KIWI

Inhaltsverzeichnis

14.1. Voraussetzungen für KIWI
14.2. Erläuterung des Erstellungsvorgangs von KIWI
14.3. Image-Beschreibung
14.4. Erstellen von Appliances mit KIWI
14.5. Weiterführende Informationen

Zusammenfassung

KIWI ist ein System zur Erstellung von Betriebssystem-Images. Ein Image ist ein Verzeichnis mit einer Datei, die das Betriebssystem, seine Anwendungen und Konfigurationen, die Dateisystemstruktur des Betriebssystems, mögliche zusätzliche Metadaten und (abhängig vom Image-Typ) auch Plattengeometrie und Partitionstabellendaten enthält. Mit KIWI können Sie LiveCDs und LiveDVDs, USB-Sticks, virtuelle Festplatten, um vollständig virtuelle Systeme wie VMware einzuspielen, XEN-Images zur Paravirtualisierung in einem Hypervisor und eine PXE-Umgebung für den Start über das Netzwerk erstellen.

Voraussetzungen für KIWI

Zum Erstellen von Images mithilfe von KIWI müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

  1. Stellen Sie ausreichend Speicherplatz für den Vorgang zur Verfügung.

  2. KIWI ist in mehrere Pakete gegliedert, die für verschiedene Image-Typen vorgesehen sind. In jedem Fall benötigen Sie das Basispaket kiwi. Abhängig vom Ziel-Image brauchen Sie die folgenden Pakete:

    Image-Typ

    Paketname

    Installationsmedien

    kiwi-desc-oemboot

    Virtualisierung

    kiwi-desc-xenboot

    USB-Sticks

    kiwi-desc-usbboot

    Network Client

    kiwi-desc-netboot

  3. Installieren Sie das Paket kiwi-doc. Sie können anhand einiger Beispielkonfigurationen eine Vorstellung von der Struktur und dem Inhalt gewinnen.

  4. Machen Sie sich mit der KIWI-Konfigurationsdatei und ihrer Struktur vertraut. Sie basiert auf einem RELAX NG-Schema und ist im kiwi-Paket unter /usr/share/doc/packages/kiwi/kiwi.html dokumentiert. Sie brauchen dieses Dokument, wenn Sie die Konfigurationsdatei von Grund auf neu erstellen oder wenn Sie Elemente oder Attribute einfügen.