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Abstract
Mit Hilfe von KWrite erstellen Sie schnell einfache Texte oder Listen. Neben der Erfassung von Texten können Sie KWrite auch dazu verwenden, Quelltexte in verschiedensten Programmiersprachen oder HTML-Texte farbig hervorgehoben darzustellen und zu editieren. Dieses Kapitel ist als kurzer Überblick über die wichtigsten Eigenschaften von KWrite ausgelegt. Sie lernen die Grundmenüs und Werkzeuge für die tägliche Arbeit mit KWrite kennen.
Rufen Sie KWrite aus dem Hauptmenü oder mit dem Befehl kwrite auf. Dem Befehl können Sie in der Kommandozeile auch gleich den Namen der zu öffnenden Datei mitgeben.
Neben der Bedienmöglichkeit über Menüleiste, Werkzeugleiste und Tastaturkürzel steht Ihnen nach einem Klick mit der rechten Maustaste auf das geöffnete Dokument ein kleines Kontextmenü mit den elementarsten Editorfunktionen zur Verfügung.
KWrite unterstützt das Drag & Drop-Prinzip von KDE. Damit können Sie durch einfaches Ziehen mit der Maus Dokumente von einer Applikation in die andere verschieben oder Daten aus der Zwischenablage (siehe Abschnitt ???) einfügen.
Wollen Sie ein Dokument weiterverarbeiten, das Sie als Symbol auf Ihrem Desktop abgelegt haben, ziehen Sie es bei gedrückter linker Maustaste in das Editorfenster. Dort können sie es wie gewohnt weiterverarbeiten. Aus der Zwischenablage fügen Sie durch Drücken der mittleren Maustaste ein. Wollen Sie den Quellcode einer HTML-Seite bearbeiten oder ansehen, ziehen Sie einfach mit gedrückter linker Maustaste die URL in das Editorfenster von KWrite (siehe Abb. Figure 1.1, “Der Texteditor KWrite”).
Erzeugen Sie eine neue Datei. Es öffnet sich ein neues KWrite-Fenster, in dem Sie mit der Arbeit an der neuen Datei beginnen können.
Öffnen Sie eine bereits existierende Datei. Der zugehörige Dialog ist ähnlich einem Dateimanager aufgebaut: Der linke Fensterbereich dient der Schnellnavigation. Sie erreichen hier per Klick auf das entsprechende Symbol Ihr persönliches Verzeichnis oder Daten auf einer Diskette, ohne sich durch die Verzeichnis- und Laufwerkshierarchie klicken zu müssen. Sollten Sie Daten in einem bestimmten Verzeichnis suchen, nutzen Sie das Eingabefeld in der oberen Werkzeugleiste und/oder navigieren Sie über die Pfeil-Buttons durch die Verzeichnisse. Sobald Sie ein Verzeichnis selektiert haben, erscheint in der rechten Fensterhälfte eine Aufstellung aller verfügbaren Unterverzeichnisse und Dateien. Um Ihre Wunschdatei schneller zu finden, nutzen Sie das Eingabefeld , um nach bestimmten Dateiendungen (zum Beispiel *.txt) zu filtern.
Wenn Sie das ausgewählte Verzeichnis markieren wollen, um es für den späteren Gebrauch leichter auffindbar zu machen, setzen Sie über das Sternen-Symbol in der Werkzeugleiste ein Lesezeichen auf dieses Verzeichnis. Nun erreichen Sie alle dermaßen markierten Verzeichnisse über das Lesezeichen-Menü und ersparen sich die Suche im Dateisystem. Über das Schraubenschlüssel-Symbol haben Sie die Möglichkeit, das Ansichtsprofil des Dialogs Ihren Vorstellungen entsprechend anzupassen.
Zeigt ein Untermenü mit den zuletzt geöffneten Dateien.
Speichern Sie den aktuellen Stand Ihres Dokuments ab. Wurde Ihr Dokument noch nicht gespeichert, erscheint ein Dialog, in dem Sie Speicherort (Verzeichnis) und Dateinamen festlegen können.
Legen Sie Speicherort und Dateinamen Ihres Dokuments fest. Der entsprechende Dialog funktioniert wie unter + beschrieben.
Lädt die aktuelle Datei nochmals neu in KWrite ein.
Wählen Sie diese Option, öffnet sich ein einfaches Dialogfenster, in dem Sie die Druckparameter Ihrer Datei festlegen und den Druckauftrag starten können.
Schließen Sie das aktuelle Dokument. Gibt es noch ungespeicherte Änderungen im Dokument, werden Sie per Dialog gefragt, ob Sie das Dokument speichern wollen.
Verlassen Sie den Editor. Bei ungespeicherten Änderungen fragt KWrite, ob diese vor dem Beenden gespeichert werden sollen.
In diesem Menü sind sämtliche Bearbeitungsfunktionen wie zum Beispiel Auswählen, Such- und Ersetzungsmuster gebündelt.
Nehmen Sie ungewollte Änderungen zurück und stellen Sie den Ausgangszustand des Dokuments wieder her. Die Tastaturkürzel sind Strg-Z (Rückgängig) und Strg-Shift-Z (Wiederherstellen).
Entfernen Sie markierte Textstellen aus Ihrem Dokument.
Kopieren Sie markierte Textstellen aus Ihren Dokument in die Zwischenablage.
Verwenden Sie diese Menüoption zum Einfügen von Textblöcken aus der Zwischenablage. Alternativ können Sie auch durch Klick auf die mittlere Maustaste den Text einfügen.
Über diese Menüoption wählen Sie das gesamte Dokument aus, um es zum Beispiel komplett in ein anderes Dokument einzufügen.
Eine bereits getroffene Auswahl heben Sie über diese Menüoption wieder auf. Ein Klick mit der linken Maustaste in das Dokumentenfenster führt ebenso zum Ziel.
KWrite erlaubt Ihnen nicht nur das Markieren und Entfernen einer horizontalen Auswahl, also von ganzen Zeilen oder Absätzen, sondern auch von einer vertikalen Auswahl. Mit dieser Menüoption schalten Sie die Blockauswahl an oder aus und können über oder den markierten Text in die Zwischenablage befördern.
Ändern Sie den Eingabemodus. Standardmäßig fügt KWrite neue Zeichenketten an der Cursorposition ein. Wenn Sie vorhandene Zeichenketten überschreiben wollen, deaktivieren Sie hier die Einfügung neuer Zeichen.
Geben Sie im folgenden Dialog das Suchwort oder einen regulären Ausdruck ein und legen Suchrichtung, Startposition und andere weitere Suchparameter fest. Um von einer Fundstelle des Suchmusters zur nächsten zu gelangen, verwenden Sie . Vorangegangene Fundstellen spüren Sie mit auf. Wollen Sie den gesuchten Ausdruck durch einen anderen ersetzen, wählen Sie .
Wenn Sie an eine bestimmte Zeile des Dokuments springen wollen, geben Sie im folgenden Dialog deren Nummer an und bestätigen Sie mit .
Dieses Menü bietet Ihnen an, Ansichtsprofil von KWrite zu ändern. Aktivieren oder Deaktivieren Sie den Zeilenumbruch. Zeigen Sie Zeilennummern (F11) oder die Symbolspalte (F6) mit Lesezeichen an. Die Kodierung Ihres Dokumentes legen Sie ebenfalls in diesem Menü fest.
Um längere Dokumente leichter navigierbar zu machen, versehen Sie sie mit Lesezeichen, die einen direkten Zugang zu der gewünschten Textstelle ermöglichen. Aktivieren Sie die Symbolleiste (->) und klicken Sie dort mit der linken Maustaste die gewünschte Zeile an. Ein gesetztes Lesezeichen erkennen Sie an der Büroklammer in der Symbolleiste. Durch erneutes Klicken entfernen Sie das Lesezeichen.
Verwenden Sie Alt-Bild ab (Nächstes Lesezeichen) und Alt-Bild auf (voriges Lesezeichen) zur Navigation zwischen den einzelnen Lesezeichen. Wollen Sie sämtliche Lesezeichen löschen, wählen Sie .
Innerhalb dieses Menüs finden Sie die wichtigsten Optionen zur grundlegenden Formatierung Ihres aktuell geöffneten Dokuments.
Standardeinstellung ist , Sie können aber aus einer Fülle weiterer Modi auswählen, um z.B. HMTL- oder anderen Programmcode darzustellen.
Je nachdem in welcher Betriebssystemumgebung Sie Ihre mit KWrite erstellten Texte weiter bearbeiten oder verteilen wollen, sollten Sie die Einstellungen zum Zeilenende verändern. Sie haben die Auswahl zwischen , und .
Sie können Textblöcke um einen unter ++ definierten Betrag von Leerstellen einrücken. Mit oder Strg-I rücken Sie ein Textelement ein, mit oder Strg-Shift-I heben Sie die Aktion entsprechend wieder auf.
Möchten Sie die wesentlichen Editorfunktionen per Symbol zugänglich haben, aktivieren Sie diese Einstellung.
Am unteren Rand des KWrite Fensters wird eine Statusleiste mit aktueller Zeilen- und Spaltennummer, Eingabemodus und Speicherzustand des Dokuments eingeblendet.
Auf Wunsch können Sie in der Fensterleiste nicht nur den Dateinamen, sondern auch den kompletten Dateipfad der aktuell bearbeiteten Datei einblenden lassen.
Dieser Menüpunkt bündelt alle verfügbaren Konfigurationsmöglichkeiten für KWrite. Dies sind u.a. das verwendete Farbschema, Schriftarten, Einrückungs- und Auswahlregelung, Zeilenumbruch, Tastaturkürzel und Hervorhebungsmodus. Wollen Sie ein bestimmtes Ansichtsprofil für alle Dokumente konfigurieren oder eine externe Rechtschreibprüfung einbinden, nehmen Sie die entsprechenden Einstellungen ebenfalls hier vor.
Verändern Sie hier bestehende Tastaturkürzel oder erstellen Sie nach eigenen Wünschen neue.
Hier ändern Sie die Zusammensetzung der Werkzeugleiste.
Hier rufen Sie das Handbuch zu KWrite auf. Über (oder das Tastaturkürzel Shift-F1) rufen Sie alle verfügbaren kontext-sensitiven Tooltips ab.
Weitere Möglichkeiten bietet Ihnen der Editor Kate an. Er basiert auf der selben Editorkomponente wie KWrite, kann jedoch mehrere Dateien gleichzeitig verarbeiten und stellt weitere hilfreiche Plugins zur Verfügung.
Eine nützliche Funktion ist das Synthaxhighlighting. Sowohl KWrite als auch Kate beherrschen dieses Feature. Damit lassen sich Programmtexte formatieren und sind so mit besser lesbar. Einstellen können Sie diese unter +.