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Zusammenfassung
GIMP (The GNU Image Manipulation Program) ist ein Programm zum Erstellen und Bearbeiten von Pixelgrafiken. Seine Funktionen sind weitgehend vergleichbar mit Adobe Photoshop und anderen kommerziellen Programmen. Sie können damit u. a. Fotos vergrößern, verkleinern und retuschieren, Grafiken für Webseiten entwerfen und Titelbilder für Ihre CDs erstellen. GIMP erfüllt sowohl die Anforderungen von Amateuren als auch von Profis.
Wie viele andere Linux-Programme wurde GIMP als gemeinschaftliches Projekt vieler Freiwilliger weltweit entwickelt, die ihre Zeit und ihren Quellcode dem Projekt zur Verfügung stellen. Das Programm wird ständig weiterentwickelt, daher ist es möglich, dass Ihre in das System integrierte Version geringfügig von der hier beschriebenen Version abweicht. Am häufigsten ändert sich das Layout der einzelnen Fenster.
GIMP ist ein sehr komplexes Programm. In diesem Kapitel werden daher nur einige Funktionen, Werkzeuge und Menüoptionen erläutert. In Abschnitt 18.7, „Weiterführende Informationen“ erhalten Sie Hinweise auf weitere Informationsquellen über das Programm.
Die am häufigsten verwendeten Grafikformate sind Pixel- und Vektorgrafiken. GIMP kann nur Pixelgrafiken bearbeiten. Dies ist das übliche Format von Fotografien und gescannten Bildern. Pixelgrafiken bestehen aus kleinen Farbblöcken, die zusammen ein vollständiges Bild ergeben. Dadurch können die Dateien schnell ziemlich groß werden. Eine Pixelgrafik kann nur bei gleichzeitigem Qualitätsverlust vergrößert werden.
Im Gegensatz zu Pixelgrafiken werden in Vektorgrafiken keine Informationen zu den einzelnen Pixeln gespeichert. Stattdessen enthalten sie Informationen zu der Gruppierung von Bildpunkten, -linien oder -bereichen. Vektorgrafiken können sehr einfach skaliert werden. Dieses Format wird zum Beispiel von Inkscape oder der Zeichenanwendung von OpenOffice.org, verwendet.