2.4. System

Systemeinstellungen:

2.4.1. Konfigurieren einer Suche mit Beagle-Einstellungen

Beagle ist die Suchengine, die auf dem SLED-GNOME-Desktop benutzt wird. Standardmäßig ist Beagle so konfiguriert, dass es automatisch startet und Ihr Home-Verzeichnis indiziert. Wenn Sie diese Einstellungen, die Anzahl der nach einer Suche gezeigten Ergebnisse oder die privaten Beagle-Daten ändern möchten, klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemBeagle-Einstellungen.

2.4.2. Konfigurieren von Datum und Uhrzeit

Um Ihre Datums- und Zeitkonfiguration zu ändern, beispielsweise Ihre Zeitzone oder die Art der Zeit- und Datumsanzeige, klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemDatum und Uhrzeit. Damit wird das YaST-Modul "Datum und Uhrzeit" geöffnet, für das root-Berechtigungen erforderlich sind. Geben Sie das root-Passwort ein und folgen Sie den Anleitungen auf den YaST-Seiten.

2.4.3. Konfigurieren von Netzwerk-Proxies

Mit dem Konfigurationstool für Netzwerk-Proxies legen Sie fest, wie Ihr System Internetverbindungen herstellt. Sie können eine Verbindung über einen Proxyserver konfigurieren und die Details des Servers eingeben. Ein Proxyserver ist ein Server, der Anforderungen an einen anderen Server abfängt und selbst ausführt, sofern er dazu in der Lage ist. Zur Festlegung des Proxyservers können Sie den DNS-Namen (Domain Name Service) oder die IP-Adresse des Proxyservers angeben. Ein DNS-Name ist eine eindeutige alphabetische Computerkennung innerhalb eines Netzwerks. Eine IP-Adresse ist eine eindeutige numerische Computerkennung innerhalb eines Netzwerks.

Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemNetzwerk-Proxies.

Abbildung 2.17. Dialogfeld für die Konfiguration von Netzwerk-Proxies

Dialogfeld für die Konfiguration von Netzwerk-Proxies

Die folgende Tabelle listet die Optionen für Internetverbindungen auf, die Sie ändern können.

Tabelle 2.8. Internetverbindungsoptionen

Option

Beschreibung

Direkte Internetverbindung

Stellt eine Direktverbindung zum Internet ohne Proxyserver her.

Manuelle Proxy-Konfiguration

Stellt eine Verbindung zum Internet durch einen Proxyserver her und ermöglicht Ihnen, den Proxyserver manuell zu konfigurieren.

HTTP-Proxy

Der DNS-Name oder die IP-Adresse des Proxyservers, der zum Anfordern eines HTTP-Dienstes benutzt wird. Geben Sie die Portnummer des HTTP-Dienstes für den Proxyserver im Feld "Port" an.

Sicherer HTTP-Proxy

Der DNS-Name oder die IP-Adresse des Proxyservers, der zum Anfordern eines Secure HTTP-Dienstes benutzt wird. Geben Sie die Portnummer des Secure HTTP-Dienstes für den Proxyserver im Feld "Port" an.

FTP-Proxy

Der DNS-Name oder die IP-Adresse des Proxyservers, der zum Anfordern eines FTP-Dienstes benutzt wird. Geben Sie die Portnummer des FTP-Dienstes für den Proxyserver im Feld "Port" an.

Socks-Rechner

Der DNS-Name oder die IP-Adresse des zu verwendenden Socks-Host. Geben Sie die Portnummer für das Socks-Protokoll auf dem Proxyserver im Drehfeld "Port" an.

Automatische Proxy-Konfiguration

Stellt eine Verbindung zum Internet durch einen Proxyserver her und ermöglicht Ihnen, den Proxyserver automatisch zu konfigurieren.

Autoconfiguration URL (URL für automatische Konfiguration)

Die URL, die die erforderlichen Informationen für die automatische Konfiguration des Proxyservers enthält.

2.4.4. Konfigurieren der Energieverwaltung

In diesem Modul können Sie die Energiesparoptionen Ihres Systems verwalten. Das ist besonders nützlich für eine längere Akkulebensdauer im Notebook. Mehrere Optionen helfen jedoch auch beim Stromsparen, wenn Sie einen Computer einsetzen, der an eine Stromquelle angeschlossen ist.

Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemEnergieverwaltung.

2.4.4.1. Festlegen der Zeiten für den Schlafmodus

Der Schlafmodus schaltet den Computer ab, wenn er für eine bestimmte Zeitdauer inaktiv ist. Ob mit Akku oder Stromanschluss, Sie können die Dauer der Computerinaktivität angeben, bis der Computer in den Schlafmodus versetzt wird. Sie können auch den Computerbildschirm in den Schlafmodus versetzen, ohne den Computer abzuschalten, und damit Strom für die Anzeige sparen.

Der Schlafmodus ist besonders wichtig, wenn der Computer mit Akku betrieben wird. Sowohl der Bildschirm als auch der Computer beziehen Energie aus dem Akku, Sie können also eine erhebliche Menge an Akkuleistung sparen, wenn Sie Bildschirm und/oder Computer in den Ruhezustand versetzen. Üblicherweise wird der Bildschirm nach einer kürzeren Zeitspanne in den Schlafmodus versetzt. (Der Standardwert ist fünf Minuten.) Wenn dann der Computer für eine weitere Zeitspanne unbenutzt bleibt (standardmäßig 20 Minuten), wird er ebenfalls in den Schlafmodus versetzt.

Um die Einstellungen für den Schlafmodus Ihres Computers festzulegen, öffnen Sie das Modul "Energieverwaltung" und klicken Sie auf die Registerkarte Schlafmodus. Geben Sie dann die Zeitspanne an, die verstreichen soll, bevor Bildschirm und Computer beim Betrieb mit Akku oder Stromanschluss in den Schlafmodus versetzt werden.

2.4.4.2. Festlegen von Energieoptionen

Wenn Sie die Art des Schlafmodus für Ihren Computer sowie die Aktion bei schwacher Akkuleistung festlegen möchten, öffnen Sie das Energieverwaltungsmodul und klicken Sie auf die Registerkarte Optionen.

Zwei Arten von Schlafmodi werden unterschieden:

  • Standby

    Standby-Modus schaltet die Strom verbrauchenden Computerkomponenten, wie Bildschirm und Festplattenlaufwerk, ab, ohne den Inhalt des RAM zu speichern. Alle ungespeicherten Daten gehen verloren.

  • Hibernate (Ruhezustand)

    Der Ruhezustandsmodus speichert sämtlichen RAM-Inhalt auf die Festplatte, bevor der Strom zum System abgeschaltet wird. Wenn Sie das System erneut starten, werden die gespeicherten Daten zurück in den RAM geladen und Ihr Computer wird in denselben Zustand wie vor dem Herunterfahren gebracht. Der Ruhezustand erfordert freien Plattenspeicher in derselben Größe wie der auf dem Computer installierte RAM.

Wählen Sie die gewünschte Art des Schlafmodus, indem Sie ihn aus dem Menü wählen. Bei genügend freiem Festplattenspeicher ist "Hibernate" (Ruhezustand) empfehlenswert.

Sie können auch angeben, wie Ihr Computer verfährt, wenn die Akkuleistung einen geringen Stand erreicht. Verfügbare Optionen:

  • Keine Aktion

    Der Computer wird nicht abgeschaltet und auch nicht automatisch in eine Art des Ruhezustands versetzt.

  • Hibernate (Ruhezustand)

    Der Computer speichert den Inhalt des RAM auf die Festplatte und wird abgeschaltet. Wenn Sie den Computer wieder einschalten, werden die gespeicherten Daten zurück in den RAM gebracht und Ihr Computer wird in denselben Zustand wie vor dem Abschaltvorgang gebracht. Der Ruhezustand erfordert freien Plattenspeicher in derselben Größe wie der auf dem Computer installierte RAM.

  • Herunterfahren

    Der Computer wird abgeschaltet, ohne Daten zu speichern. Alle ungespeicherten Daten gehen verloren.

Wählen Sie die gewünschte Option aus dem Menü. Bei genügend freiem Festplattenspeicher ist "Hibernate" (Ruhezustand) empfehlenswert.

2.4.4.3. Festlegen von erweiterten Energieoptionen

Die verfügbaren erweiterten Energieoptionen ermöglichen Ihnen festzulegen, wie und wann das Energiesymbol angezeigt wird und ab wann der Akkuladezustand als gering oder zu schwach betrachtet wird. Öffnen Sie das Energieverwaltungsmodul und klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert, um diese Optionen festzulegen.

Sie können angeben, ob das Energiesymbol immer oder nie in der Kontrollleiste angezeigt wird oder dass es nur bei niedrigem Ladezustand des Akkus oder beim Laden oder Entladen angezeigt wird.

Sie können auch den Prozentwert angeben, ab dem die verbleibende Akkuenergie als gering oder kritisch betrachtet wird. Verschieben Sie den Regler für jede Option, bis der gewünschte Prozentwert eingestellt ist.

2.4.5. Einrichten bevorzugter Anwendungen

Im Modul "Erweitert" können Sie angeben, welche Anwendungen für verschiedene Routineaufgaben verwendet werden sollen:

So ändern Sie diese Einstellungen:

  1. Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemPreferred Applications" (Bevorzugte Anwendungen).

  2. Klicken Sie auf die Registerkarte für den Anwendungstyp, den Sie einstellen möchten.

    Die folgende Liste führt die Optionen und Standardeinstellungen auf.

    • Webbrowser

      Standard: Firefox

    • Mail reader (Mail-Leseprogramm)

      Standard: Evolution

    • FTP

      Standard: Nautilus

    • News

      Standard: Thunderbird

    • Terminal

      GNOME-Terminal

  3. Wählen Sie eine der verfügbaren Anwendungen aus dem Menü Choose (Wählen) oder geben Sie den entsprechenden Befehl ein, um die Anwendung zu starten.

  4. Klicken Sie auf Schließen.

Die Änderungen werden sofort wirksam.

2.4.6. Festlegen von Einstellungen für gemeinsame Sitzungen

Mit dem Einstellungstool Entfernter Desktop können Sie eine GNOME-Desktop-Sitzung gemeinsam mit mehreren Benutzern verwenden und Einstellungen für gemeinsame Sitzungen festlegen. Um dieses Tool zu öffnen, klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemEntfernter Desktop.

Die folgende Tabelle führt die Einstellungen für gemeinsame Sitzungen auf, die mit diesem Tool festgelegt werden können. Diese Einstellungen wirken sich direkt auf die Sicherheit Ihres Systems aus.

Tabelle 2.9. Einstellungen für gemeinsame Sitzungen

Dialogfeldelement

Beschreibung

Allow other users to view your desktop (Anderen Benutzern die Anzeige Ihres Desktops erlauben)

Aktivieren Sie diese Option, um entfernten Benutzern das Ansehen Ihrer Sitzung zu gestatten. Sämtliche Tastatur-, Zeiger- und Zwischenablageereignisse des entfernten Benutzers werden ignoriert.

Allow other users to control your desktop (Anderen Benutzern die Steuerung Ihres Desktops erlauben)

Aktivieren Sie diese Option, um anderen Benutzern den Zugriff auf Ihre Sitzung sowie deren Steuerung von einem entfernten Standort aus zu gestatten.

Users can view your desktop using this command (Benutzer können Ihren Desktop über diesen Befehl sehen)

Klicken Sie auf den markierten Text, um die Systemadresse per E-Mail an den entfernten Benutzer zu senden.

When a user tries to view or control your desktop (Ein Benutzer versucht, Ihren Desktop anzuzeigen oder zu steuern)

Wählen Sie eine der folgenden Sicherheitsoptionen, wenn ein Benutzer versucht, Ihren Desktop anzuzeigen oder zu steuern:

  • Ask you for confirmation (Ihre Bestätigung anfordern)

    Aktivieren Sie diese Option, wenn entfernte Benutzer Ihre Bestätigung anfordern müssen, bevor sie Ihre Sitzung nutzen können. Mithilfe dieser Option erfahren Sie, wenn andere Benutzer eine Verbindung zu Ihrer Sitzung herstellen. Sie können auch entscheiden, zu welchem Zeitpunkt der entfernte Benutzer eine Verbindung zu Ihrer Sitzung herstellen soll.

  • Require the user to enter this password (Benutzer muss dieses Passwort eingeben)

    Aktivieren Sie diese Option, um den entfernten Benutzer zu authentifizieren, falls Authentifizierung verwendet wird. Damit wird ein zusätzlicher Grad an Sicherheit geboten.

Passwort

Geben Sie das Passwort ein, das der entfernte Benutzer angeben muss, wenn er Ihre Sitzung anzeigen oder steuern möchte.

2.4.7. Verwalten von Sitzungen

In diesem Modul können Sie Ihre Sitzungen verwalten. Eine Sitzung findet zwischen dem Zeitpunkt der Anmeldung bei der Desktop-Umgebung und dem Abmeldezeitpunkt statt. Sie können die Sitzungseinstellungen festlegen und angeben, welche Anwendung beim Start einer Sitzung ausgeführt werden soll. Sie können Sitzungen auch so konfigurieren, dass der Zustand der darin geöffneten Anwendungen gespeichert und dieser bei Beginn der nächsten Sitzung wiederhergestellt wird.

Mit diesem Einstellungstool können Sie auch mehrere Sitzungen verwalten. In einer mobilen Sitzung starten Sie z. B. Anwendungen, die Sie unterwegs am häufigsten benötigen, in einer Demositzung starten Sie Anwendungen für Kundenpräsentationen oder Diashows und in einer Arbeitssitzung starten Sie Anwendungen, die Sie im Büro benötigen.

Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemSitzungen.

Das Modul enthält drei Registerkarten:

  • Sitzungsoptionen: Ermöglicht Ihnen die Verwaltung mehrerer Sitzungen und das Festlegen von Einstellungen für die aktuelle Sitzung.

  • Aktuelle Sitzung: Ermöglicht Ihnen die Angabe von Werten für die Startreihenfolge und das Wählen von Neustartzyklen für durch die Sitzung verwaltete Anwendungen in Ihrer aktuellen Sitzung.

  • Startprogramme: Ermöglicht Ihnen die Angabe von Startanwendungen, die nicht durch die Sitzung verwaltet werden und automatisch beim Start einer Sitzung starten.

2.4.7.1. Festlegen der Sitzungseinstellungen

Verwenden Sie die Registerkarte "Sitzungsoptionen", um mehrere Sitzungen zu verwalten und die Einstellungen für die aktuelle Sitzung festzulegen.

Abbildung 2.18. Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Sitzungsoptionen"

Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Sitzungsoptionen"

Die folgende Tabelle listet die Sitzungsoptionen auf, die Sie ändern können.

Tabelle 2.10. Sitzungseinstellungen für aktuelle Sitzung

Option

Beschreibung

Show Splash Screen on Login (Bei Anmeldung Eröffnungsbildschirm zeigen)

Zeigt einen Eröffnungsbildschirm an, wenn Sie eine Sitzung starten.

Prompt on Logout (Bestätigung beim Abmelden)

Zeigt ein Bestätigungsdialogfeld an, wenn Sie eine Sitzung beenden.

Automatically Save Changes to Session (Automatisch Änderungen in Sitzung speichern)

Speichert automatisch den aktuellen Status Ihrer Sitzung. Die Sitzungsverwaltung speichert die von der Sitzung verwalteten Anwendungen, die geöffnet sind, sowie die mit diesen Anwendungen verbundenen Einstellungen. Beim nächsten Start einer Sitzung starten die Anwendungen automatisch mit den gespeicherten Einstellungen.

Falls Sie diese Option nicht wählen, zeigt das Dialogfeld "Abmeldebestätigung" die Option Save Current Setup (Aktuelle Einstellung speichern), wenn Sie Ihre Sitzung beenden.

Sitzungen

Ermöglicht Ihnen wie folgt die Verwaltung mehrerer Sitzungen im Desktop:

  • Um eine neue Sitzung zu erstellen, klicken Sie auf Hinzufügen. Das Dialogfeld "Neue Sitzung hinzufügen" wird geöffnet, in dem Sie einen Namen für Ihre Sitzung eingeben können.

  • Wenn Sie den Namen einer Sitzung ändern möchten, wählen Sie die Sitzung aus und klicken Sie auf Bearbeiten. Das Dialogfeld "Sitzungsname bearbeiten" wird geöffnet, in dem Sie einen neuen Namen für Ihre Sitzung eingeben können.

  • Zum Löschen einer Sitzung wählen Sie die Sitzung aus und klicken Sie auf Löschen.

2.4.7.2. Festlegen der Sitzungseigenschaften

Verwenden Sie die Registerkarte "Aktuelle Sitzung", um Werte für die Startreihenfolge anzugeben und Neustartzyklen für die durch die Sitzung verwalteten Anwendungen in Ihrer aktuellen Sitzung zu wählen.

Abbildung 2.19. Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Aktuelle Sitzung"

Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Aktuelle Sitzung"

Die folgende Tabelle listet die Sitzungseigenschaften auf, die Sie konfigurieren können.

Tabelle 2.11. Sitzungseigenschaften für durch die Sitzung verwaltete Anwendungen

Option

Beschreibung

Reihenfolge

Gibt die Reihenfolge an, in welcher die Sitzungsverwaltung durch die Sitzung verwaltete Startanwendungen startet. Die Sitzungsverwaltung startet Anwendungen mit niedrigeren Reihenfolgewerten zuerst. Der Standardwert ist 50.

Um die Startreihenfolge für eine Anwendung festzulegen, wählen Sie die Anwendung in der Tabelle aus. Geben Sie in das Feld Reihenfolge den Wert für die Startreihenfolge ein.

Stil

Bestimmt den Neustartstil einer Anwendung. Um einen Neustartstil für eine Anwendung festzulegen, wählen Sie die Anwendung in der Tabelle aus und wählen Sie dann einen der folgenden Stile:

  • Normal: Startet automatisch, wenn Sie eine Sitzung starten. Verwenden Sie den Befehl kill, um Anwendungen mit diesem Neustartstil während einer Sitzung zu beenden.

  • Neustart: Startet automatisch neu, wenn Sie die Anwendung schließen oder beenden. Wählen Sie diesen Stil für eine Anwendung, die während Ihrer Sitzung ständig aktiv sein muss. Um eine Anwendung mit diesem Neustartstil zu beenden, wählen Sie die Anwendung in der Tabelle aus und klicken Sie auf Entfernen.

  • Müll: Wird nicht gestartet, wenn Sie eine Sitzung starten.

  • Einstellungen: Startet automatisch, wenn Sie eine Sitzung starten. Anwendungen mit diesem Stil haben gewöhnlich eine niedrige Position in der Startreihenfolge und speichern Ihre Konfigurationseinstellungen für GNOME und durch die Sitzung verwaltete Anwendungen.

Entfernen

Löscht die ausgewählte Anwendung aus der Liste. Die Anwendung wird aus der Sitzungsverwaltung entfernt und geschlossen. Anwendungen, die Sie löschen, werden beim nächsten Start einer Sitzung nicht gestartet.

Anwenden

Übernimmt Änderungen in die Startreihenfolge und den Neustartstil.

2.4.7.3. Konfigurieren von Startanwendungen

Verwenden Sie die Registerkarte "Startprogramme", um Startanwendungen anzugeben, die nicht durch die Sitzung verwaltet werden.

Abbildung 2.20. Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Startprogramme"

Dialogfeld "Sitzungen" — Registerkarte "Startprogramme"

Startanwendungen sind Anwendungen, die automatisch starten, wenn Sie eine Sitzung beginnen. Sie geben die Befehle zum Ausführen dieser Anwendungen sowie die Befehle an, die automatisch bei Ihrer Anmeldung ausgeführt werden.

Außerdem können Sie durch die Sitzung verwaltete Anwendungen automatisch starten. Weitere Informationen finden Sie in Abschnitt 2.4.7.1, „Festlegen der Sitzungseinstellungen“.

Wenn Sie eine neue Startanwendung hinzufügen möchten, klicken Sie auf Hinzufügen. Das Dialogfeld "Startprogramm hinzufügen" wird geöffnet. Geben Sie den Befehl zum Start der Anwendung in das Feld Startbefehl ein. Wenn Sie mehrere Startanwendungen angeben, legen Sie im Feld Reihenfolge die Startreihenfolge für die einzelnen Anwendungen fest.

Um eine Startanwendung zu bearbeiten, wählen Sie die Startanwendung aus und klicken Sie auf Bearbeiten. Das Dialogfeld "Startprogramm bearbeiten" wird geöffnet. Ändern Sie den Befehl und die Startreihenfolge für die Startanwendung.

Um eine Startanwendung zu löschen, wählen Sie sie aus und klicken Sie auf Löschen.

2.4.8. Festlegen der Soundeinstellungen

Mit dem Tool "Sound Preference" (Soundeinstellungen) können Sie steuern, wann der Sound-Server gestartet wird. Hier legen Sie auch die akustischen Signale für bestimmte Ereignisse fest.

Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemSound.

2.4.8.1. Festlegen der allgemeinen Soundeinstellungen

Geben Sie in der Registerkarte Sounds an, wann der Sound-Server gestartet werden soll. Sie können auch Sound-Ereignisfunktionen aktivieren.

Abbildung 2.21. Dialogfeld "Sound Preferences" (Soundeinstellungen) — Registerkarte "Audio"

Dialogfeld "Sound Preferences" (Soundeinstellungen) — Registerkarte "Audio"

Klicken Sie auf Enable software sound mixing (ESD) (Software-Soundmischung aktivieren (ESD)), um den Sound-Server zu starten, wenn Sie eine Sitzung starten. Wenn der Sound-Server aktiv ist, kann der Desktop Sound wiedergeben.

Klicken Sie auf Systemsounds wiedergeben, um bei bestimmten Ereignissen auf dem Desktop Sounds wiederzugeben.

Wählen Sie schließlich den Sound, der bei jedem der angegebenen Ereignisse ertönen soll.

2.4.8.2. Festlegen von Einstellungen für Systemwarnungen

Einige Anwendungen geben ein akustisches Signal, um auf einen Tasteneingabefehler hinzuweisen. Verwenden Sie die Registerkarte Systemwarnung, um Einstellungen für das Systemwarnung festzulegen.

Abbildung 2.22. Dialogfeld "Sound Preferences" (Soundeinstellungen) — Registerkarte "Systemwarnung"

Dialogfeld "Sound Preferences" (Soundeinstellungen) — Registerkarte "Systemwarnung"

2.4.9. Verwalten von Benutzern und Gruppen

Verwalten Sie mit dem Tool Benutzerverwaltung Benutzer und Gruppen, einschließlich Benutzer- und Gruppennamen, Gruppenmitgliedschaft, Passwort und Passwortverschlüssellung und weitere Optionen.

Klicken Sie auf ComputerKontrollzentrumSystemBenutzerverwaltung. Das Tool Benutzerverwaltung öffnet das Modul "User and Group Administration" (Benutzer- und Gruppenadministration) in YaST.

[Note]Anmerkung

Zur Verwaltung von Benutzern und Gruppen sind root-Berechtigungen erforderlich.

Folgen Sie den Anleitungen in YaST, um Informationen über das Ändern von Einstellungen zu erhalten.


Linux Enterprise Desktop Gnome-Benutzerhandbuch 10