Im Folgenden stellen wir Ihnen einige sehr nützliche kleine KDE-Programme vor, die Ihren Arbeitsalltag erleichtern sollen. Diese Programme erfüllen sehr verschiedene Aufgaben wie die Verwaltung Ihrer Schlüssel zum Verschlüsseln und Signieren von Dateien und E-Mails, die Verwaltung Ihrer Zwischenablage, das Formatieren von Disketten, das Packen und Entpacken diverser Typen von Dateiarchiven oder erlauben es, Ihren Desktop mit anderen Benutzern zu teilen.
Falls Sie umfangreiche Bildersammlungen in einem Verzeichnis haben, fällt es
manchmal schwer, den Überblick zu behalten.
Konqueror kann Ihnen helfen, indem er eine
HTML-Datei mit verkleinerten Bildern erstellt. Öffnen Sie das entsprechende
Verzeichnis im Konqueror und rufen Sie unter den
Eintrag auf. Ein Fenster
öffnet sich, in dem Sie den Namen des Titels, die Bilder pro Zeile,
Hintergrund- und Vordergrundfarbe und einiges mehr angeben können. Ein Klick
auf startet die Aktion. Standardmäßig wird eine
Datei images.html erstellt, die Sie nur mit
Konqueror aufrufen müssen und schon werden Ihre
Bilder in einer verkleinerten, übersichtlichen Darstellung angezeigt.
Klicken Sie auf ein Bild, erhalten Sie die Vollanzeige.
Es kann schwierig sein sich alle Passwörter zu merken, die einen geschützten Zugang besitzen. KWallet merkt sich diese für Sie. Es sammelt alle Passwörter und speichert sie in einer verschlüsselten Datei. Mit einem einzigen Passwort können Sie Ihre digitale Brieftasche öffnen, Ihre Einträge einsehen, durchsuchen, löschen, oder neue hinzufügen. Üblicherweise müssen Sie einen neuen Eintrag nicht selbst erstellen. KDE erkennt eine Ressource mit Zugangsüberprüfung und startet KWallet automatisch.
![]() | Schützen Sie Ihr KWallet-Passwort |
|---|---|
Wenn Sie Ihr KWallet-Passwort vergessen, kann es nicht wiederhergestellt werden. Darüberhinaus kann jeder Ihre digitale Brieftasche einsehen, der Ihr Passwort kennt. | |
Wird KWallet das erste mal aufgerufen, erscheint eine Begrüssungsmeldung. Wählen Sie zwischen (empfohlen) und . Haben Sie sich für die einfache Einrichtung entschieden, können Sie auf der folgenden Seite angeben, ob Sie Ihre Passwörter in KWallet speichern möchten. KDE-Anwendungen wie Konqueror oder KMail nutzen diese Funktionalität, um Formulardaten vom Web und Cookies abzulegen. Wählen Sie , zu diesem Zweck und beenden den Dialog mit .
Haben Sie ausgewählt, sehen Sie eine Seite über zusätzliche Sicherheitsebenen. Die vorgegebenen Einstellungen sind für die meisten Anwender aktzeptabel, Fortgeschrittene können dies jedoch ändern. Nach einer bestimmten Zeitspanne können über den Punkt die Brieftaschen geschlossen werden. Um Netzpasswörter und lokale Passwörter zu trennen, markieren Sie . Beenden Sie mit .
Ist KWallet konfiguriert, erscheint es in der Kontrollleiste. Möchten Sie die Einstellungen ändern, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das KWallet-Symbol und wählen Sie . Es erscheint ein Dialogfenster, dass Ihnen verschiedene Möglichkeiten anbietet: wie KWallet Brieftaschen schließen soll, welche Brieftasche automatisch ausgewählt wird und noch weitere Optionen.
Um Ihre Passwörter zu verwalten, öffnen Sie das Hauptfenster, indem
Sie mit der rechten Maustaste auf das KWallet-Symbol in der Kontrollleiste
klicken und wählen. Standardmäßig wird
der Ordner kdewallet für Ihre Passwörter verwendet.
Klicken Sie auf kdewallet werden Sie zur Eingabe Ihres
Passwortes auffordert. Nach einer erfolgreichen Anmeldung erscheint das
Hauptfenster. Es ist in vier Bereiche unterteilt: Oben links enthält eine
Zusammenfassung, oben rechts werden Unterordner angezeigt, unten links wird
eine Liste mit Ordnereinträgen dargestellt und unten rechts beinhaltet der
ausgewählte Eintrag. Das Hauptfenster ist in Abbildung 4.2, „Das Verwaltungsfenster von KWallet“ wiedergegeben.
Um einen neuen Eintrag einzufügen, gehen sie wie folgt vor:
Prozedur 4.1. Neue Einträge Ihrer Brieftasche hinzufügen
Sie können einen neuen Eintrag nur in oder hinzufügen. Verwenden Sie , wenn sie einen Schlüssel mit Wert haben. können mehrzeilige Einträge enthalten.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Ordnereintrag (oben rechts).
Ein Dialogfenster erscheint. Geben Sie dem neuen Eintrag einen Namen. Bestätigen Sie ihn mit .
Ihr neuer Ordner wird zu den bestehenden hinzugefügt. Wählen Sie den neuen Eintrag aus, um ihn auf der rechten Seite anzuzeigen. Er ist ursprünglich leer.
Um ein neues Schlüssel-Werte-Paar einzufügen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf und wählen Sie . Alle Einträge werden in einer Tabellenübersicht angezeigt.
Benennen Sie Ihren Schlüssel. Klicken Sie in die Zelle, um zu beschreiben. Schalten Sie , um die Spalte mit den Werten anzuzeigen.
Schließen Sie Ihre Änderungen mit ab.
Sie können jederzeit Ihr Passwort mit + ändern.
KWallet benötigt nicht sehr viel Aufmerksamkeit. Es ruht in der Kontrollleiste und wird bei Bedarf automatisch aufgerufen. Sehr praktisch an KWallet ist, dass Sie Ihre digitale Brieftasche auf einen anderen Computer übertragen können, zum Beispiel auf Ihrem Laptop. Um dies zu vereinfachen, ist es möglich, digitale Brieftaschen vom Verwaltungsfenster in das Fenster eines Dateimanagers zu ziehen. Somit können Sie sie auf einen USB-Stick speichern und Ihre Passwörter mit sich herumtragen.
KGet ist der Downloadmanager für KDE. Damit können Sie Ihre Übertragungen in einem Fenster verwalten. Sie können diese anhalten, wiederaufnehmen, neue hinzufügen, löschen oder sie zeitlich versetzt laden.
Starten Sie KGet, in dem Sie Alt-F2 drücken und den Befehl kget eingeben. Beim ersten Start erscheint ein Dialogfenster, das Sie bejahen können. Damit wird KGet in Konqueror integriert. Nachdem das Dialogfenster geschlossen wurde, wird KGet in den Systemabschnitt der Kontrollleiste eingefügt. Es ist als ein Icon mit einem nach unten zeigenden Pfeil erkennbar.
Ein Klick auf diesen Pfeil öffnet das Dialogfenster, welches Ihre Übertragungen anzeigt. Um eine Übertragung in Ihre Liste einzufügen, rufen Sie das Menü + auf. Ein Dialogfenster öffnet sich. Geben Sie im Eingabefeld eine URL ein und bestätigen Sie mit . Jetzt müssen Sie nur noch den Ort angeben, an dem Sie die heruntergeladene Datei speichern möchten. Sind alle Eingaben erfolgt, wird der Eintrag für die Übertragung in das KGet-Hauptfenster eingefügt und gestartet.
Eine andere Möglichkeit eine Übertragung einzufügen, ist mittels Drag and Drop. Hierzu ziehen Sie eine Datei (zum Beispiel von einem FTP-Server) aus dem Konqueror und lassen sie im Hauptfenster fallen.
Sie können Ihre Übertragungen auch zu einer ganz bestimmten Zeit von KGet ausführen lassen. Aktivieren Sie das Menü +. Alle danach eingefügten Übertragungen werden nicht sofort gestartet, sondern landen zuerst in der Warteliste. Um die Zeitsteuerung einzuschalten, doppelklicken Sie auf den entsprechenden Eintrag. Ein Dialogfenster öffnet sich. Wählen Sie an. Das Fenster vergrößert sich um Einstellungen, mit deren Hilfe Sie Ihre Übertragung vornehmen können. Tragen Sie die entsprechenden Daten (Tag, Monat, Jahr, Uhrzeit, Minuten) ein. Das Fenster können Sie wieder schließen, indem Sie das Schließsymbol anwählen.
Sind alle Ihre Übertragungen in dieser Art erfolgt, schalten Sie KGet wieder in den Online-Modus über +. Jetzt sollten Ihre Übertragungen zur festgelegten Zeit starten.
Das KDE-Programm Klipper dient als Zwischenablage von Text, den Sie mit gedrückter linker Maus-Taste markieren. Dieser Text kann dann sofort in eine andere Anwendung übertragen werden, indem Sie den Mauspfeil an die Stelle bewegen, an der der Text eingefügt werden soll. Drücken Sie anschließend die mittlere Maustaste (bei Zweitasten-Maus beide Tasten gleichzeitig). Der Text wird über die Zwischenablage an die entsprechende Stelle kopiert.
Das Programm Klipper wird standardmäßig beim Laden von KDE gestartet und liegt als Icon in Form eines Klemmbretts in der Kontrollleiste. Betrachten Sie den Inhalt der Zwischenablage, indem Sie auf dieses Symbol klicken. Sie erhalten das Kontext-Menü und sehen den Verlauf der letzten sieben Einträge (siehe Abbildung 4.3, „Die Zwischenablage Klipper“). Falls Sie einen längeren Text in den Klipper kopiert haben, sehen Sie nur die erste Zeile des Textes. Jeweils der jüngste Eintrag steht oben in der Liste und ist durch ein schwarzes Häkchen als aktiv markiert. Wollen Sie ein älteres Textfragment aus dem Klipper in ein Programm kopieren, wählen Sie dieses durch Klick mit der linken Maustaste aus, bewegen dann den Mauspfeil in das Fenster der jeweiligen Applikation und drücken die mittlere Maustaste.
Im Kontext-Menü finden Sie neben den Inhalten der Zwischenablage folgende Menü-Punkte:
Wenn Sie diesen Eintrag aktivieren, öffnet sich beim Auswählen einer URL ein Fenster, mit dem Sie einen Browser auswählen können, um diese URL anzuzeigen. Stört Sie diese Funktionalität, deaktivieren Sie diesen Eintrag und es werden keine Aktionen mehr automatisch angeboten.
Aus der Zwischenablage werden alle Einträge entfernt.
Dieser Menüpunkt bringt Sie zum Konfigurationsdialog des Klippers. Sie können das Programm über Tastatur-Kürzel steuern oder reguläre Ausdrücke eingeben. Wenn Sie sich damit näher befassen wollen, sollten Sie das Klipper-Handbuch lesen. Für Windows-Umsteiger ist vielleicht die Option im Dialog interessant, mit der man die unter Windows üblichen Tastatur-Kürzel Strg-C (Kopieren), Strg-X (Ausschneiden) und Strg-V zum Einfügen aktiviert. Aktivieren Sie dazu im schwarz umrahmten Kästchen mit der Überschrift den ersten Eintrag . Sie können dann nur die Maus benutzen oder die gewohnten Tastaturabkürzungen.
Um Platz auf der Festplatte zu sparen, gibt es Packprogramme, die Dateien
und Verzeichnisse auf einen Bruchteil Ihrer Größe zusammenschrumpfen lassen.
Mit dem Programm Ark ist es möglich, diese Archive zu verwalten. Es
unterstützt einige gängige Formate wie beispielsweise
zip, tar.gz,
tar.bz2, lha und
rar.
Starten Sie Ark über das Hauptmenü oder mit dem Befehl ark in der Kommandozeile. Besitzen Sie bereits gepackte Dateien, können Sie diese von einem offenen Konqueror-Fenster in das Ark-Fenster verschieben, das Programm zeigt Ihnen dann den Inhalt des Archivs an. Um eine im Konqueror integrierte Inhaltsübersicht des Archivs zu erhalten, klicken Sie im Konqueror mit der rechten Maustaste auf das Archiv und wählen . Alternativ können Sie in Ark den Menüpunkt + wählen und die Datei direkt öffnen (siehe Abbildung 4.4, „Ark: Vorschau eines Dateiarchivs“).
Ist ein Archiv einmal geöffnet, können Sie verschiedene Funktionen darauf anwenden. Das Menü enthält die notwendigen Einträge, wie zum Beispiel , , , , , oder .
Möchten Sie ein neues Archiv erstellen, wählen Sie im -Menü den Eintrag aus. Ein Fenster öffnet sich, in dem Sie den Namen des neuen Archivs eingeben. Wählen Sie bei das entsprechende Format aus. Nach Bestätigung mit oder Drücken von Enter wird ein leeres Fenster angezeigt, in das Sie Dateien oder Verzeichnisse aus dem Konqueror verschieben können. Das Programm Ark packt die Daten zusammen und speichert sie im ausgewählten Archivformat ab. Möchten Sie mehr über Ark wissen, rufen Sie die Hilfe auf, die Sie unter + erhalten.
Mit KSnapshot erstellen Sie Photos von Ihrem Bildschirm oder Anwendungen. Starten Sie es aus dem Hauptmenü oder über die Kommandozeile mit dem Befehl ksnapshot. Das Dialogfenster von KSnapshot ist in zwei Teile gegliedert (siehe Abbildung 4.5, „KSnapshot: Bildschirmphoto aufnehmen“). Der obere Bereich besteht aus einer Vorschau auf den aktuellen Bildschirmausschnitt und drei Buttons zum Erstellen und Abspeichern der Bildschirmphotos. Im unteren Teil legen Sie weitere Optionen zur eigentlichen Aufnahme des Bildschirmphotos fest.
Zur Aufnahme eines Bildschirmphotos legen Sie über das Drop-Down-Menü die Verzögerung in Sekunden fest, die zwischen dem Klick auf und der eigentlichen Aufnahme verstreichen darf. Ist aktiv, wird automatisch nur das Fenster „fotografiert“, in dem der Bildschirmzeiger steht. Standardmäßig wird das aktuelle Fenster unter dem Mauszeiger aufgenommen. Möchten Sie dieses Verhalten ändern, können Sie im Drop-Down-Menü weitere Verfahren auswählen. Um das Bildschirmphoto abzuspeichern, klicken Sie auf und legen im folgenden Dialogfenster Verzeichnis und Dateinamen fest. Über erstellen Sie einen ersten Ausdruck.
PDF ist wahrscheinlich eines der wichtigeren Dateiformate. KPDF ist ein KDE-Programm, welches diese darstellen und ausdrucken kann.
KPDF wird durch Drücken von Alt-F2 und Eingabe von kpdf aufgerufen. Laden Sie eine PDF-Datei mit +. KPDF stellt sie in seinem Hauptfenster dar. Auf der linken Seite befindet sich eine Seitenleiste mit Vorschaubildern und einer Inhaltsübersicht. Die Inhaltsübersicht enthält Verweise, mit denen Sie sich in Ihrem Dokument umher bewegen können. Gelegentlich ist es leer, was bedeutet, dass Verweise von jenem PDF-Dokument nicht angeboten werden.
Um zwei Seiten nebeneinander im Hauptfenster zu betrachten, wählen Sie +. Die Ansicht hängt von den letzten zwei im Menü eingeschalteten Optionen ab.
Eine weitere praktische Möglichkeit ist die Auswahl des für Sie interessanten Bereiches mit dem Auswahlwerkzeug aus der Werkzeugleiste. Zeichnen Sie ein Rechteck und wählen sie aus dem erscheinenden Menü, ob Sie den ausgewählten Bereich als Text oder als Grafik benötigen. Er wird in die Zwischenablage kopiert. Es ist sogar möglich, den Bereich in eine Datei abzuspeichern.
Kopete ist ein Messenger. Damit können mehrere Partner chatten, die über das Internet miteinander verbunden sind. Kopete unterstützt derzeit alle gängigen Messenger Protokolle wie ICQ, MSN, Yachoo, SMS, Jabber, AIM und IRC.
Um Kopete benutzen zu können, müssen Sie das Programm zuerst individuell konfigurieren und Ihre Benutzerdaten eingeben. Klicken Sie in der Menüleiste auf und dann . Unter dem Punkt finden Sie alle derzeit verfügbaren Protokolle. Setzen Sie ein Häkchen vor der von Ihnen gewünschten Verbindungsart.
Unter dem Punkt können Sie Ihre Benutzerdaten eintragen. Bevor Sie einen Messenger benutzen können, müssen Sie sich bei einem Provider anmelden, der einen solchen Nachrichtendienst anbietet. Klicken Sie nun auf . Es öffnet sich ein Konfigurations-Assistent, der Sie bis zur Fertigstellung Ihres Benutzerprofiles begleiten wird.
Im nächsten Schritt sehen Sie die verfügbaren Nachrichtendienste. Hier wählen Sie Ihren Dienst aus, bei dem Sie sich angemeldet haben, und klicken dann auf . Tragen Sie dann Ihre Kontodaten ein; meistens müssen Sie Ihr Pseudonym, Namen oder E-Mail Adresse und das von Ihnen gewählte Passwort eingeben. Jetzt noch auf klicken und Ihr Messenger-Account ist fertig eingerichtet.
Der nächste Punkt in der Konfiguration ist ; er beeinflußt die Anzeige von Kopete. Unter dem Menü-Reiter stehen Ihnen mehrere Arten von Smilies zur Verfügung, mit denen Sie Ihre Chat Nachrichten etwas lebendiger machen können.
Die Reiter und bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihr Fenster, mit dem Sie mit einem anderen Teilnehmer komunizieren, selbst zu gestalten. Sie können zwischen den klassischen Anzeigen der jeweiligen Anbieter wählen oder selbst ein neues Layout gestalten, indem Sie die Schriftart oder die Farbe nach Ihren Vorstellungen ändern.
Bevor Sie mit einem Teilnehmer chatten müssen Sie zuerst Kontakte hinzufügen. Falls Sie schon ein Konto auf einem anderen PC eingerichtet haben, werden diese Daten übernommen und automatisch in Ihre Kontaktliste eingefügt. Um einen anderen Benutzer manuell anzulegen, klicken Sie im Hauptmenü auf und . Ein neuer Assistent öffnet sich, der Sie bis zur Fertigstellung begleiten wird. Bedenken Sie aber, dass Sie online sein müssen, um einen Kontakt in Ihre Liste hinzufügen zu können.
Diese Funktion rufen Sie auf, in dem Sie im Hauptmenü auf + klicken. Vergeben Sie jetzt der Gruppe noch einen beliebigen Namen und bestätigen das mit . Ein neuer Ordner erscheint in Ihrer Kontaktliste, in den Sie Ihre gewünschten Kontakte ablegen können. Ziehen Sie einfach mit dem Drag & Drop Verfahren einen Kontakt in den gewünschten Ordner. Damit können Sie Ihre Kontakte gruppieren und haben dadurch einen besseren Überblick.
Damit Sie sich jetzt mit anderen Teilnehmern unterhalten können, müssen Sie eine Verbindung mit dem Internet herstellen und im Hauptmenü ++ anklicken. Nun wird eine Verbindung zwischen Kopete und dem ausgewählten Nachrichtendienst hergestellt.
Um ein Gespräch mit einem Teilnehmer zu beginnen, gehen Sie folgendermaßen vor: Im Hauptfenster sehen Sie Ihre Kontakte. Wenn ein Kontakt online ist, klicken Sie ihn mit der rechten Maustaste an. Nun haben Sie mehrere Möglichkeiten. Sie können eine Textnachricht schicken oder einen Chat beginnen. Der Unterschied ist, dass Sie bei einem Chat noch weitere Teilnehmer einladen können, und alle gleichzeitig in Echtzeit Textnachrichten verschicken können. Wenn Sie den Chat erstellt haben und als erster den Chat verlassen, wird die Verbindung der anderen Teilnehmer untereinander getrennt.
Auch Dateien lassen sich über einen Messenger bequem verschicken. Klicken Sie mit einem Rechtsklick auf einen Benutzer. Im Menü finden Sie Optionen wie, , , und . Nachdem Sie auf geklickt haben, öffnet sich ein neues Fenster, in dem Sie Ihre gewünschte Datei auswählen können. Bestätigen Sie mit und eine Anfrage wird an den Empfänger geschickt, ob er diese Datei annehmen will oder nicht. Wenn die Antwort positiv ist, beginnt die Übertragung der Datei.
SUSE LINUX besitzt nach der Installation verschiedene Schriftarten, die jedem zugänglich sind und in unterschiedlichen Formaten (Bitmap, TrueType usw.) vorliegen. Man spricht von den so genannten Systemschriften. Darüber hinaus können Anwender auch selbst eigene installieren, wie man sie von diversen Sammlungen auf CD erhalten kann. Allerdings sind solche Schriften nur für den jeweiligen Benutzer sichtbar.
Das KDE-Kontrollzentrum vereinfacht mit dem KFontinst-Modul die Verwaltung von System- und persönlichen Schriften (siehe Abbildung 4.8, „Verwaltung von Schriften im Kontrollzentrum“).
Um selbst zu überprüfen, welche Schriften verfügbar sind, geben Sie in einem
Konqueror-Fenster die URL fonts:/ ein. Daraufhin werden zwei
Ordner angezeigt: Persönlich und
System. Eigene Schriften werden im
Verzeichnis Persönlich installiert,
für das Verzeichnis System benötigen
Sie Root-Rechte.
Um eigene Schriftarten als Benutzer zu installieren, gehen Sie dabei wie folgt vor:
Starten Sie das Kontrollzentrum und rufen Sie das Modul über + auf.
Wählen Sie aus der Icon-Reihe aus.
Ein Dialogfenster öffnet sich. Wählen Sie eine oder mehrere Schriften aus, die Sie einfügen möchten.
Die markierten Schriften werden jetzt in Ihren persönlichen Schriftenordern eingefügt. Eine Vorschau sehen Sie, wenn Sie eine Schrift auswählen.
Wollen Sie Ihre Systemschriften aktualisieren, wählen Sie zuerst , geben Ihr Root-Passwort ein und gehen Sie analog wie bei einem Benutzer vor.
KDE unterstützt körperlich beeinträchtigte Anwender bei ihrer täglichen Arbeit mit dem Rechner. In diesem Zusammenhang gibt es in KDE verschiedene Optionen, insbesondere + im KDE-Kontrollzentrum. Für spezielle Bedürfnisse gibt es eine Reihe von zusätzlichen Programmen.
Personen mit eingeschränkter Sehfähigkeit haben nur wenige Möglichkeiten, die Sichtbarkeit ihres Desktops zu verbessern. So kann beispielsweise eine größere Schrift verwendet werden, aber dies ist nicht immer eine brauchbare Lösung. Die Desktoplupe KMag löst dieses Problem. Starten Sie das Programm mit dem Befehl kmag. Ein Teil des Bildschirms wird im KMag-Fenster angezeigt.
Mit der Werkzeugleiste können Sie wichtige Optionen wie die Anzeigegröße, die Aktualisierungshäufigkeit und das Verhalten von KMag einstellen. Sie können den Bereich rund um den Mauszeiger vergrößern, ein Fenster für die Auswahl des vergrößerten Bereichs anzeigen oder den gesamten Bildschirm vergrößern. Mit F5 stoppen Sie den Prozess. Drücken Sie diese Taste nochmals, um den Prozess neu zu starten.
KTTS (KDE Text To Speach) erzeugt Sprache aus Text. Andere Anwendungen
können dieses System in konsistenter Weise nutzen. KTTS ermöglicht die
Sprachausgabe von Inhalten einer Textdatei, KDE-Nachrichten und allen oder
Teilen der Texte auf einer Webseite. Bevor Sie KTTS konfigurieren,
installieren Sie festival sowie das Paket, welches die KDE-Zugangshilfen enthält.
![]() | Zusätzliche Sprachen |
|---|---|
Aus Lizenzgründen enthält unsere Distribution nur das englische Sprachpaket. Für weitere Informationen über festival siehe http://festvox.org/. | |
Um KTTS zu starten, drücken Sie Alt-F2 und geben kttsmgr ein. Falls Sie KTTS noch nicht konfiguriert haben, ist die Sprecherliste leer. Klicken Sie auf , um der Liste einen Sprecher hinzuzufügen. Eine neue Dialogbox öffnet sich. Wählen Sie einen Sprachsynthesizer-Plugin nach Name oder Sprache. Sobald der Synthesizer ausgewählt ist, werden die Synthesizerbox und die Sprachbox aktualisiert. Klicken Sie zum Beispiel die Synthesizerbox an und wählen . Wenn Sie die Box mit verlassen, wird der Synthesizer automatisch konfiguriert.
In diesem Beispiel wird der Sprecher der Liste hinzugefügt. Um diesen Sprecher zu konfigurieren, wählen Sie ihn aus und klicken auf . Die in Abbildung 4.9, „Konfiguration von Sprechern“ gezeigte Dialogbox erscheint. In diesem Dialog können Sie die Stimme wählen (sofern mehr als eine Stimme verfügbar ist), die Lautstärke, Geschwindigkeit und Tonlage konfigurieren und die Einstellungen testen. Bestätigen Sie mit .
KTTS hat einige weitere Karteireiter. Mit können Sie die Sprachausgabe aktivieren oder deaktivieren. Nachrichten sind Meldungen, die von einer Anwendung an das KDE-Benachrichtigungssystem gesandt werden. Diese können mit konfiguriert werden. Um KTTS im Systemabschnitt einzubetten, klicken Sie auf die entsprechende Option.
Der -Tab wurde bereits oben erläutert. Unter wählen Sie als Soundsystem entweder aRts oder GStreamer. zeigt einen Überblick der aktuellen Sprechaufträge. Sie können Aufträge unterbrechen, wiederaufnehmen, entfernen oder ihre Reihenfolge ändern.
KMouth von Gunnar Schmidt erlaubt, Ihren Rechner sprechen zu lassen, wenn Personen dies nicht können. Installieren und konfigurieren Sie zunächst einen Sprachsynthesizer, wie in Abschnitt 4.4.10.2, „KTTS – der KDE-Sprachausgabemanager“ beschrieben.
Wenn Sie KMouth zum ersten Mal starten, öffnet sich ein Einrichtungsassistent. In dem können Sie den Befehl angeben, der zur Sprachausgabe des Textes verwendet werden soll. Falls Sie Ihr Sprachausgabesystem bereits mit KTTS konfiguriert haben, ist dies nicht erforderlich.
Die zweite Seite ermöglicht die Auswahl einiger Textpassagenbücher. Ein Textpassagenbuch ist eine Sammlung von häufig benutzten Sätzen. Auf diese Weise braucht der Benutzer diese Sätze nicht jedes Mal einzutippen. KMouth unterstützt verschiedene Sprachen und Themenbereiche (Freundlichkeit, Grüße, „Wie geht's?“ und Persönliches). Sie können entweder alle oder nur einige davon auswählen.
Auf der dritten Seite können Sie ein Wörterbuch angeben, das zur Wortergänzung verwendet wird. Sie können entweder die KDE-Dokumentation der jeweiligen Sprache oder das OpenOffice.org-Wörterbuch als Textbasis definieren. Nachdem Sie den Einrichtungsassistenten mit beendet haben, generiert KMouth das Wörterbuch und öffnet den Hauptdialog.
Der in Abbildung 4.10, „Verwendung von KMouth“ gezeigte Hauptdialog zeigt die Themenbereiche der Textpassagenbücher, den Verlauf der gesprochenen Sätze und ein Texteingabefeld. Um den Rechner sprechen zu lassen, geben Sie den Satz im Eingabefeld ein oder wählen einen Satz aus der Liste und klicken auf .
Sie können die Anwendung verbessern, indem Sie Ihre eigenen Sätze in Ihrem Textpassagenbuch eingeben. Mit + öffnet sich das in Abbildung 4.11, „Benutzung von Textpassagenbüchern in KMouth“ gezeigte Fenster. Sie sehen den Satz und den zugewiesenen Kurzbefehl. Klicken Sie das Textpassagenbuch oder eine Textpassage mit der rechten Maustaste an, um ein Popup-Menü zu öffnen und zu wählen. Geben Sie Ihren Satz im Texteingabefeld ein und weisen Sie einen Kurzbefehl zu. Um Ihre Einstellungen zu speichern, wählen Sie +. Das von Ihnen hinzugefügte Textpassagenbuch erscheint in der Werkzeugleiste.