Systemmeldungen werden im Verzeichnis /var/log/
gesammelt. Um auf dieses Verzeichnis zuzugreifen und dort alle
Informationen einzusehen, müssen Sie sich als root anmelden. Um die neuesten Einträge
einzusehen, geben Sie tail -f
/var/log/messages in einem Terminalfenster ein. Um
Meldungen des Boot-Vorganges einzusehen, wenden Sie diesen Befehl an
die Datei boot.msg.
Um die im System laufenden Prozesse zu beobachten, geben Sie
top in einem Terminalfenster ein. Wenn Sie auf
Informationen unter proc zugreifen müssen,
verwenden Sie procinfo. xosview
beobachtet den Zustand der gegenwärtigen Prozessorauslastung, der
durchschnittlichen Systemauslastung, der Speichernutzung und noch mehr.
Es gibt zwei Möglichkeiten. Die eine ist, die Suchwerkzeuge von KDE oder
GNOME zu nutzen. Alternativ ist es auch möglich, den Befehl
find anzuwenden, wie er in man
find(1) beschrieben wird.
libfoo.so.2). Wie finde ich heraus, in welchem Paket
sie sich befindet?Benutzen Sie den Befehl pin (Paket Information), um eine solche Datei zu finden
pin libfoo.so.2
Dieser Befehl versucht ein Paket oder Dateinamen und Pfade zu finden.
Rufen Sie man pin(1) auf, um mehr zu
erfahren.
Wenn Ihr Rechner nicht mehr auf Maus oder Tastatur reagiert, so heißt das
nicht, dass der ganze Rechner abgestürzt ist. Es kann vorkommen, dass ein
einzelnes Programm die Maus und die Tastatur blockiert, alle anderen
Programme laufen aber weiterhin. Wenn der Rechner von außen erreichbar ist
(serielles Terminal, Netzwerk), kann man sich noch einloggen und das
entsprechende Programm mit ps oder top ermitteln, und mit killall
programmname beenden. Falls das keine Wirkung
zeigt, probieren Sie es noch mit
killall -9
programmname.
Sollten Sie diese Möglichkeiten nicht haben, so versuchen Sie mit Strg-Alt-F2 auf eine andere Konsole zu gelangen, um von dort aus den störenden Prozess zu beenden. Reagiert der Computer aber auf keine Taste, so warten Sie bis mindestens zehn Sekunden kein Festplattenzugriff stattfindet und drücken erst dann die Reset-Taste.
Um möglichen Schaden an Ihrem Dateisystem zu vermeiden, stellen Sie
sicher, daß sämtliche Daten sicher auf die Festplatte geschrieben wurden,
bevor Sie das System neustarten. Dies kann mit der
SysReq Option des Linux-Kernels bewerkstelligt
werden. Die KErnelunterstützung für diese Funktion muß dafür
eingeschaltet werden. Öffnen Sie die Datei
/etc/sysconfig/sysctl als
root und setzen Sie
ENABLE_SYSRQ auf yes. Wenden
Sie die Tastenkombination Alt-S-Abf-U an, um alle
Datenpuffer zu leeren, indem die Daten sicher auf die Fesplatte
geschrieben werden und danach das Dateisystem ausgehängt
wird. S-Abf könnte auf manchen Tastaturen auch mit
Druck oder mit ihren englischen Entsprechungen
SysRq oder Print Screen oder
PrtScr beschriftet sein. Sie können nachdem das
Dateisystem ausgehängt wurde den Reset-Knopf drücken, um das System neu
zu starten.
Wahrscheinlich versuchen Sie, sich als root einzuloggen. Das geht aus
Sicherheitsgründen nicht über telnet.
Legen Sie mit YaST ein normales Benutzerkonto an; mit diesem können Sie sich
dann anmelden. Danach wechseln Sie mit su zum
root-Benutzer. Viel besser und
sicherer ist es jedoch, anstelle von telnet das Programm
ssh zu benutzen. Die Verbindungen werden mit
ssh verschlüsselt und sind somit abhörsicher.