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Zusammenfassung
Die Verwaltung digitaler Fotos in Linux ist völlig unkompliziert. KDE digiKam lädt Ihre Bilder direkt von der Kamera herunter. Das Programm unterstützt Sie bei der Strukturierung und Bearbeitung Ihrer Bilder, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Sie enthält einige nützliche Plug-Ins, mit denen Sie Bilder in verschiedene Formate konvertieren können. Die Plug-Ins für die Bildretusche ermöglichen unter anderem das Entfernen des Rote-Augen-Effekts sowie das Entfernen von Bildfehlern und „heißen Pixeln“. Verschiedene Filter- und Effekt-Plug-Ins verwandeln Ihre digitalen Bilder in kleine Kunstwerke.
DigiKam starten Sie über das Hauptmenü oder über die Taste Alt+F2 und die Eingabe von digikam. digiKam fordert Sie dazu auf, einen Speicherort für Ihre Bilder und Alben zu wählen. Direkt nach dem Öffnen enthält das digiKam-Fenster zwei Hauptbereiche: links eine Liste Ihrer Alben und rechts die Bilder des aktuellen Albums. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter Abbildung 18.1, „Das Hauptfenster von digiKam“. Am äußersten rechten Rand des Fensters befinden sich einige Karteireiter, über die Sie wichtige Informationen zu Ihren Bildern anzeigen oder bestimmte bildbezogene Daten bearbeiten können:
Verwenden Sie diesen Karteireiter, um auf bestimmte Eigenschaften Ihrer Bilder, beispielsweise die Dateieigenschaften (Berechtigungen, Eigentümer, Änderungsdatum usw.), die Bildeigenschaften (Abmessungen, Dateiformat usw.) und die Fotoeigenschaften (Basismodell, Belichtungs- und Blendeninformationen), zuzugreifen.
Über diesen Karteireiter können Sie auf verschiedene Metadaten für Ihre Bilder zugreifen, beispielsweise EXIF-, IPTC- und XMP-Daten.
Über diesen Karteireiter können Sie auf Farbverwaltungsdaten zugreifen und die Histogramme zu Ihren Bildern analysieren.
Verwenden Sie diesen Karteireiter zur Suche nach dem im Bild gespeicherten Standort.
Verwenden Sie diesen Karteireiter, um Ihren Bildern Kommentare, Stichwörter oder Bewertungen zuzuordnen.
Verwenden Sie , um die Anzahl der Bilder, die im Hauptfenster angezeigt werden, anhand von Tagging-Informationen zu filtern. Informationen zur Verwendung von Stichwörtern in digiKam finden Sie unter Abschnitt 18.5, „Verwalten von Stichwörtern“.
Zum Herunterladen der Bilder von Ihrer Digitalkamera verbinden Sie die Kamera über das vom Kamerahersteller bereitgestellte USB-Kabel mit dem USB-Port Ihres Computers. Je nach Kameramodell müssen Sie zum Herunterladen einen speziellen Datenübertragungsmodus auswählen. Informationen hierzu finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Kamera.
Es gibt vier Wege, um auf die Bilder auf Ihrer Kamera zuzugreifen:
USB-Massenspeichergeräte. Wenn Ihre Kamera in einen Modus als USB-Massenspeichergerät geschaltet werden kann, wählen Sie diese Option aus. Nachdem Sie die Kamera am USB-Port Ihres Computers angeschlossen und die Kamera eingeschaltet haben, wird das neue USB-Gerät automatisch erkannt und eingehängt. Die Aktion beim Einhängen eines solchen Geräts stellen Sie in KDE ein. Beim Einhängen dieses Gerätetyps kann zum Beispiel digiKam oder eine andere Anwendung zum Anzeigen und Bearbeiten von Bildern geöffnet werden.
Im PTP-Modus (Picture Transfer Protocol, auch PictBridge genannt). Wenn Ihre Kamera im PTP-Modus verwendet werden kann, wählen Sie diese Option. Im PTP-Modus wird Ihre Kamera in der Regel nicht automatisch eingehängt. Sie können jedoch über digiKam darauf zugreifen.
Spezielle Treiber und Gphoto2. Wenn Ihre Kamera weder den USB-Massenspeicher- noch den PTP-Modus unterstützt, versuchen Sie es mit den speziellen Treibern, die von gphoto2 bereitgestellt werden (siehe Abschnitt 18.12, „Fehlersuche“)..
Als Kartenlesegerät. Moderne Kameras können verschiedene permanente Speicherkarten verwenden. Dazu gehören beispielsweise SD-Speicherkarten, Compact Flash (CF) oder Speichersticks, um nur einige zu nennen. Einige neue Computer verfügen über ein integriertes Kartenlesegerät mit verschiedenen Steckplätzen, um all diese Formate zu unterstützen. Wenn Sie keine Kabel, Protokolle oder Treiber verwenden möchten, sollten Sie diese Option auswählen, da sie vieles vereinfacht. Normalerweise werden Kartenlesegeräte als entfernbare Geräte erkannt und in KDE automatisch eingehängt.
Wählen Sie zum Einrichten einer Kamera in digiKam die Optionen ++ aus. Sie sollten zunächst versuchen, die Kamera automatisch mit (Automatische Erkennung) erkennen zu lassen. Wenn dies nicht funktioniert, durchsuchen Sie die Liste der unterstützten Kameras für Ihr Modell mit (Hinzufügen). Wenn Ihr Kameramodell nicht in der Liste enthalten ist, wählen Sie ein älteres Modell aus oder verwenden Sie USB/IEEE mass storage camera (USB/IEEE-Massenspeicherkamera) und bestätigen Sie mit .
Zum Herunterladen von Bildern von einer ordnungsgemäß konfigurierten Kamera schließen Sie die Kamera an Ihren Computer an und wählen Sie die Kamera aus dem Menü aus. DigiKam öffnet ein Fenster, lädt Miniaturbilder herunter und zeigt diese wie in Abbildung 18.2, „Herunterladen von Bildern von der Kamera“ an. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Bild, um ein Popup-Menü mit den Optionen (Anzeigen), (Herunterladen) oder (Löschen) zu öffnen. Verwenden Sie den Karteireiter (Einstellungen) rechts neben dem Fenster für das Herunterladen, um die Bilddateien mithilfe von (Optionen zum Umbenennen) umzubenennen. Überprüfen Sie die EXIF-Daten für das ausgewählte Bild mithilfe des Karteireiters (Metadaten).
![]() | Umbenennen von Bildern |
|---|---|
Das gleichzeitige Umbenennen mehrerer Bilder ist eine praktische Funktion, wenn die von der Kamera vergebenen Dateinamen für Ihren Zweck nicht aussagekräftig genug sind. Legen Sie hierzu einen eindeutigen Präfix und optional ein Datum fest - digiKam fügt dem noch eine Sequenznummer hinzu. | |
Wählen Sie alle Bilder aus, die Sie von der Kamera herunterladen möchten, indem Sie die linke Maustaste drücken oder bei gedrückter Strg-Taste auf einzelne Bilder klicken. Oder verwenden Sie einen der Auswahlmodi im Menü (Bilder) am unteren Rand des Fensters zum Herunterladen. Klicken Sie auf und wählen Sie das Ziel aus der Liste aus oder erstellen Sie mit ein neues Album (für das automatisch ein Dateiname mit dem aktuellen Datum vorgeschlagen wird). Bestätigen Sie den Vorgang mit , um das Herunterladen zu starten.
![]() | Herunterladen von Bildern vom Speichermedium |
|---|---|
Wenn Sie die Batterien Ihrer Kamera schonen möchten, können Sie einen USB-Hub (mit einem für Ihr Speichermedium geeigneten Steckplatz) an den Computer anschließen und die Dateien über diesen Hub herunterladen. Wenn der USB-Hub an den Computer angeschlossen wird, wird die KDE-Medienbehandlungsroutine gestartet und angeboten, die Bilder vom angeschlossenen Medium herunterzuladen. | |
Standardmäßig erstellt digiKam einen Ordner mit dem Namen , in denen alle Root-Alben, die so genannten Sammlungen, enthalten sind. In Sammlungen können Alben gespeichert werden, in Alben Unteralben und Bilder. Die erste Sammlung wurde beim ersten Starten über den Dialog des Assistenten für die erste Ausführung erstellt.
Die Alben können nach Verzeichnislayout, nach dem in den Albumeigenschaften festgelegten Sammlungsnamen oder nach dem Erstellungsdatum des Albums (dieses Datum kann in den Eigenschaften des jeweiligen Albums geändert werden) sortiert werden.
Verwenden Sie zur Erstellung eines neuen Albums eine der folgenden Methoden:
Hochladen neuer Bilder von der Kamera und Erstellen des Zielalbums "" noch während des Ladevorgangs.
Erstellen eines neuen Albums durch Auswahl eines Sammlungsordners und anschließender Auswahl von + aus dem Hauptmenü oder durch Klicken mit der rechten Maustaste.
Importieren eines bestehenden Ordners mit Bildern von der Festplatte (wählen Sie +).
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Sammlungsordner und wählen Sie aus.
Wechseln Sie zum Erstellen einer neuen Sammlung zu +, Menü , und wählen Sie aus.
Bei der Erstellung eines neuen Albums sollten Sie unbedingt einige grundlegende Verwaltungsinformationen zum neuen Album angeben, zum Beispiel den Albumtitel. Optional können Sie eine Kategorie auswählen, Kommentare einfügen und ein Albumdatum auswählen. Kategorien sind eine Möglichkeit, Alben durch eine gemeinsame Bezeichnung in Kategorien einzuteilen. Die Bezeichnung wird verwendet, wenn Sie ++ auswählen. Der Kommentar wird im Banner oben im Hauptfenster angezeigt. Das Albumdatum wird verwendet, wenn Sie ++ auswählen.
DigiKam verwendet das erste Foto im Album als Vorschausymbol für die Liste (Meine Alben). Um ein anderes Foto auszuwählen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das betreffende Foto und wählen Sie im Kontextmenü die Option (Als Album-Miniaturbild festlegen).
Es kann sehr schwierig sein, eine große Anzahl von Bildern in verschiedenen Alben zu verwalten. Mithilfe der Leiste (Meine Stichworte) können Sie Ihre Bilder nach benutzerdefinierten Kategorien albumübergreifend verwalten. Tags kategorisieren Bilder und einem Bild können auch mehrere Tags zugewiesen werden.
Nehmen Sie beispielsweise an, dass Sie mehrere Bilder von Tieren aufgenommen und sie auf verschiedene Alben aufgeteilt haben. Jetzt möchten Sie einen Überblick über alle Bilder haben, die Sie jemals von Tieren aufgenommen haben. Dies ist mithilfe der digiKam-Stichwörter ganz leicht möglich. Gehen Sie für dieses Beispiel wie folgt vor:
Wählen Sie oben in der Menüleiste + aus und geben Sie für das neue Tag einen Namen, in diesem Fall Tiere, ein.
Es ist auch möglich, hierarchische Stichwörter zu erstellen. Wenn das Tag Bär beispielsweise dem Tag Tiere untergeordnet sein soll, fügen Sie Tiere/Bär in das Textfeld ein. Geben Sie optional ein Symbol an und beenden Sie das Dialogfeld mit .
Durchsuchen Sie nun alle Alben nach Bildern, die Tiere zeigen, und versehen Sie diese mit dem neuen Tag, indem Sie mit der rechten Maustaste auf ein Bild klicken und ++ auswählen. Verwenden Sie die Strg-Taste, um mehrere Bilder mit Tags zu versehen.
Wenn Sie eine große Anzahl von Bildern bearbeiten müssen, empfiehlt es sich, für das Zuweisen von Stichwörtern den Karteireiter (Kommentare/Stichworte) am rechten Rand des Hauptfensters zu verwenden. Hier können Sie einem Bild Stichwörter zuweisen, optional einen beschreibenden Kommentar hinzufügen und das Bild bewerten. Wenn Sie mit dem ersten Bild fertig sind, können Sie in diesem Dialogfeld bleiben, indem Sie auf den Rechtspfeil und dann auf (Anwenden) klicken, um die Einstellungen zu übernehmen. Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Bilder in diesem Album. Bearbeiten Sie die anderen Alben und Bilder auf die gleiche Weise.
Um alle Bilder Ihrer gesamten Sammlung abzurufen, die mit einem bestimmten Tag versehen sind (in unserem Beispiel Tiere), führen Sie die folgenden Schritte aus:
Öffnen Sie auf der linken Seite den Karteireiter (Stichworte).
Erweitern Sie das Element (Meine Stichworte).
Wählen Sie das Tag aus.
Nun werden alle Bilder der gesamten Sammlung angezeigt, denen dieses Stichwort zugewiesen wurde.
Über den auf der äußersten rechten Seite des Hauptfensters können Sie die Anzeige auf diejenigen Bilder des aktuellen Albums begrenzen, die mit den hier ausgewählten Tags versehen wurden.
Jede Bildsammlung lässt sich schon bald kaum mehr verwalten, wenn Sie sich keine Methode ausdenken, mit der Sie benötigte Bilder wiederfinden können. Für die Verwaltung von Sammlungen bietet digiKam zwei Suchoptionen:
Eine grundlegende Suchfunktion. Wählen Sie +, geben Sie die Zeichenfolge ein, nach der gesucht werden soll (einen Bildnamen, ein Stichwort oder einen Kommentar), und klicken Sie auf . Sie können diese Suche für die spätere Verwendung speichern und andere bestehende Suchen bearbeiten, die am linken Rand des digiKam-Fensters unter (Suchen) aufgelistet sind.
Komplexer Suchfilter. Durch die Auswahl von + haben Sie Zugriff auf ein breites Spektrum von Kriterien wie folgt:
Ermöglicht die Suche nach den Namen von Alben, nach Tags oder den Dateinamen von Bildern.
Ermöglicht die Suche nach Bildeigenschaften wie Datum, Bewertung, Dateigröße, Farbtiefe und vielem mehr.
Ermöglicht die Suche nach Kommentaren, dem Autor und IPTC-Informationen.
Ermöglicht die Suche nach Fotoinformationen wie Brennweite, Empfindlichkeit usw.
Über die Schaltfläche können verschiedene Suchkriterien miteinander kombiniert werden. .
Folgendes Beispiel zeigt, wie eine mittels Bewertungs- oder Stichwortinformationen erstellt wird:
Wählen Sie im Hauptmenü +.
Wählen Sie das Kriterium aus. Wählen Sie nun als 2 bis 5 Sterne aus.
Wählen Sie die Schaltfläche aus. Es wird ein weiterer Suchbereich angezeigt. Mit oder und den vier Optionen können verschiedene Suchparameter miteinander kombiniert werden. Klicken Sie auf .
Wählen Sie das Kriterium aus und wählen Sie ein Tag aus der Liste der Tags aus.
Wählen Sie das Kriterium aus. Wählen Sie JPEG als das Dateiformat aus und drücken Sie die Schaltfläche . Die Suchergebnisse werden im digiKam-Fenster angezeigt.
Klicken Sie auf der linken Seite auf den Karteireiter , um die Suche zur späteren Verwendung zu speichern. Geben Sie einen Namen für diese Suche an und drücken Sie die Schaltfläche , um die aktuelle Suche zu speichern. Verlassen Sie das Dialogfeld , indem Sie erneut auf den Karteireiter klicken.
DigiKam bietet mehrere Exportoptionen, mit denen Sie Ihre persönlichen Bildsammlungen archivieren und veröffentlichen können. Es ermöglicht die Archivierung am iPod, HTML-Exporte und Exporte in eine entfernte Galerie.
Im Lieferumfang von digiKam sind einige benutzerdefinierte Exportfunktionen für die bekanntesten Online-Archive sowie die allgemeine Exportfunktion + enthalten. So erstellen Sie einen HTML-Export der Bildersammlung:
Wählen Sie +.
Geben Sie an, welcher Teil Ihrer Sammlung archiviert werden soll, indem Sie unter (Kollektion) Alben oder Stichwörter auswählen und auf (Weiter) klicken.
Verwenden Sie das Dialogfeld , um den Titel und das Aussehen für die HTML-Galerie festzulegen, und klicken Sie auf .
Geben Sie unter (Bildeinstellungen) die Größe sowie den Komprimierungs- und Dateityp für die Vorschaubilder an, die zur Navigation in der Galerie verwendet werden, und klicken Sie auf (Weiter).
Bestimmen Sie den Speicherort der Galerie auf der Festplatte mithilfe von (Ausgabe) und klicken Sie auf (Beenden).
Um die Sammlung in eine externe Bildergalerie im Internet zu exportieren, gehen Sie wie folgt vor:
Besorgen Sie sich ein Konto für eine externe Website, die Ihre Galerie enthalten soll.
Wählen Sie + aus und geben Sie die URL, den Benutzernamen und das Passwort für die externe Website an, wenn Sie dazu aufgefordert werden. DigiKam stellt eine Verbindung zu der angegebenen Seite her und öffnet ein neues Fenster mit dem Titel (Galerieexport).
Bestimmen Sie den Speicherort des neuen Albums innerhalb der Galerie.
Klicken Sie auf (Neues Album) und geben Sie die von digiKam angeforderten Informationen an.
Laden Sie die Bilder mithilfe von (Fotos hinzufügen) in das neue Album.
Einige Kameras speichern GPS (Global Positioning System)-Koordinaten in den Fotos, wenn Sie eine Aufnahme machen. Anhand dieser Informationen kann digiKam Fotos illustrieren, sie nach Standort suchen und auf einem Globus anzeigen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Funktion des geografischen Standorts zu verwenden:
Klicken Sie auf der linken Seite auf den Karteireiter . Drücken Sie Umschalttaste Strg und die linke Maustaste, um einen Bereich auf der Landkarte zu wählen. Mit dem Mausrad können Sie die Ansicht vergrößern und verkleinern. Jedes Bild, das mit den Koordinaten des Bereichs übereinstimmt, wird im Hauptfenster angezeigt.
Klicken Sie auf der rechten Seite auf , um den Globus zu öffnen. Wählen Sie mit der linken Maustaste eines oder mehrere Bilder aus. Jedes Bild mit GPS-Informationen wird auf der Landkarte angezeigt. Verwenden Sie zum Vergrößern/Verkleinern der Ansicht das Mausrad.
Wählen Sie im Hauptfenster ein Bild und anschließend die Optionen ++ aus. Wählen Sie den Standort auf der Landkarte oder geben Sie die Koordinaten manuell ein und drücken Sie . Die Koordinaten sind nun in den EXIF-Tags des Bilds gespeichert. Drücken Sie bei der Auswahl der gewünschten Bilder die Strg-Taste, um verschiedene Bilder gleichzeitig zu bearbeiten.
DigiKam bietet einen umfassenden Plug-In-Satz für die Anzeige und Bearbeitung von Bildern. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf ein Vorschaubild oder wählen Sie im Kontextmenü (Anzeigen) oder (Bearbeiten), um in den Anzeige- oder Bearbeitungsmodus von digiKam zu wechseln. Installieren Sie zur Verwendung der Plugins das Paket digikamimageplugins.
Zum Anzeigen eines oder mehrerer Bilder stehen folgende Optionen zur Verfügung:
Wenn Sie ein einzelnes Bild anzeigen möchten, navigieren Sie zum Album oder zur Kollektion mit dem Bild und klicken Sie auf das Bild, um es anzuzeigen. Wenn Sie erneut klicken, kehren Sie wieder zur vorherigen Ansicht zurück.
Zum Starten einer Diashow mit allen Bildern verwenden Sie ++.
Zum Starten einer Diashow nur mit ausgewählten Bildern halten Sie die Taste Strg gedrückt, wählen Sie die Bilder aus und klicken Sie dann auf ++.
Zum Bearbeiten eines ausgewählten Bilds wählen Sie im Hauptmenü (Bearbeiten). Dadurch wird ein Fenster mit einigen der am häufigsten verwendeten grundlegenden Bearbeitungsoptionen geöffnet:
Verwenden Sie die Pfeilschaltflächen, um durch Ihr Album zu navigieren (vorwärts und zurück), ohne wieder zur vollständigen Albumansicht zu wechseln.
Verwenden Sie die Schaltflächen zum Rückgängigmachen und Wiederherstellen, um einzelne Aktionen rückgängig zu machen bzw. wiederherzustellen.
Verwenden Sie die Zoom-Schaltflächen, um die Bildansicht zu vergrößern oder zu verkleinern oder an die aktuelle Fenstergröße anzupassen. Verwenden Sie das Lupensymbol, um einen bestimmten Bildbereich zu vergrößern.
Drehen Sie das Bild im oder gegen den Uhrzeigersinn.
Starten Sie eine Diaschau oder zeigen Sie das ausgewählte Bild im Vollbildmodus an.
Der Bearbeitungsmodus bietet weitere praktische Funktionen. Verwenden Sie das Menü , um Ihre Bilder mit verschiedenen Grafik- und Texteffekten zu versehen, ohne sich um Filter und deren Feineinstellung kümmern zu müssen:
Wählen Sie für Ihr Bild die gewünschte Textur aus und legen Sie fest, wie plastisch diese wirken soll (). DigiKam wendet die Textur an und speichert die Änderungen in der Originalkopie des Bilds.
Wählen Sie den gewünschten Rahmen aus. Wählen Sie je nach Rahmentyp eine oder zwei Rahmenfarben aus und legen Sie die Breite des Bildrahmens fest. DigiKam erstellt den Rahmen und speichert die Änderungen in der Originalkopie des Bilds.
Geben Sie den Text ein, der über das Bild gelegt werden soll. Wählen Sie dessen Schriftart, Schriftschnitt und Schriftgrad aus. Wählen Sie die Textausrichtung aus und legen Sie fest, ob (und in welchem Winkel) der Text gedreht werden soll. Fügen Sie optional einen Textrahmen hinzu und bestimmen Sie die Transparenz. Die Textschicht wird im Originalbild gespeichert.
So wie Sie einem Bild Text hinzufügen können, können Sie auch vorgefertigte Schablonen auf ein Bild anwenden, um lustige Grußkarten, Poster und dergleichen zu erstellen.
Im Menü (Farbe) können Sie eine ganze Reihe unterschiedlicher farbbezogener Einstellungen verwalten - von einfachen Autokorrekturfunktionen bis hin zur professionellen Farbverwaltung mithilfe von Farbprofilen:
Wenn Sie an Ihrem Bild eine unkomplizierte Farb- und Belichtungskorrektur vornehmen möchten, sollten Sie diese Option verwenden. Wählen Sie aus einer Reihe von voreingestellten Modi den geeignetsten Modus aus. Verwenden Sie die Histogramme, um festzustellen, ob das Ergebnis Ihren Vorstellungen entspricht.
Dieses Werkzeug bietet Ihnen eine einfache Methode zur Korrektur über- oder unterbelichteter Bilder.
Dieses Werkzeug hilft Ihnen dabei, Bilder zu verbessern, die bei sehr hellen Lichtverhältnissen entstanden sind und daher etwas ausgewaschen aussehen. Mithilfe der Schieberegler für Farbschattierung und Sättigung können Sie diesen Bildern satte Farben verleihen. Je nach Farbintensität empfiehlt es sich auch, die Helligkeit anzupassen, damit das Bild nicht zu dunkel erscheint. Natürlich können Sie dieses Werkzeug auch verwenden, um das Gegenteil zu erreichen, wenn Sie ein Bild aufhellen müssen, das bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommen wurde und eine viel zu hohe Farbsättigung aufweist.
Je nach den Lichtverhältnissen, unter denen ein Bild aufgenommen wird, oder je nach Qualität eines Bildscans kann es vorkommen, dass die Farben etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Mit dem Werkzeug für die Farbbalance können Sie versuchen, die Farbbalance in Richtung eines anderen Endes des Farbspektrums zu verschieben.
Kehrt die Farbwerte um.
Konvertiert ein Farbbild in ein Schwarzweißbild. Verwenden Sie die Karteireiter , (Filter), (Farbton) und (Helligkeit), um Ihrem Bild den letzten Schliff zu verleihen. Der Karteireiter ermöglicht Ihnen das Emulieren der Effekte verschiedener Schwarzweißfilme. Zum Emulieren von Farbfiltern, die an der Kameralinse angebracht werden, verwenden Sie den Karteireiter (Filter). Beachten Sie, dass immer nur ein Filter angewendet werden kann. Über den Karteireiter (Farbton) können Sie einem Schwarzweißbild einen bestimmten Farbton zuweisen (z. B. Sepia).
Bestimmt die Farbtiefe (in Bit). Wandelt 8-Bit-Bilder in 16-Bit-Bilder um und umgekehrt.
Die Farbverwaltung über ICC-Farbprofile hilft Ihnen dabei, die Farbtreue über verschiedene Ausgabegeräte hinweg zu erhalten (Kamera, Bildschirm, Drucker).
Verwenden Sie diese Option, um mit einem einzelnen Werkzeug mehrere Farbwerte anzupassen und das Ergebnis zu überprüfen. Dieses Werkzeug ermöglicht Ihnen auch das Speichern der ausgewählten Farbeinstellungen, wodurch dieselben Korrekturen bei Bedarf auf mehrere Bilder angewendet werden können. Dies ist praktisch, wenn Sie wissen, dass Ihre Kamera immer wieder dieselben falschen Farbeinstellungen verwendet und Sie diese durch einfaches Klicken schnell korrigieren möchten.
Dieses Werkzeug bietet eine Reihe von Spezialeffekten wie Kantenschärfung, Solarisierung usw.
Jede Lichtquelle wird auf dem Chip Ihrer Digitalkamera anders aufgezeichnet. Je nach Lichtquelle wird die Farbtemperatur wärmer (gegen das rote Ende des Spektrums) oder kälter (gegen das blaue Ende des Spektrums) aufgezeichnet als das standardmäßige Tageslicht. Die meisten Kameras werden mit voreingestellten Weißabgleichsschemas ausgeliefert, die versuchen, diesen Effekt auszugleichen. Wenn das Ergebnis bei Ihren Bildern falsch aufgezeichnet wird, können Sie die Weißabgleichsfunktion von digiKam verwenden. Sie können die Farbtemperatur mithilfe des Kelvin-Schiebereglers direkt anpassen oder eines der voreingestellten Weißabgleichsschemas verwenden.
Mit diesem Werkzeug können Sie mehr oder weniger jede Änderung vornehmen, die Ihnen mithilfe der Werkzeuge (Helligkeit/Kontrast/Gamma) und (Farbwerte justieren) zur Verfügung steht. Sie müssen jedoch nur ein Werkzeug öffnen und können die Funktionen frei zuordnen. Daher ist dieses Werkzeug leistungsstärker und flexibler als die anderen beiden; es kann jedoch einige Zeit dauern, bis Sie sich damit vertraut gemacht haben.
Dieses Werkzeug bietet eine alternative Möglichkeit, Farbbilder in Schwarzweißbilder umzuwandeln. Mithilfe der Option (Monochrom) und der Kanal-Schieberegler können Sie festlegen, wie viel die einzelnen Farbkanäle zum Bild beitragen. Der Farbkanal-Mixer stellt eine viel flexiblere Option dar als die standardmäßige Konvertierung in Schwarzweiß, da Sie jeden Farbkanal einzeln steuern können.
Verwenden Sie das Menü (Korrigieren), um eine Reihe häufiger Fehler bei Digitalaufnahmen zu korrigieren:
Korrigiert die Bildschärfe oder zeichnet das Bild weich.
Reduziert oder entfernt den vom Blitzlicht verursachten Rote-Augen-Effekt.
„Retuschiert“ beschädigte Bildbereiche.
Entfernt Bildfehler, die durch Staubpartikel auf der Linse oder dem Sensor verursacht wurden. Reduziert das durch hohe ISO-Einstellungen der Digitalkamera verursachte Pixelrauschen sowie Bildrauschen und Bildfehler in minderwertigen Scans.
Erkennt und entfernt Pixelfehler, die durch defekte Pixel des Kamerasensors verursacht wurden.
Reduziert die kugelförmige Verzerrung von Bildern, die durch starke Weitwinkel- oder Teleobjektive verursacht wird.
Reduziert kreisförmige Schatten (Vignettierung) an den Rändern oder in der Mitte des Bilds, die durch starke Weitwinkel- oder Teleobjektive verursacht werden.
Reduziert kreisförmige Schatten (Vignettierung) an den Rändern oder in der Mitte des Bilds, die durch starke Weitwinkel- oder Teleobjektive verursacht werden.
Damit können Bilder mit verschiedenen digitalen Fehlern wie Rauschen und Kratzern umfassend behandelt werden.
Sehen wir uns die Verwendung der Retuscheoptionen am Beispiel der Funktion (Bildfehler korrigieren) an. Staubpartikel oder ein Kratzer auf der Linse haben ein Bild ruiniert. Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Art von Fehlern zu entfernen:
Öffnen Sie das Bild.
Wählen Sie den Bereich, den Sie korrigieren möchten, mit dem Mauszeiger aus.
Wählen Sie + oder drücken Sie Strg+E.
Überlegen Sie, mit welcher Methode dieser Fehler korrigiert werden soll:
Wenn Sie sich gegen die Verwendung eines der voreingestellten Filter (Karteireiter (Voreinstellungen)) entschieden haben, öffnen Sie die Karteireiter (Allgemein) und (Fortgeschrittene Einstellungen) und passen Sie die Einstellungen nach Bedarf an.
Klicken Sie auf , um die Einstellungen auf das Bild anzuwenden.
![]() | Erstellen und Wiederverwenden eigener Filtereinstellungen |
|---|---|
Wenn Sie die gleichen Einstellungen mehrmals verwenden müssen (weil zum Beispiel ein Kratzer auf der Linse einen gesamten Satz an Bildern beschädigt hat), erstellen Sie zunächst Ihren Satz an Filtereinstellungen. Speichern Sie die Filtereinstellungen mit (Speichern unter) in eine Textdatei. Öffnen Sie für alle weiteren Bilder das Dialogfeld (Bild-Inpainting), klicken Sie auf (Laden), wählen Sie die Textdatei aus und wenden Sie die Filtereinstellungen mit an. | |
Zum Skalieren oder Drehen eines Bilds verwenden Sie das Menü (Transformieren):
Dreht das Bild in einem bestimmten Winkel. (Drehen) dreht das Bild in 90-Grad-Schritten. Bei (Freie Drehung) können Sie den gewünschten Drehwinkel selbst angeben.
Schneidet das Bild zu. (Zuschneiden) schneidet das Bild entsprechend der rechteckigen Auswahl zu. (Zuschneiden im Seitenverhältnis) schneidet das Bild nach verschiedenen Gestaltungsprinzipien zu.
Passt die Perspektive des Bilds an. Wenn Sie zum Beispiel in Aufnahmen mit vertikalen oder horizontalen Linien einige seltsame Winkel entdecken, können Sie diese mit diesem Werkzeug korrigieren. Ziehen Sie dazu einen der Eckgriffe des Bilds in die gewünschte Richtung. Schneiden Sie die daraufhin entstandenen schwarzen Bildränder mit dem Werkzeug ab und schneiden Sie das Bild wie gewünscht zu.
Verschiebt einen Teil des Bilds horizontal oder vertikal in die eine Richtung und den anderen Teil in die entgegengesetzte Richtung. Geben Sie die Winkel für das vertikale und horizontale Scheren an und schneiden Sie das Bild danach mit der Funktion (Zuschneiden) zu.
Hier können Sie die Bildgröße ändern. Mit (Photo vergrößern) können Sie das Bild nach Pixeln oder einem Prozentsatz vergrößern oder verkleinern. Sie können angeben, ob das Seitenverhältnis erhalten bleiben soll. Wenn Sie auswählen, können Sie die Algorithmen des in der Größe veränderten Bilds fein einstellen und so die Qualität des Endergebnisses verbessern. Beachten Sie, dass diese Option bedeutend mehr Zeit in Anspruch nehmen kann als eine einfache Größenänderung.
Vielleicht sind Sie mit der Qualität eines Bilds absolut zufrieden, allerdings sagt Ihnen die Komposition nicht ganz zu oder Sie müssen das Bild für den Ausdruck auf ein bestimmtes Papierformat zuschneiden. Verwenden Sie und fahren Sie folgendermaßen fort:
Öffnen Sie das Bild.
Wählen Sie + aus.
Legen Sie die Ausrichtung und das Seitenverhältnis fest:
Schneiden Sie das Bild mit den Schiebereglern , und , wie gewünscht zu.
Wählen Sie statt der voreingestellten Werte ein benutzerdefiniertes Seitenverhältnis (Höhe zu Breite) aus.
Diese Seitenverhältnisse entsprechen den gängigen Fotopapierformaten. Wählen Sie das gewünschte Seitenverhältnis aus.
Das Seitenverhältnis 1:1,618 wird als Goldener Schnitt bezeichnet und traditionell von Künstlern und Architekten verwendet. Sie erzielen damit ein harmonisch wirkendes Bildformat.
Verwenden Sie die Schaltfläche , um die Zuschnittfläche auf die maximal mögliche Größe des angegebenen Seitenverhältnisses festzulegen.
Nach der Angabe der Zuschnittgröße können Sie optional kompositionelle Regeln anwenden. Die Kompositionshilfe () hilft bei der Auswahl des Zuschnitts für ein ästhetisch wirkendes Bild. Die eingeblendeten Punktlinien unterstützen Sie bei der optimalen Bildkomposition.
Falls die Zuschnittposition die kompositionelle Regel nicht zu Ihrer Zufriedenheit erfüllt, verschieben Sie sie.
Klicken Sie auf , um den ausgewählten Zuschnitt anzuwenden und das Bild zuzuschneiden.
Für Ihre Bilder stehen die verschiedensten grundlegenden Effekte und Filter zur Auswahl, mit denen Sie Ihre Bilder interessanter und kunstvoller gestalten können:
Verwendet für das Bild verschiedene Regentropfeneffekte. Legen Sie die Größe und die Anzahl der Regentropfen sowie den durch die Tropfen verursachten Verzerrungswinkel () fest.
Simuliert Infrarotfilm und erzeugt dadurch einen leicht surrealen Effekt. Sie können damit verblüffende Ergebnisse erzielen. Durch Erhöhung der Filmkörnung und Änderung der Empfindlichkeit (ISO) wirkt das Bild wie ein Kunstwerk.
Simuliert ein Ölgemälde. Die Pinselstärke und die Stärke der Weichzeichnung können Sie selbst einstellen.
Verleiht dem Bild eine Wirkung, als ob es auf Papier graviert worden wäre. Die Gravurstärke stellen Sie selbst ein.
Ihre Bilder können Sie mit verschiedenen Verzerrungseffekten versehen (z. B. mit einem Fischaugeneffekt), mit denen Sie verblüffende Ergebnisse erzielen. Legen Sie den Typ, die Stärke und die Anzahl der Wiederholungen fest.
Erhöhen Sie die Filmkörnung. Das Bild wirkt dann rauer.
Simuliert durch Unschärfe schlecht fokussierte Bilder oder Bewegung, die bei der Aufnahme nicht vorhanden war.
Verwandelt das Bild in eine schwarzweiße Kohlezeichnung. Die Stiftgröße und die Stärke der Weichzeichnung können Sie auswählen.
DigiKam bietet verschiedene Funktionen für die Verwaltung Ihrer Bildsammlung und die Bildbearbeitung. Sie finden diese im Menü (Extras). Nachfolgend einige beliebte Funktionen:
Wenn Sie vermuten, dass Ihre Sammlung einige Duplikate enthält, können Sie diese mit dieser Option suchen und löschen. Bestimmen Sie zunächst durch Angabe eines Albums oder Tags den Suchumfang. Klicken Sie dann auf , um die Suche zu starten. Wenn Ihre Sammlung Duplikate enthält, werden diese nebeneinander auf dem Bildschirm angezeigt und Sie können sie jeweils zur Löschung auswählen.
Erstellen Sie aus ausgewählten Bildern einen einfachen Kalender mit Standardlayout. Wählen Sie dazu das Papierformat und die Schriften aus.
Wenn Sie bestimmte Vorgänge für eine große Anzahl von Dateien ausführen müssen, sollten Sie hierfür die Batch-Verarbeitung verwenden. Fügen Sie Rahmen hinzu, bearbeiten Sie die Farben, wenden Sie verschiedene Effekte und Filter an, benennen Sie Bilder um und ändern Sie deren Größe, komprimieren Sie sie erneut oder konvertieren Sie sie aus dem RAW-Format.
Überprüfen Sie unter +, ob das RAW-Format Ihrer Kamera vom Konvertierungs-Plugin in digiKam unterstützt wird. Verwenden Sie +, um Bilder von einem Format in ein anderes zu konvertieren, beispielsweise von JPG zu PNG.
Durch eine Batch-Verarbeitung von Bildern kann beispielsweise ein bestimmter Solarisationseffekt auf mehrere Bilder angewendet werden. Führen Sie für dieses Beispiel folgende Schritte aus, um die Bilder in die Warteschlange für die Batch-Verarbeitung zu stellen und die Verarbeitung auszuführen:
Wählen Sie + aus oder klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Namen des Albums und wählen Sie + aus.
Wählen Sie den Effekt (Solarisieren) aus und klicken Sie auf (Optionen), um die Stärke des Effekts einzustellen und den Effekt optional in der Vorschau anzuzeigen.
Entscheiden Sie, ob die Originalbilder umbenannt, überschrieben oder nach der Umwandlung gelöscht werden sollen.
Geben Sie den Zielordner für die bearbeiteten Bilder an. Wenn die neuen Bilder nicht in dem Ordner mit den Originalbildern gespeichert werden sollen, klicken Sie auf (Neu) und erstellen Sie einen neuen Ordner oder Unterordner. Wählen Sie den neuen Ordner mit der Maus aus.
Übernehmen oder ändern Sie die Liste der für die Umwandlung vorgeschlagenen Bilder.
Klicken Sie auf , um die Umwandlung zu starten.
Sie werden über den Verlauf und den Erfolg der Umwandlung informiert.
Obwohl SUSE Linux Enterprise Desktop und digiKam die meisten gängigen Digitalkameras unterstützen, können bei der Verwendung Ihrer Kamera in Verbindung mit Linux Enterprise Desktop gelegentlich folgende Probleme auftreten:
Wenn Sie mit keinem der unterstützten Protokolle (PTP oder USB) Bilder herunterladen können, versuchen Sie es mit der Kommandozeile. Der Befehl gphoto2 --P initialisiert die Kamera und lädt die Bilder herunter, sofern die Kamera von gphoto2 unterstützt wird.
Geben Sie den Befehl gphoto2 --list-cameras ein und lesen Sie die Informationen unter http://www.gphoto.org/, um herauszufinden, ob Ihre Kamera von Linux unterstützt wird.
Wenn die Kamera nicht aufgelistet ist, entfernen Sie das Speichermedium aus der Kamera und verwenden Sie ein externes oder internes Kartenlesegerät. Wenn das Speichermedium erkannt wird, wird es automatisch eingehängt und Sie können die Bilder mit der Optionsfolge + oder + in Ihre digiKam-Sammlung importieren.
Weitere Informationen zur Verwendung von Digitalkameras mit Linux finden Sie auf folgenden Websites:
http://www.digikam.org> – Die offizielle Homepage von digiKam
http://www.digikam.org/drupal/docs – Das offizielle digiKam-Handbuch
http://www.gphoto.org – Informationen zu gPhoto2
http://www.gphoto.org/proj/libgphoto2/support.php – Eine umfassende Liste unterstützter Kameras