Zugriff auf Dateisysteme mit FUSE

Inhaltsverzeichnis

14.1. Konfigurieren von FUSE
14.2. Einhängen einer NTFS-Partition
14.3. Einhängen des entfernten Dateisystems mit SSHFS
14.4. Einhängen eines ISO-Dateisystems
14.5. Erhältliche FUSE-Plug-Ins
14.6. Weiterführende Informationen

Zusammenfassung

FUSE ist das Akronym für File System in Userspace (Dateisystem im Benutzerraum). Das bedeutet, Sie können ein Dateisystem als nicht privilegierter Benutzer konfigurieren und einhängen. Normalerweise müssen Sie für diese Aufgabe als root angemeldet sein. FUSE alleine ist ein Kernel-Modul. In Kombination mit Plug-Ins kann FUSE auf nahezu alle Dateisysteme wie SSH-Fernverbindungen, ISO-Images und mehr erweitert werden.

Konfigurieren von FUSE

Bevor Sie FUSE installieren können, müssen Sie das Paket fuse installieren. Abhängig vom gewünschten Dateisystem benötigen Sie zusätzliche Plug-Ins in verschiedenen Paketen. Verwenden Sie YaST und die Schlüsselwörter fuse oder Dateisystem für die Suche nach diesen Paketen.

Im Allgemeinen müssen Sie FUSE nicht konfigurieren, Sie können es einfach verwenden. Jedoch empfiehlt es sich, ein Verzeichnis anzulegen, in dem Sie alle Ihre Einhängepunkte speichern. Sie können beispielsweise das Verzeichnis ~/mounts anlegen und dort Ihre Unterverzeichnisse für die verschiedenen Dateisysteme einfügen.