Systemeinstellungen:
Beagle ist die Suchengine, die auf dem SLED-GNOME-Desktop benutzt wird. Standardmäßig ist Beagle so konfiguriert, dass es automatisch startet und Ihr Home-Verzeichnis indiziert. Wenn Sie diese Einstellungen, die Anzahl der nach einer Suche gezeigten Ergebnisse oder die privaten Beagle-Daten ändern möchten, klicken Sie auf .
Um Ihre Datums- und Zeitkonfiguration zu ändern, beispielsweise Ihre Zeitzone oder die Art der Zeit- und Datumsanzeige, klicken Sie auf . Damit wird das YaST-Modul "Datum und Uhrzeit" geöffnet, für das root-Berechtigungen erforderlich sind. Geben Sie das root-Passwort ein und folgen Sie den Anleitungen auf den YaST-Seiten.
Mit dem Konfigurationstool für Netzwerk-Proxies legen Sie fest, wie Ihr System Internetverbindungen herstellt. Sie können eine Verbindung über einen Proxyserver konfigurieren und die Details des Servers eingeben. Ein Proxyserver ist ein Server, der Anforderungen an einen anderen Server abfängt und selbst ausführt, sofern er dazu in der Lage ist. Zur Festlegung des Proxyservers können Sie den DNS-Namen (Domain Name Service) oder die IP-Adresse des Proxyservers angeben. Ein DNS-Name ist eine eindeutige alphabetische Computerkennung innerhalb eines Netzwerks. Eine IP-Adresse ist eine eindeutige numerische Computerkennung innerhalb eines Netzwerks.
Klicken Sie auf .
Die folgende Tabelle listet die Optionen für Internetverbindungen auf, die Sie ändern können.
Tabelle 2.8. Internetverbindungsoptionen
In diesem Modul können Sie die Energiesparoptionen Ihres Systems verwalten. Das ist besonders nützlich für eine längere Akkulebensdauer im Notebook. Mehrere Optionen helfen jedoch auch beim Stromsparen, wenn Sie einen Computer einsetzen, der an eine Stromquelle angeschlossen ist.
Klicken Sie auf .
Der Schlafmodus schaltet den Computer ab, wenn er für eine bestimmte Zeitdauer inaktiv ist. Ob mit Akku oder Stromanschluss, Sie können die Dauer der Computerinaktivität angeben, bis der Computer in den Schlafmodus versetzt wird. Sie können auch den Computerbildschirm in den Schlafmodus versetzen, ohne den Computer abzuschalten, und damit Strom für die Anzeige sparen.
Der Schlafmodus ist besonders wichtig, wenn der Computer mit Akku betrieben wird. Sowohl der Bildschirm als auch der Computer beziehen Energie aus dem Akku, Sie können also eine erhebliche Menge an Akkuleistung sparen, wenn Sie Bildschirm und/oder Computer in den Ruhezustand versetzen. Üblicherweise wird der Bildschirm nach einer kürzeren Zeitspanne in den Schlafmodus versetzt. (Der Standardwert ist fünf Minuten.) Wenn dann der Computer für eine weitere Zeitspanne unbenutzt bleibt (standardmäßig 20 Minuten), wird er ebenfalls in den Schlafmodus versetzt.
Um die Einstellungen für den Schlafmodus Ihres Computers festzulegen, öffnen Sie das Modul "Energieverwaltung" und klicken Sie auf die Registerkarte . Geben Sie dann die Zeitspanne an, die verstreichen soll, bevor Bildschirm und Computer beim Betrieb mit Akku oder Stromanschluss in den Schlafmodus versetzt werden.
Wenn Sie die Art des Schlafmodus für Ihren Computer sowie die Aktion bei schwacher Akkuleistung festlegen möchten, öffnen Sie das Energieverwaltungsmodul und klicken Sie auf die Registerkarte .
Zwei Arten von Schlafmodi werden unterschieden:
Standby
Standby-Modus schaltet die Strom verbrauchenden Computerkomponenten, wie Bildschirm und Festplattenlaufwerk, ab, ohne den Inhalt des RAM zu speichern. Alle ungespeicherten Daten gehen verloren.
Hibernate (Ruhezustand)
Der Ruhezustandsmodus speichert sämtlichen RAM-Inhalt auf die Festplatte, bevor der Strom zum System abgeschaltet wird. Wenn Sie das System erneut starten, werden die gespeicherten Daten zurück in den RAM geladen und Ihr Computer wird in denselben Zustand wie vor dem Herunterfahren gebracht. Der Ruhezustand erfordert freien Plattenspeicher in derselben Größe wie der auf dem Computer installierte RAM.
Wählen Sie die gewünschte Art des Schlafmodus, indem Sie ihn aus dem Menü wählen. Bei genügend freiem Festplattenspeicher ist "Hibernate" (Ruhezustand) empfehlenswert.
Sie können auch angeben, wie Ihr Computer verfährt, wenn die Akkuleistung einen geringen Stand erreicht. Verfügbare Optionen:
Keine Aktion
Der Computer wird nicht abgeschaltet und auch nicht automatisch in eine Art des Ruhezustands versetzt.
Hibernate (Ruhezustand)
Der Computer speichert den Inhalt des RAM auf die Festplatte und wird abgeschaltet. Wenn Sie den Computer wieder einschalten, werden die gespeicherten Daten zurück in den RAM gebracht und Ihr Computer wird in denselben Zustand wie vor dem Abschaltvorgang gebracht. Der Ruhezustand erfordert freien Plattenspeicher in derselben Größe wie der auf dem Computer installierte RAM.
Herunterfahren
Der Computer wird abgeschaltet, ohne Daten zu speichern. Alle ungespeicherten Daten gehen verloren.
Wählen Sie die gewünschte Option aus dem Menü. Bei genügend freiem Festplattenspeicher ist "Hibernate" (Ruhezustand) empfehlenswert.
Die verfügbaren erweiterten Energieoptionen ermöglichen Ihnen festzulegen, wie und wann das Energiesymbol angezeigt wird und ab wann der Akkuladezustand als gering oder zu schwach betrachtet wird. Öffnen Sie das Energieverwaltungsmodul und klicken Sie auf die Registerkarte , um diese Optionen festzulegen.
Sie können angeben, ob das Energiesymbol immer oder nie in der Kontrollleiste angezeigt wird oder dass es nur bei niedrigem Ladezustand des Akkus oder beim Laden oder Entladen angezeigt wird.
Sie können auch den Prozentwert angeben, ab dem die verbleibende Akkuenergie als gering oder kritisch betrachtet wird. Verschieben Sie den Regler für jede Option, bis der gewünschte Prozentwert eingestellt ist.
Im Modul "Erweitert" können Sie angeben, welche Anwendungen für verschiedene Routineaufgaben verwendet werden sollen:
So ändern Sie diese Einstellungen:
Klicken Sie auf .
Klicken Sie auf die Registerkarte für den Anwendungstyp, den Sie einstellen möchten.
Die folgende Liste führt die Optionen und Standardeinstellungen auf.
Webbrowser
Standard: Firefox
Mail reader (Mail-Leseprogramm)
Standard: Evolution
FTP
Standard: Nautilus
News
Standard: Thunderbird
Terminal
GNOME-Terminal
Wählen Sie eine der verfügbaren Anwendungen aus dem Menü (Wählen) oder geben Sie den entsprechenden Befehl ein, um die Anwendung zu starten.
Klicken Sie auf .
Die Änderungen werden sofort wirksam.
Mit dem Einstellungstool können Sie eine GNOME-Desktop-Sitzung gemeinsam mit mehreren Benutzern verwenden und Einstellungen für gemeinsame Sitzungen festlegen. Um dieses Tool zu öffnen, klicken Sie auf .
Die folgende Tabelle führt die Einstellungen für gemeinsame Sitzungen auf, die mit diesem Tool festgelegt werden können. Diese Einstellungen wirken sich direkt auf die Sicherheit Ihres Systems aus.
Tabelle 2.9. Einstellungen für gemeinsame Sitzungen
In diesem Modul können Sie Ihre Sitzungen verwalten. Eine Sitzung findet zwischen dem Zeitpunkt der Anmeldung bei der Desktop-Umgebung und dem Abmeldezeitpunkt statt. Sie können die Sitzungseinstellungen festlegen und angeben, welche Anwendung beim Start einer Sitzung ausgeführt werden soll. Sie können Sitzungen auch so konfigurieren, dass der Zustand der darin geöffneten Anwendungen gespeichert und dieser bei Beginn der nächsten Sitzung wiederhergestellt wird.
Mit diesem Einstellungstool können Sie auch mehrere Sitzungen verwalten. In einer mobilen Sitzung starten Sie z. B. Anwendungen, die Sie unterwegs am häufigsten benötigen, in einer Demositzung starten Sie Anwendungen für Kundenpräsentationen oder Diashows und in einer Arbeitssitzung starten Sie Anwendungen, die Sie im Büro benötigen.
Klicken Sie auf .
Das Modul enthält drei Registerkarten:
Sitzungsoptionen: Ermöglicht Ihnen die Verwaltung mehrerer Sitzungen und das Festlegen von Einstellungen für die aktuelle Sitzung.
Aktuelle Sitzung: Ermöglicht Ihnen die Angabe von Werten für die Startreihenfolge und das Wählen von Neustartzyklen für durch die Sitzung verwaltete Anwendungen in Ihrer aktuellen Sitzung.
Startprogramme: Ermöglicht Ihnen die Angabe von Startanwendungen, die nicht durch die Sitzung verwaltet werden und automatisch beim Start einer Sitzung starten.
Verwenden Sie die Registerkarte "Sitzungsoptionen", um mehrere Sitzungen zu verwalten und die Einstellungen für die aktuelle Sitzung festzulegen.
Die folgende Tabelle listet die Sitzungsoptionen auf, die Sie ändern können.
Tabelle 2.10. Sitzungseinstellungen für aktuelle Sitzung
Verwenden Sie die Registerkarte "Aktuelle Sitzung", um Werte für die Startreihenfolge anzugeben und Neustartzyklen für die durch die Sitzung verwalteten Anwendungen in Ihrer aktuellen Sitzung zu wählen.
Die folgende Tabelle listet die Sitzungseigenschaften auf, die Sie konfigurieren können.
Tabelle 2.11. Sitzungseigenschaften für durch die Sitzung verwaltete Anwendungen
Verwenden Sie die Registerkarte "Startprogramme", um Startanwendungen anzugeben, die nicht durch die Sitzung verwaltet werden.
Startanwendungen sind Anwendungen, die automatisch starten, wenn Sie eine Sitzung beginnen. Sie geben die Befehle zum Ausführen dieser Anwendungen sowie die Befehle an, die automatisch bei Ihrer Anmeldung ausgeführt werden.
Außerdem können Sie durch die Sitzung verwaltete Anwendungen automatisch starten. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 2.4.7.1, „Festlegen der Sitzungseinstellungen“.
Wenn Sie eine neue Startanwendung hinzufügen möchten, klicken Sie auf . Das Dialogfeld "Startprogramm hinzufügen" wird geöffnet. Geben Sie den Befehl zum Start der Anwendung in das Feld ein. Wenn Sie mehrere Startanwendungen angeben, legen Sie im Feld die Startreihenfolge für die einzelnen Anwendungen fest.
Um eine Startanwendung zu bearbeiten, wählen Sie die Startanwendung aus und klicken Sie auf . Das Dialogfeld "Startprogramm bearbeiten" wird geöffnet. Ändern Sie den Befehl und die Startreihenfolge für die Startanwendung.
Um eine Startanwendung zu löschen, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf .
Mit dem Tool "Sound Preference" (Soundeinstellungen) können Sie steuern, wann der Sound-Server gestartet wird. Hier legen Sie auch die akustischen Signale für bestimmte Ereignisse fest.
Klicken Sie auf .
Geben Sie in der Registerkarte an, wann der Sound-Server gestartet werden soll. Sie können auch Sound-Ereignisfunktionen aktivieren.
Klicken Sie auf (Software-Soundmischung aktivieren (ESD)), um den Sound-Server zu starten, wenn Sie eine Sitzung starten. Wenn der Sound-Server aktiv ist, kann der Desktop Sound wiedergeben.
Klicken Sie auf , um bei bestimmten Ereignissen auf dem Desktop Sounds wiederzugeben.
Wählen Sie schließlich den Sound, der bei jedem der angegebenen Ereignisse ertönen soll.
Einige Anwendungen geben ein akustisches Signal, um auf einen Tasteneingabefehler hinzuweisen. Verwenden Sie die Registerkarte , um Einstellungen für das Systemwarnung festzulegen.
Verwalten Sie mit dem Tool Benutzer und Gruppen, einschließlich Benutzer- und Gruppennamen, Gruppenmitgliedschaft, Passwort und Passwortverschlüssellung und weitere Optionen.
Klicken Sie auf . Das Tool öffnet das Modul "User and Group Administration" (Benutzer- und Gruppenadministration) in YaST.
![]() | Anmerkung |
|---|---|
Zur Verwaltung von Benutzern und Gruppen sind root-Berechtigungen erforderlich. | |
Folgen Sie den Anleitungen in YaST, um Informationen über das Ändern von Einstellungen zu erhalten.