oder Menüs.
Mit Desktop-Hintergrund bezeichnet man das Hintergrundbild bzw. die Hintergrundfarbe des Desktops. Den Desktop-Hintergrund können Sie wie folgt anpassen:
Sie können ein Bild als Desktop-Hintergrund auswählen. Das Bild wird über die Hintergrundfarbe des Desktops gelegt. Die Hintergrundfarbe ist nur bei transparenten Bildern bzw. bei Bildern, die nicht den gesamten Desktop-Bereich ausfüllen, sichtbar.
Sie können eine Farbe als Desktop-Hintergrund auswählen. Neben einem einfarbigen Hintergrund können Sie auch einen Farbverlauf mit zwei Farben wählen. Ein Farbverlauf ist ein optischer Effekt, bei dem eine Farbe allmählich in eine andere Farbe übergeht.
So ändern Sie die Desktop-Einstellungen:
Klicken Sie auf ++++.
![]() |
Wählen sie zum Ändern des Hintergrundbilds eines der aus der Liste aus und wählen Sie den Stil zur Anordnung des Bilds auf dem aus. Ihr Desktop ändert sich sofort gemäß den neuen Einstellungen
Um ein benutzerdefiniertes Bild zu verwenden, klicken Sie auf und wählen Sie eine Bilddatei aus dem Dateisystem aus.
Wenn kein Hintergrundbild angezeigt werden soll, wählen Sie aus der Liste die Option aus und geben Sie mithilfe der Optionen in der Dropdown-Liste und den Farbauswahlknöpfen ein Farbschema an. Ihr Desktop ändert sich sofort gemäß den neuen Einstellungen
Wenn die Einstellungen Ihren Vorstellungen entsprechen, klicken Sie auf .
Klicken Sie zur Auswahl der Schriften für Ihre Anwendungen, Fenster, Terminals und den Desktop auf ++++.
Der obere Bereich des Dialogfelds zeigt die ausgewählten Schriften für Anwendungen, Dokumente, den Desktop und den Fenstertitel sowie eine Schrift mit fester Breite für Terminals. Klicken Sie auf eine der Schaltflächen, um ein Auswahldialogfeld zu öffnen, in dem Sie die Schriftart, den Schriftschnitt und den Schriftgrad auswählen können. Für weitere Informationen zu den einzelnen Optionen klicken Sie auf .
Im Abschnitt können Sie die Art und Weise festlegen, wie Schriften auf dem Bildschirm dargestellt werden sollen. Es stehen vier Basisoptionen zur Verfügung: (einfarbige Darstellung ohne Glättung), (Darstellung für genaue Zeichenformen optimiert), (Darstellung für hohen Kontrast optimiert) und (profitiert von der LCD-Subpixel-Struktur). Erweiterte Optionen für Anzeigeauflösung, Glättung, Hinting und Subpixel-Reihenfolge sind verfügbar, sobald Sie auf klicken.
Sie können das Erscheinungsbild und Verhalten von Menüs und Symbolleisten konfigurieren. Klicken Sie auf ++++.
Wenn Symbole in Menüs angezeigt werden sollen, wählen Sie . Nicht für alle Menüeinträge sind Symbole verfügbar.
Wenn Sie neue Kurzkommandos für Menüeinträge definieren möchten, wählen Sie aus. Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie den Kurzbefehl einer Anwendung ändern, indem Sie den Mauszeiger auf dem entsprechenden Menüeintrag platzieren und dann die neue Tastenkombination drücken. Um eine Tastenkombination zu entfernen, platzieren Sie den Mauszeiger auf dem Menüeintrag und drücken Sie <— oder Entf.
![]() | Neue Tastaturkombinationen können Standardeinstellungen ändern |
|---|---|
Beim Zuweisen einer neuen Tastenkombination werden Sie nicht gewarnt, wenn diese Kombination bereits anderweitig zugewiesen ist. Die vorherige Zuordnung wird entfernt und durch die neue ersetzt. Es gibt keine Möglichkeit, das ursprüngliche Tastenkürzel für einen Befehl wiederherzustellen. Sie müssen den Kurzbefehl neu manuell zuweisen. Diese Funktion berücksichtigt keine Tastenkombinationen, die normalerweise allen Anwendungen zugewiesen sind, wie zum Beispiel Strg+C für Kopieren. Dies könnte zu Unregelmäßigkeiten in Ihren GNOME-Anwendungen führen. | |
Wählen Sie eine der folgenden Optionen, um festzulegen, wie die Beschriftungen von Symbolleistenschaltflächen in Ihren GNOME-fähigen Anwendungen angezeigt werden sollen:
Zeigt Symbolbeschriftungen für jede Schaltfläche unter dem Symbol an.
Zeigt Symbole in der Symbolleiste mit der Beschriftung neben den wichtigsten Symbolen an.
Zeigt nur Symbole ohne Beschriftung an.
Zeigt die Beschriftung auf jeder Schaltfläche ohne Symbol an.
Eine Vorschau der ausgewählten Option wird im Dialogfeld angezeigt.
Bei einem Bildschirmschoner handelt es sich um ein Programm, das den Bildschirm löscht oder Grafiken anzeigt, wenn der Computer eine gewisse Zeit nicht benutzt wird. Usprünglich dienten Bildschirmschoner dem Schutz von Monitoren davor, dass Bilder eingebrannt wurden. Heutzutage werden sie primär zur Unterhaltung oder Sicherheit verwendet.
Um einen Bildschirmschoner zu konfigurieren, klicken Sie auf +++.
Wählen Sie aus der Liste auf der linken Seite das gewünschte Bildschirmschonerthema aus. Sie können auch für eine zufällige Auswahl eines Bildschirmschoners auswählen oder einfach . Eine Vorschau des aktuell ausgewählten Bildschirmschoners wird auf der rechten Seite angezeigt. Sie können auch den ausgewählten Bildschirmschoner im Vollbildmodus testen, indem Sie auf die Schaltfläche drücken.
Verwenden Sie den Schieberegler, um anzugeben, wie lange der Computer inaktiv sein muss, bevor der Bildschirmschoner aktiviert wird. Wenn der Bildschirmschoner nach der angegebenen Zeitdauer aktiviert werden soll, sollten Sie das Kontrollkästchen für aktivieren. Wenn der Bildschirm bei Aktivierung des Bildschirmschoners gesperrt werden soll, sollten Sie das Kontrollkästchen für aktivieren.
Mit Design bezeichnet man einen Satz aufeinander abgestimmter Einstellungen, die das äußere Erscheinungsbild bestimmter Desktop-Komponenten festlegen. Sie können Designs wählen, um das Aussehen des Desktops zu ändern. Verwenden Sie den Karteireiter im Werkzeug , um aus einer Liste vorinstallierter Themen eine Auswahl zu treffen. Unter anderem werden hier auch die verschiedensten Designs für Benutzer mit körperlichen Einschränkungen angeboten.
Um ein Thema zu wählen, klicken Sie auf ++++.
Das grundlegende Erscheinungsbild und die Farbeinstellungen des Desktops und der Anwendungen werden durch Themen gesteuert. Hierzu stehen die verschiedensten voreingestellten Designs zur Auswahl. Ein Stil, den Sie aus der Übersichtsliste auswählen, wird sofort angewendet. Mit öffnen Sie ein weiteres Dialogfeld, in dem Sie den Stil einzelner Desktop-Elemente, wie Fensterinhalt, Fensterrahmen und Symbole, anpassen können. Wenn Sie die Einstellungen eines Designs ändern und das Dialogfeld mit . Um das bearbeitete Design unter einem benutzerdefinierten Namen zu speichern, klicken Sie auf Das Internet und andere Bezugsquellen bieten eine große Auswahl weiterer Designs für GNOME als .tar.gz-Dateien. Diese Themen können Sie mit (Thema installieren) installieren.
Im Dialogfeld finden Sie die folgenden Karteireiter und Optionen:
Steuerelementeinstellungen für ein Design betreffen das äußere Erscheinungsbild von Fenstern, Kontrolllisten und Applets. Hierzu zählt auch das Erscheinungsbild von GNOME-konformen Schnittstellenelementen, wie Menüs, Symbolen und Schaltflächen, die in Fenstern, Kontrollleisten und Applets angezeigt werden. Einige der voreingestellten Einstellungsoptionen für Steuerelemente sind speziell für Benutzer mit körperlichen Einschränkungen vorgesehen. Sie können eine Option für die Einstellungen der Bedienelemente auf dem Karteireiter im Dialogfeld auswählen.
Die Farben für Text in den Fenstern, Eingabefeldern, ausgewählten Elementen und Kurzinfos sowie die Farbe für den Texthintergrund können im Karteireiter im Dialogfeld konfiguriert werden.
Die Fensterrahmeneinstellung für ein Thema betrifft nur das Erscheinungsbild der Rahmen um die Fenster (Fensterdekorationen). Die Fensterrahmeneinstellungen können Sie im Karteireiter im Dialogfeld auswählen.
Die Symboleinstellung für ein Design bestimmt das Aussehen der Symbole in Kontrolllisten und auf dem Desktop selbst. Die Symboleinstellungen können Sie im Karteireiter im Dialogfeld auswählen.
Der Stil und die Größe der zu verwendenden Mauszeiger kann im Karteireiter im Dialogfeld konfiguriert werden.
Prozedur 3.1. Erstellen eines benutzerdefinierten Designs
Die im Werkzeug aufgelisteten Themen sind verschiedene Kombinationen aus Optionen für Bedienelemente, Fensterrahmen und Symbole. Sie können ein eigenes Design definieren, das eine andere Kombination aus Optionen benutzt.
Klicken Sie auf ++++.
Wählen Sie ein Thema aus der Liste der Themen aus und klicken Sie anschließend auf .
Wählen Sie die gewünschte Bedienelementeoption für das benutzerdefinierte Thema aus der Liste auf der Karteireiterseite aus.
Klicken Sie auf den Karteireiter und wählen Sie anschließend die Farben für die Fenster, Eingabefelder und andere Bereiche der Bedienoberfläche aus. Einige Steuerungsthemen unterstützen nicht die Einstellung von benutzerdefinierten Farben.
Klicken Sie auf die Registerkarte und wählen Sie die gewünschte Fensterrahmenoption für das benutzerdefinierte Design.
Klicken Sie auf die Registerkarte und wählen Sie die gewünschte Symboloption für das benutzerdefinierte Design.
Klicken Sie auf den Karteireiter und wählen Sie anschließend die gewünschte Mauszeigeroption für das benutzerdefinierte Thema aus.
Klicken Sie auf +.
Das Dialogfeld wird angezeigt.
Geben Sie einen Namen und eine kurze Beschreibung für das neue Design ein und klicken Sie auf .
Das benutzerdefinierte Design wird nun in der Liste der verfügbaren Designs aufgeführt.
Prozedur 3.2. Installieren eines neuen Designs
Sie können der Liste der verfügbaren Designs ein Design hinzufügen. Das neue Design muss eine mit tar und zip komprimierte Datei (eine .tar.gz-Datei) sein.
Klicken Sie auf ++++.
Klicken Sie auf .
Wählen Sie die Datei aus und klicken Sie auf .
Wenn das neue Thema sofort angewendet werden soll, klicken Sie auf . Sie können auch die Option auswählen.
Mit den passen Sie die Fenstereigenschaften für den Desktop an. Hier legen Sie fest, wie ein Fenster reagiert, wenn die Maus darauf verschoben wird, was bei einem Doppelklick auf die Titelleiste geschieht und welche Maustaste gedrückt werden muss, um ein Anwendungsfenster zu verschieben.
Um das Fensterverhalten anzupassen, klicken Sie auf +++.
Wenn mehrere Anwendungsfenster auf dem Desktop geöffnet sind, ist das Fenster, auf das zuletzt geklickt wurde, standardmäßig das aktive Fenster. Dieses Verhalten können Sie mit der Option ändern. Wenn Sie möchten, können Sie auch die Option auswählen und die gewünschte Zeit mit dem Schieberegler einstellen. Dadurch wird ein Fenster kurz nach Erhalt des Fokus hervorgehoben.
Unter können Sie eine Aktion angeben, die nach dem Klicken auf die Titelleiste eines Fensters ausgeführt wird. Wählen Sie in der Dropdown-Liste die gewünschte Aktion aus. Mögliche Aktionen umfassen Minimieren des Fensters, Maximieren des Fensters in eine oder beide Richtungen, Aufrollen des Fensters oder Anzeigen der Titelleiste allein. Maximieren in beide Richtungen ist das Standardverhalten.
Wählen Sie mithilfe der Auswahlknöpfe eine Zusatztaste zum Verschieben von Fenstern (Strg, Alt oder die Windows-Taste) aus.
Zu den Einstellungen für die Dateiverwaltung gehören die Einstellungen für den GNOME-Dateimanager Nautilus sowie die Einstellungen zur Behandlung von Wechselmedien. Sie können die Einstellungen im Kontrollzentrum ändern, indem Sie auf +++ klicken oder indem Sie direkt in Nautilus auf + klicken.
Auf dem Karteireiter können Sie Optionen für die verschiedenen Ansichten in Nautilus definieren. Wählen Sie beispielsweise aus, ob Nautilus auch verborgene Dateien und Sicherungsdateien anzeigen soll.
Auf dem Karteireiter können Sie einige Optionen definieren, beispielsweise ob Dateien oder Ordner in Nautilus durch einfaches Klicken oder Doppelklicken geöffnet werden oder ob in Nautilus die Menüoption angezeigt werden soll, über die Dateien oder Ordner direkt aus Ihrem Dateisystem gelöscht werden, anstatt in den Papierkorb verschoben zu werden.
Konfigurieren Sie auf dem Karteireiter das Datumsformat und die Darstellungsweise von Symbolbeschriftungen in Nautilus.
Wechseln Sie zum Karteireiter , um die in Nautilus angezeigten Spalten und deren Anzeigereihenfolge zu konfigurieren.
Klicken Sie auf den Karteireiter , um anzugeben, für welche Dateien in Nautilus eine Vorschau angezeigt werden soll und ob bei Ordnern die Anzahl der enthaltenen Elemente angezeigt werden soll.
Klicken Sie auf den Karteireiter , um Aktionen anzugeben, die automatisch ausgeführt werden sollen, sobald Medien wie CDs, Video-DVDs, leere Datenträger, Multimedia-Wiedergabegeräte, Digitalkameras und andere Geräte angeschlossen werden. Im Allgemeinen brauchen Sie diese Einstellungen nicht zu ändern, es sei denn, Sie möchten das Verhalten bei Anschluss eines Gerätes ändern. Wenn Sie ein Gerät zum ersten Mal anschließen und es sich auf unerwartete oder unerwünschte Weise verhält, ändern Sie die Einstellungen für das betreffende Gerät.
Für weitere Informationen zu den verfügbaren Optionen klicken Sie auf .
Wenn alle Optionen Ihren Wünschen entsprechend eingestellt sind, klicken Sie auf , um die Änderungen zu übernehmen.
SUSE Linux Enterprise Desktop wird mit einem grafischen Sperr-Editor (Pessulus-Paket) ausgeliefert, mit dem bestimmte Desktopfunktionen deaktiviert (gesperrt) werden können. Dies ist praktisch, wenn Sie die Aktionen beschränken möchten, die die Benutzer auf einem Computer ausführen können. So können Sie beispielsweise Kommandozeilenoperationen auf einem Computer verhindern, der auf Messen der Öffentlichkeit zugänglich ist.
Wenn das Pessulus-Paket bereits installiert ist, starten Sie den Sperr-Editor über das Hauptmenü mit +++ oder drücken Sie Alt+F2 und geben Sie pessulus ein.
Wenn der Sperr-Editor gestartet wird, versucht er, eine Verbindung mit der obligatorischen Konfigurationsquelle GConf herzustellen (xml:merged:$prefix/etc/gconf/gconf.xml.mandatory). Wenn Sie pessulus als root ausführen, haben Sie Zugriff auf diese Konfigurationsquelle und neben dem Kontrollkästchen für jede Einstellung wird ein Sperrsymbol angezeigt. Klicken Sie auf das Sperrsymbol, um anzugeben, ob die Einstellung obligatorisch ist. Wenn die Einstellung obligatorisch ist, können normale Benutzer die Einstellung nicht ändern oder überschreiben. Wenn Sie keinen Zugriff auf die obligatorische Konfigurationsquelle haben, wird das Sperrsymbol nicht angezeigt. In diesem Fall werden alle deaktivierten Einstellungen in der Standardkonfigurationsquelle des Benutzers gespeichert und können später mithilfe anderer Werkzeuge wie gconf-editor oder gconftool-2 geändert werden. Weitere Informationen zu GConf und zu den obligatorischen Konfigurationsquellen finden Sie unter "Verwenden von GConf" im GNOME Desktopsystem-Verwaltungshandbuch .
Klicken Sie links auf eine Kategorie, um die Einstellungen, die für diese Kategorie deaktiviert werden können, anzuzeigen.
Zum Deaktivieren des Drucks (oder um zu verhindern, dass der Benutzer die Druckeinstellungen ändert) öffnen Sie die Kommandozeile, legen Sie die entsprechenden Optionen in der Kategorie fest und speichern Sie die Einstellungen auf der Festplatte.
Zum Sperren der Kontrollleiste, zum Deaktivieren der gewünschten Kontrollleisten-Miniprogramme sowie zum Deaktivieren der Optionen für "Schließen erzwingen", "Bildschirm sperren" und "Abmelden" verwenden Sie die Optionen in der Kategorie .
Zur Steuerung des Zugriffs auf Funktionen in Epiphany verwenden Sie die Optionen in der Kategorie .
Verwenden Sie die Optionen in der Kategorie , um den Bildschirm zu sperren, sobald der Bildschirmschoner aktiviert wird, sowie um die Option zur Abmeldung nach einer Zeitverzögerung im Dialogfeld "Entsperren" und die Option für den Benutzerwechsel im Dialogfeld "Entsperren" zu aktivieren oder zu deaktivieren.
Für weitere Informationen zu den verfügbaren Optionen in jeder Kategorie klicken Sie auf .
Wenn alle Optionen Ihren Wünschen entsprechend eingestellt sind, klicken Sie auf , um die Änderungen zu übernehmen.
Verwenden Sie das Werkzeug , um das traditionelle GNOME-Hauptmenü anzupassen. Das traditionelle GNOME-Menü ist standardmäßig nicht aktiviert, Sie können es jedoch zu Ihrer GNOME-Kontrollleiste hinzufügen, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und die Optionen +++ auswählen. Verwenden Sie zum Anpassen des traditionellen GNOME-Hauptmenüs die Optionen +++.
Die aktuellen Untermenüs für das Hauptmenü werden auf der linken Seite des Hauptfensters angezeigt; die Elemente des ausgewählten Untermenüs sind rechts zu sehen. Gruppen in einem Untermenü sind in diesem Untermenü verschachtelt. Um nach einem Element zu suchen, klicken Sie auf den Pfeil neben einem Untermenü in der Liste , wählen Sie die Gruppe aus, die das gewünschte Element enthält, und suchen Sie dann das Element in der Liste .
![]() | Auswirkungen der Änderungen im Hauptmenü |
|---|---|
Änderungen, die Sie im Hauptmenü vornehmen, werden bei der nächsten Systemaktualisierung nicht überschrieben. Die Änderungen werden übernommen, nachdem die letzte Menüansicht generiert wurde. | |
Prozedur 3.3. Bearbeiten des Hauptmenüs
Sie können die Reihenfolge, in der die Elemente im Hauptmenü angezeigt werden, ändern, die Menüeinträge umbenennen, Menüeinträge ein- oder ausblenden oder Menüeinträge ganz aus dem Menü löschen bzw. neue Menüeinträge hinzufügen. Beispielsweise können Sie häufig verwendete Anwendungen an den Kopf eines Menüs oder einer Gruppe verschieben, damit sie leichter zu finden sind. Das Hinzufügen neuer Einträge zum Hauptmenü ist hilfreich, wenn Sie eine Anwendung installieren, aber auch dann, wenn Sie über Anwendungen verfügen, die zurzeit nicht im Menü angezeigt werden. Sie können dem Menü auch ein Verzeichnis, einen Link oder ein anderes Element hinzufügen.
Zum Verschieben eines Menüeintrags klicken Sie auf der rechten Seite in der Liste auf den Eintrag und ziehen Sie ihn dann an die gewünschte Menüposition. Sie können den Eintrag an eine neue Position im selben Menü verschieben oder ihn auf einen Eintrag in der Liste ziehen, um ihn in ein neues Menü oder in eine neue Gruppe zu verschieben. Verwenden Sie die Schaltflächen und , um die Position eines Elements im Menü zu ändern.
Zum Umbenennen eines bestehenden Menüeintrags klicken Sie in der Liste mit der rechten Maustaste auf den Eintrag, wählen Sie und geben Sie einen neuen Namen ein.
Zum Ausblenden eines Eintrags aus dem Menü deaktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Eintrag in der Liste . Ein aktiviertes Kontrollkästchen gibt an, dass der Eintrag zurzeit im Menü angezeigt wird. Wenn ein Eintrag ausgeblendet wurde, verbleibt er dennoch in der Liste und kann jederzeit wieder eingeblendet werden, wenn Sie entscheiden, dass er (wieder) im Menü angezeigt werden soll.
Um einen Eintrag ganz aus der Liste zu löschen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag und klicken Sie dann auf . Wenn Sie einen gelöschten Eintrag wieder im Menü anzeigen möchten, müssen Sie ihn wie eine neue Anwendung neu hinzufügen.
Führen Sie die folgenden Schritte aus, um einen neuen Eintrag hinzuzufügen:
Klicken Sie in der Liste auf den Pfeil neben dem Menü mit der Gruppe, der Sie die Anwendung hinzufügen möchten, und wählen Sie dann die Gruppe aus. Der Inhalt dieser Gruppe wird in der Liste angezeigt.
Klicken Sie auf und wählen Sie den des Menüeintrags aus, der hinzugefügt werden soll. Wählen Sie beispielsweise zum Hinzufügen einer Anwendung die Option aus.
Klicken Sie auf und wählen Sie das hinzuzufügende Element aus.
Geben Sie einen für den neuen Menüeintrag ein.
Wenn im Hauptmenü eine kurze Beschreibung eingeblendet werden soll, wenn ein Benutzer mit dem Mauszeiger auf den Menüeintrag zeigt, geben Sie diese in das Feld ein.
Wenn Sie dem neuen Eintrag ein Symbol zuweisen möchten, klicken Sie links auf den Bilderrahmen und wählen Sie dann ein Symbol aus. Wenn Sie kein Symbol auswählen, wird der Eintrag ohne Symbol im Menü angezeigt.
Wenn Sie das Standardlayout des Menüs wiederherstellen möchten, klicken Sie auf .
Wenn alle Optionen Ihren Wünschen entsprechend eingestellt sind, klicken Sie auf , um die Änderungen zu übernehmen.
![]() | |
Wenn Sie die Anwendung zum ersten Mal verwenden, um das Menü zu bearbeiten, werden die Änderungen erst wirksam, wenn Sie sich ab- und wieder anmelden. Nach dem ersten Mal werden Änderungen sofort angezeigt, wenn Sie sie vornehmen. | |
Compiz ist ein Composition- und Fenstermanager für das X Window System, das eine 3D-Grafikhardware zur Erstellung schneller Composition-Desktop-Effekte zur Fensterverwaltung verwendet. Effekte werden als ladbare Plugins implementiert. Sie können mit Compiz Ihren Desktop in einen drehenden 3D-Würfel verwandeln, Fenster so anordnen, dass sie sich nicht überlagern, und während der Anzeige dynamischer Miniaturansichten zwischen Aufgaben wechseln. Sie können transparente Fenster aktivieren, den Desktop-Bildschirm größer und kleiner zoomen und andere Fenstereffekte wie Schatten, Ausblenden und Transformation verwenden. Sie können Fenster auch so konfigurieren, dass sie an anderen Fenstern und am Bildschirmrand "einrasten", wenn sie bewegt werden.
Zur Aktivierung von Arbeitsflächen-Effekten benötigen Sie einen Grafikadapter mit 3D-Unterstützung sowie den Grafiktreiber, den Linux zum Betrieb des Grafikadapters verwendet. Dieser Treiber muss OpenGL- (oder 3D-) Anforderungen vom Linux-Kernel verarbeiten können. Wenn Ihre Konfiguration mit den Arbeitsflächen-Effekten kompatibel ist, wird sie standardmäßig aktiviert. Wenn Ihre Konfiguration keine Arbeitsflächen-Effekte unterstützt, erhalten Sie eine Warnung, sobald Sie diese aktivieren.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um Arbeitsflächen-Effekte zu aktivieren oder zu deaktivieren:
Klicken Sie auf +.
Klicken Sie auf im Bereich .
![]() |
Wenn Ihr System für Arbeitsflächen-Effekte konfiguriert ist, aktivieren Sie die Option . Drücken Sie im sich nun öffnenden Dialogfeld auf , damit die Arbeitsflächen-Effekte aktiviert bleiben. Andernfalls werden die Arbeitsflächen-Effekte nach zehn Sekunden automatisch deaktiviert.
Deaktivieren Sie die Option , um die Arbeitsflächen-Effekte zu deaktivieren.
Der Standardsatz von Arbeitsflächen-Effekten ist nun aktiviert. Sie können die aktivierten Effekte und deren Einstellungen auf verschiedenen Karteireitern im Dialogfeld ändern oder einfach ein aus der Dropdown-Liste auswählen. Drücken Sie zum Aktivieren des ausgewählten Profils auf die grüne Schaltfläche.
Im Abschnitt des GNOME-Kontrollzentrums finden Sie ein vereinfachtes Konfigurationswerkzeug für Arbeitsflächen-Effekte. Öffnen Sie das Werkzeug über das Hauptmenü, indem Sie auf +++ klicken.
Im Karteireiter finden Sie allgemeine Informationen zu den Einstellungen der aktuellen Arbeitsflächen-Effekte.
Mithilfe der Optionen im Karteireiter können Sie angeben, was passiert, wenn Sie Fenster öffnen, schließen, fokussieren oder minimieren.
Mithilfe der Optionen im Karteireiter können Sie angeben, welche Art von Sie verwenden möchten. Es handelt sich dabei um den Arbeitsflächen-Effekt, der aktiviert wird, wenn Sie mit der Kombination Alt+→| zwischen Fenstern wechseln. Sie können hier außerdem verschiedene Arbeitsflächen-Effekte wie Durchlässigkeit des Desktop-Würfels oder wackelnde Fenster festlegen.
Verwenden Sie die Optionen im Karteireiter , um die Darstellung der gewünschten virtuellen Desktops zu konfigurieren (dreidimensionaler oder ebene ) und um festzulegen, wie viele Desktops Sie verwenden möchten.
Mithilfe der Optionen im Karteireiter können Sie den Zoom für Bildschirm und Bereiche konfigurieren.
Im Karteireiter können Sie die Funktionen konfigurieren, die mit den aktiven Bildschirmrändern verknüpft sind.
Für weitere Informationen zu den einzelnen Optionen klicken Sie auf .
Wenn alle Optionen Ihren Wünschen entsprechend eingestellt sind, klicken Sie auf , um die Änderungen zu übernehmen.
![]() | Erweitertes Konfigurationswerkzeug |
|---|---|
Ein erweitertes Konfigurationswerkzeug kann über einen Terminalemulator mit dem Kommando ccsm gestartet werden. Es bietet eine größere Auswahl an Konfigurationsoptionen als das im GNOME-Kontrollzentrum vorhandene vereinfachte Werkzeug. | |
Sie können die Einstellungen für Arbeitsflächen-Effekte auch mit gconf-editor ändern.
Klicken Sie auf +++ oder drücken Sie Alt+F2 und geben Sie gconf-editor ein.
Navigieren Sie zu den Registrierungsordnern apps/compiz/general und apps/compiz/plugins und nehmen Sie die gewünschten Änderungen vor.
Klicken Sie auf +, um den zu schließen.
Die folgende Tabelle enthält eine Liste der Standard-Kurzbefehle und Mausbewegungen, mit deren Hilfe Sie Desktop-Effekte erzeugen können. Zum Ändern dieser Kurzkommandos können Sie das erweiterte Konfigurationswerkzeug (ccsm) verwenden. Die Kurzkommandos für die Zoomfunktion kann im Werkzeug konfiguriert werden, das im GNOME-Kontrollzentrum zur Verfügung steht.
Tabelle 3.1. Kurzbefehle für Desktop-Effekte
|
Bedeutung |
Tastenkombination |
|---|---|
|
Panoramablick über alle Desktops (bei aktiviertem Desktop-Würfel-Effekt) |
Strg+Alt+↓ (die Pfeile nach links und nach rechts zum Bildlauf verwenden) |
|
Desktop-Würfel drehen (bei aktiviertem Desktop-Würfel-Effekt) oder zwischen Desktops wechseln (bei aktiviertem Desktop-Wand-Effekt) |
Strg+Alt+← oder → (die Tasten ↑ oder ↓ können für den Desktop-Wand-Effekt mit verschiedenen Reihen verwendet werden) |
|
Desktop-Würfel manuell drehen (bei aktiviertem Desktop-Würfel-Effekt) |
Strg+Alt+mit der linken Maustaste auf den Desktop klicken und den Mauszeiger ziehen |
|
Desktop-Würfel manuell drehen (bei aktiviertem Desktop-Würfel-Effekt) oder zwischen Desktops wechseln (bei aktiviertem Desktop-Wand-Effekt) unter Beibehalten des aktuellen aktiven Fensters |
Strg+Alt+Umschalttaste+← oder → |
|
Fenster wechseln (Miniaturansicht) |
Alt+→| |
|
Wackeliges Fenster (bei aktiviertem Wackeleffekt) |
Mit linker Maustaste auf Fenster klicken und verschieben |
|
Manuell vergrößern (bei aktiviertem Bildschirm-Zoom) |
Supertaste (Windows-Taste) und Mausrad nach oben |
|
Manuell kleiner zoomen (bei aktiviertem Bildschirm-Zoom) |
Supertaste (Windows-Taste) und Mausrad nach unten |
|
Bereich unter dem Mauszeiger vergrößern (bei aktiviertem Bereichs-Zoom) |
Umschalttaste, Supertaste (Windows-Taste) und Mausrad nach oben |
|
Bereich unter dem Mauszeiger verkleinern (bei aktiviertem Bereichs-Zoom) |
Umschalttaste, Supertaste (Windows-Taste) und Mausrad nach unten |