1.8. Sicherheit

Wenn Sie von einem MS-Windows-System zu einem Linux System wechseln, hatten Sie sich vermutlich schon Probleme mit Viren und Würmern, die über E-Mails und im Internet verbreitet werden. Da Sie nun den Wechsel zu Linux vollzogen haben, sind Sie wenigstens diese Sorge los, da diese ein Linux-System nicht so leicht gefährden können, wie ein Linux-System.

Wie in Abschnitt 1.2, „Das Benutzerkonzept von Linux“ erwähnt, gibt es unter Linux zwei Arten von Benutzern: Einen Super-User (root) und normale Benutzer. root hat Zugriff auf alle Belange der Systemeinstellung. Arbeiten Sie immer nur dann als root, wenn es absolut nötig ist. Ein kleiner Fehler kann großen Schaden im gesamten System anrichten, da root uneingeschränkten Zugriff auf das System hat.

Spielen Sie regelmäßig Sicherheitsupdates über YOU ein (siehe Abschnitt 1.7.2, „Software-Updates beziehen und anwenden“). Diese Updates reparieren mögliche Schwachstellen im Programmcode.

Schützen Sie Ihr System oder das Netzwerk gegen unerwünschten „Besuch“ von außen durch den Betrieb einer Firewall. Eine voreingestellte Firewall wird bei der Installation gestartet, um die größte Sicherheit Ihres Netzwerkes zu erreichen. Wenn Sie die Unterstützung für bestimmte Dienste hinzufügen möchten, jedoch das System nicht selbst verwalten, bitten Sie Ihren Systemverwalter, die erforderlichen Anpassungen in den Einstellungen der Firewall vorzunehmen. Andernfalls lesen Sie das Kapitel über Sicherheit im Administrationshandbuch und lernen Sie Ihr Netzwerk mit SuSEFirewall abzusichern.


SUSE LINUX Benutzerhandbuch 9.3