1.2. Individuelle Einstellungen

Der KDE-Desktop bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Arbeitsfläche Ihren Vorlieben und Bedürfnissen entsprechend einzurichten. Dem Menüeintrag Kontrollzentrum im Hauptmenü folgend gelangen Sie zum Konfigurationsdialog für Ihre KDE-Arbeitsfläche. Im Folgenden stellen wir Ihnen eine Auswahl von Modulen vor.

1.2.1. Angeschlossene Geräte

Hinter diesem Menüeintrag verbergen sich die Konfigurationsdialoge für Maus, Tastatur sowie Druckerverwaltung.

1.2.1.1. Tastatur

Tastenwiederholung

Ein andauerndes Gedrückthalten einer Taste bewirkt, dass das zugehörige Zeichen solange ausgegeben wird wie die Taste gehalten wird. Diese Option ist standardmäßig aktiviert, da sie die Dokumentennavigation mittels der Pfeiltasten vereinfacht.

Zahlenblocksperre bei KDE-Start

Bestimmen Sie hier, ob der Zahlenblock Ihrer Tastatur bei KDE-Start aktiv oder inaktiv sein soll.

Klicklautstärke

Wünschen Sie akustische Rückmeldung darüber, ob eine Taste gedrückt wurde, aktivieren Sie diese Einstellung und stellen Sie die gewünschte Lautstärke am Schieberegler ein.

1.2.1.2. Maus

Die Mauskonfiguration gliedert sich in drei Karteireiter (Allgemein, Erweitert und Maus-Navigation.)

Die Konfigurationsmöglichkeiten des Karteireiters Allgemein im Überblick:

Tastenzuordnung

Geben Sie hier an, ob Ihre Maus rechts- oder linkshändig bedient wird.

Symbole

Legen Sie fest, wie das System auf Einfach- bzw. Doppelklick reagieren soll. Voreingestellt ist für die KDE-Arbeitsfläche ein Einfachklick zum Öffnen von Dateien oder Ordnern sowie ein Mauszeiger, der sich über Symbolen entsprechend verändert. Möchten Sie einen Doppelklick zum Öffnen von Dateien und Ordnern einstellen, wählen Sie Doppelklick zum Öffnen von Dateien/Ordnern (bei Einfachklick nur auswählen). Abschließend entscheiden Sie über Größe und Farbe des Cursors und die optische Rückmeldung bei der Aktivierung.

Im Karteireiter Zeiger-Design können Sie den Mauszeiger ein individuelles Design zuweisen.

Die Konfigurationsmöglichkeiten des Karteireiters Erweitert im Überblick:

Zeigerbeschleunigung

Die Zeigerbeschleunigung gibt an, in welcher Beziehung tatsächlich mit Ihrem Eingabegerät (Maus) ausgeführte Bewegung und Zeiger auf dem Bildschirm zueinander stehen. Je höher der eingestellte Faktor ist, desto schwieriger ist die Kontrolle über den Bildschirmzeiger.

Schwellenwert für Zeiger

Der Schwellenwert (in Pixeln) gibt an, welche Entfernung der Zeiger zurücklegen muss, bevor die angegebene Zeigerbeschleunigung wirksam wird. Auf diese Weise behalten Sie bei kleinen Abständen auf dem Monitor ein hohes Maß an Kontrolle über den Mauszeiger, während Sie andererseits über die Zeigerbeschleunigung mit minimalen Bewegungen maximale Entfernungen auf dem Bildschirm überbrücken können.

Doppelklick-Abstand

Hier stellen Sie den Zeitabstand ein, der maximal zwischen zwei Mausklicks verstreichen darf, damit das System sie noch als Doppelklick interpretiert.

Startzeit für Ziehen (Drag)

Das von Ihnen per Klick zum Verschieben selektierte Objekt wird verschoben, wenn Sie es innerhalb der angegebenen Zeit (in Millisekunden) bewegen.

Startbereich für Ziehen (Drag)

Das von Ihnen per Klick zum Verschieben selektierte Objekt wird verschoben, wenn Sie es innerhalb der angegebenen Entfernung (in Pixeln) bewegen.

Mausrad erzeugt Bildlauf um:

Sollten Sie eine Maus mit Rad (sog. Wheelmouse) angeschlossen haben, legen Sie hier fest, um wieviel Textzeilen pro „Zahn“ des Mausrades das Bild weiterlaufen soll.

Soll der Mauszeiger über die Pfeiltasten des Zahlenblocks navigierbar sein, aktivieren Sie dies unter Maus-Navigation. Passen Sie anschließend die gegebenen Parameter Ihren Vorstellungen an.

1.2.1.3. Drucker

Das Modul zur Druckerverwaltung gliedert sich prinzipiell in drei Teile. Der oberste Bereich des Dialogfensters wird von einer Übersicht aller im Netzwerk vorhandenen Drucker eingenommen. Den mittleren Teil stellt ein in vier Karteireiter gegliederter Konfigurations- und Informationsbereich dar. Im unteren Bereich wird schließlich der Typ des aktuellen Drucksystems angegeben. Die folgende Beschreibung befasst sich ausschließlich mit dem Konfigurationsbereich.

[Important]Wichtig

Für die tägliche Arbeit an Ihrem System relevant sind die Konfigurationsoptionen, die über die Karteireiter Druckaufträge und Profile verfügbar sind. Die Karteireiter Information und Eigenschaften sind eher zu Übersichtszwecken oder zur Bearbeitung durch den Systemadministrator gedacht.

Abhängig davon, welchen Drucker Sie aktuell im Übersichtsfenster selektiert haben, können Sie über die vier Karteireiter im mittleren Teil des Dialogfensters Status- und Typinformationen sowie Konfigurationsoptionen einsehen und verändern. Dies sind im Einzelnen:

Information

Der Karteireiter liefert allgemeine und unveränderbare Informationen zum Drucker. Dies sind unter anderem der Druckertyp, sein Status, Standortinformationen und Modellbezeichnung.

Druckaufträge

Die hier gebotene Funktionalität entspricht der Beschreibung von KJobViewer in Abschnitt 1.4.6. “Druckaufträge überwachen”.

Eigenschaften

Hier sind alle Einstellungen zum Druckergerät gebündelt: allgemeine Informationen, Treiber, Schnittstellen, Trennseiten, Nutzungsbeschränkungen (Quota) und Benutzerzugriffe.

Profile

Je nach Dokumententyp stellen Sie unterschiedliche Anforderungen an die Ausdrucke (Seitenformat, Duplexdruck, Ausrichtung, Druckqualität und Vor- bzw. Nachspann). Fassen Sie die für jeden Typ charakteristischen Einstellungen in Profilen zusammen. Möchten Sie ein neues Profil anlegen, klicken Sie auf Neu und geben dem Profil einen Namen. Über Einstellungen öffnen Sie einen Konfigurationsdialog, in dem Sie diese Konfigurationen vornehmen können. Speichern Sie Ihre Einstellungen und verlassen Sie den Dialog mit OK. Wenn Sie eines Ihrer selbst erstellten Profile zum Standard für diesen Drucker machen wollen, klicken Sie Als Standard festlegen. Beim Druck aus Applikationen heraus wird Ihr Standardprofil genommen. Die Umschaltung zwischen den unterschiedlichen Profilen können Sie ausschließlich im Druckerverwaltungsmodul vornehmen.

1.2.2. Arbeitsfläche

Unter Erscheinungsbild bestimmen Sie Schriftart und -größe, Farben, Hintergrundfarben und Unterstreichungen auf der Arbeitsfläche. Fenstereigenschaften meint das Verhalten der Fenster und deren Aktivierung. Sie können beispielsweise einstellen, dass der Fokus der Maus folgen soll. Dann müssen Sie nicht mehr in ein Fenster klicken, um es zu aktivieren.

Die Fensterleiste ist Teil der Kontrollleiste und dient Ihrer Orientierung auf der Arbeitsfläche. Sie zeigt die auf Ihrem System aktuell gestarteten Programme an. Legen Sie in diesem Modul fest, in welchem Umfang gestartete Programme und virtuelle Arbeitsflächen in der Fensterleiste angezeigt und welche Aktionen auf Mausklicks in der Fensterleiste hin ausgeführt werden sollen.

Unter Kontrollleisten legen Sie die Position und Größe der Leisten fest und konfigurieren das Ausblenden derselben. Ebenso können Sie zusätzliche Menüs in die Kontrollleiste legen. Sollte Ihnen die standardmäßige Zahl an virtuellen Arbeitsflächen nicht genügen, legen Sie unter Virtuelle Arbeitsflächen zusätzliche an und weisen ihnen Namen zu.

1.2.3. Sound & Multimedia

Nehmen Sie hier alle Einstellungen zum Abspielen von Audio-CDs und zum Sound-System vor. Unter Signalton stellen Sie von Systemnachrichten auf einen Signalton um. Spezifizieren Sie dazu Lautstärke, Tonhöhe und Dauer des Signals.

Standardmäßig werden Systemnachrichten verwendet. Legen Sie mittels dieses Moduls fest, in welcher Form das System Sie informiert, wenn ein Problem auftritt, eine Aufgabe abgeschlossen ist oder ein anderes Ereignis eintritt, das Ihre unmittelbare Reaktion erfordert.

Im oberen Teil des Dialogs dient Ihnen ein Drop-Down-Menü zur Auswahl des Programms, für das Sie die Systemmeldungen konfigurieren wollen. Sobald Sie ein Programm ausgewählt haben, erscheint im darunterliegenden Fenster eine Übersicht aller Ereignisse, die vom Programm an den Benutzer weitergereicht werden. Pro Meldung legen Sie im Aktionen-Dialog fest, welcher Art diese Rückmeldung sein soll.

Die Standardansicht des Systemnachrichten-Dialogs sieht nur die Aktivierung einer Checkbox Klang abspielen für akustische Rückmeldung vor. Klicken Sie auf Weitere Optionen stehen Ihnen weitere Aktionstypen zur Verfügung. Sie können die Meldung in eine Logdatei schreiben, ein Programm ausführen oder die Nachricht in einem extra Fenster anzeigen lassen. Im unteren Teil des Dialogs können Sie unter Schnell-Kontrollen global für alle Programme die oben genannten Aktionen aktivieren oder deaktivieren.

1.2.4. Erscheinungsbild

Hier finden Sie alle Feineinstellungen zum Aussehen Ihrer Arbeitsfläche.

1.2.4.1. Bildschirmschoner

Das Modul zur Auswahl und Einrichtung des Bildschirmschoners ist in drei Teile gegliedert. Wählen Sie aus der Liste einen passenden Bildschirmschoner aus. In der Vorschau (rechts) erhalten Sie einen ersten Eindruck. Über Einrichtung... und Testen können Sie den Bildschirmschoner im laufenden System testen und richten ihn bei Gefallen ein.

Bildschirmschoner automatisch starten

Wünschen Sie die automatische Aktivierung des Bildschirmschoners, dann selektieren Sie diese Option und legen Sie den Zeitraum (in Minuten) fest, nach dessen Verstreichen der Bildschirmschoner aktiviert werden soll.

Nach Passwort fragen, um Bildschirmschoner zu beenden

Der Bildschirmschoner kann Ihren Arbeitsplatz „sperren“ und erst nach Eingabe des Benutzerpassworts wieder freigeben.

1.2.4.2. Farben

Dieses Modul können Sie zur Verwaltung und Bearbeitung von Farbschemata für Ihre Arbeitsfläche nutzen. Wählen Sie aus der Fülle der bestehenden Schemata eines aus. Im Vorschaufenster erscheinen alle Elemente der Arbeitsfläche in den entsprechenden Farben. Wollen Sie die Färbung eines oder mehrerer dieser Elemente verändern, wählen Sie den Elementnamen über das Drop-Down-Menü unter Farbe für Bedienelement aus und wählen Sie nach Klick auf das untenstehende Farbfeld im Farbeditor die passende Farbe aus. Abschließend können Sie die Kontrasteinstellungen verändern und das geänderte Schema unter einem Namen Ihrer Wahl abspeichern. Möchten Sie dieses Schema global anwenden, aktivieren Sie die Checkbox Farben auf Nicht-KDE-Programme anwenden.

1.2.4.3. Fensterdekorationen

Wählen Sie im Karteireiter Allgemeinaus der Liste einen Dekorationsstil für Ihre Programmfenster. Klicken Sie nach der Selektion auf Anwenden, um den ausgewählten Stil zu testen. Möchten Sie die einzelnen Elemente der Titelleiste selbst positionieren oder entfernen, aktivieren Sie die Checkbox Benutzerdefinierte Position von Titelleisten verwenden und gruppieren im Karteireiter Knöpfe die Elemente nach Ihren Vorstellungen. Sind zu dem ausgewählten Stil weitere Konfigurationsoptionen verfügbar, finden Sie diese auf dem Karteireiter Einrichten.

1.2.4.4. Hintergrund

Legen Sie den Hintergrund Ihrer Arbeitsfläche in diesem Modul fest. Wählen Sie Ihre Arbeitsfläche über das Popup-Menü Einstellungen für Arbeitsfläche aus. Die Auswirkungen aller Ihrer Entscheidungen können Sie in der Vorschau im rechten Teil des Fensters sehen.

Über Hintergrund können Sie wählen, ob Sie kein Bild, ein Bild das Sie aus dem danebenliegenden Popup-Menü selektieren, oder eine Diashow mit Ihrer Arbeitsfläche verknüpfen wollen.

Die vorherige Einstellung beeinflusst den Bereich Optionen. Je nach Auswahl sind manche der Popup-Menüs deaktiviert. In diesem Bereich können die Position, Farben und Überblendung eingestellt werden.

Der Button Erweiterte Optionen... beinhaltet einige Spezialeinstellungen. Damit können Sie ein Programm aufrufen, das beispielsweise den Hintergrund aktualisiert.

1.2.4.5. Schriften

Legen Sie alle auf der Arbeitsfläche zu verwendenden Schriften samt Attributen fest. Hierzu klicken Sie auf den Button Auswählen... und nehmen im folgenden Dialog Ihre Änderungen vor. Standardmäßig ist für alle Schriftarten Anti-Aliasing (Kantenglättung) aktiviert. Wollen Sie es deaktivieren oder noch Feineinstellungen zum Anti-Aliasing vornehmen, selektieren Sie die entsprechenden Checkboxen.

[Tip]Tipp

Änderungen der Kantenglättung wirken sich nur auf neu gestartete Programme aus, bereits geöffnete Programme sind von den Änderungen nicht betroffen.

1.2.4.6. Stil

Wählen Sie hier den Stil für alle Bedienelemente innerhalb von KDE-Programmen. Die Konfiguration ist auf drei Karteireiter verteilt. Im ersten, Stil, bestimmen Sie das Aussehen der Bedienelemente. Über den Karteireiter Effekte können Sie verschiedene Oberflächen-Effekte und, wenn der jeweilige Stil es vorsieht, Transparenzwerte einstellen.

1.2.5. Regionaleinstellungen und Zugangshilfen

1.2.5.1. Land/Region & Sprache

Bitte beachten Sie, dass die in diesem Modul vorgenommenen Einstellungen nur für KDE-Anwendungen gelten. Andere Anwendungen, wie zum Beispiel OpenOffice.org, müssen unter Umständen extra konfiguriert werden. Auf fünf Karteireitern konfigurieren Sie sämtliche regionsabhängige Systemeinstellungen.

Regionales

Wählen Sie aus dem Auswahlmenü das gewünschte Land aus der Liste aus. Die passenden Einstellungen für Sprache, Zahlen, Währung, Zeit/Datum usw. werden automatisch auf die entsprechenden Werte gesetzt. Eine Vorschau aller regionsabhängigen Einstellungen, wie sie aktuell konfiguriert sind, wird im unteren Drittel des Dialogs eingeblendet. Wünschen Sie zwar die regionalen Einstellungen für Deutschland, möchten aber als Systemsprache beispielsweise US-Englisch verwenden, klicken Sie auf Sprache hinzufügen, um diese Sprache zu selektieren und in die Liste der verwendeten Systemsprachen zu übernehmen. Sie entfernen eine Sprache, indem Sie sie in der Liste markieren und auf Sprache entfernen klicken.

Zahlen

Möchten Sie andere Einstellungen für Zahlen verwenden als die durch Ihre unter Regionales getroffene Länderauswahl vorgegebenen, konfigurieren Sie hier Dezimalzeichen, Tausender-Unterteilung, Positiv- und Negativ-Zeichen. Das Dezimalzeichen und das Zeichen zur Tausender-Unterteilung bei Währungsangaben wird separat unter dem Karteireiter Währung konfiguriert. Die Standardeinstellung auf einem deutschen System ist „,“ für das Dezimalzeichen, optional „.“ für die Tausender-Unterteilung, kein Eintrag für das Positiv-Zeichen und „-“ für die Darstellung negativer Zahlen.

Währung

Legen Sie in diesem Dialog alle währungsabhängigen Einstellungen fest, falls diese von den Voreinstellungen der von Ihnen gewählten Systemsprache abweichen. Im Normalfall ist für ein deutsches System als Währungssymbol das Eurozeichen vorgesehen, das Dezimalzeichen ist mit „,“ voreingestellt, die Tausender-Unterteilung bleibt leer und die Anzahl der Dezimalstellen bei Währungsbeträgen ist mit „2“ vorgegeben. Zusätzlich ist die Position des Währungssymbols und des Vorzeichens für positive und negative Beträge so geregelt, dass das Währungssymbol dem Vorzeichen und dem Betrag vorangestellt wird.

Zeit & Datum

Hier ändern Sie bei Bedarf Kalendersystem, Zeitformat, Datumsformat, Kurzformat für Datum und den ersten Tag in der Woche. Eine genaue Aufschlüsselung der Darstellungsweise erhalten Sie, wenn Sie auf das „?“-Symbol in der Fensterdekorationsleiste und danach auf den fraglichen Menüeintrag klicken.

Sonstige

Hier finden sich die Einstellungen zu standardmäßigem Papierformat und den Maßen. Auf einem deutschen System ist „A4“ als Papierformat sowie das metrische Maßsystem (cm, ...) voreingestellt.

1.2.5.2. Zugangshilfen

Die Einstellungen in diesem Modul vereinfachen den Systemzugang für Benutzer mit Hörproblemen oder motorischen Störungen. Das Modul ist in zwei Karteireiter Signal und Tastatur gegliedert.

Hörbares Signal

Systemsignale können optisch und akustisch an den Benutzer weitergegeben werden. Standardmäßig ist die akustische Variante mit Signalton des Systems verwenden voreingestellt. Ist diese Checkbox deaktiviert, wird der Systemlautsprecher Ihres Systems deaktiviert. Ziehen Sie einen bestimmten Klangton vor, aktivieren Sie die Checkbox Benutzerdefiniertes Signal verwenden und wählen Sie über den Button Auswählen... aus der gebotenen Übersicht einen passenden Klang aus.

Sichtbares Signal verwenden

Sollen Systemsignale optisch an den Benutzer weitergegeben werden, aktivieren Sie die Checkbox Sichtbares Signal verwenden. Sollten Sie keine weiteren Änderungen hier vornehmen, wird der Bildschirm bei Auslösen eines Systemsignals invertiert (der Radiobutton Bildschirm invertieren ist standardmäßig aktiviert). Die Dauer des optischen Signals setzen Sie mit Hilfe des Schiebereglers fest. Alternativ zur Invertierung des Bildschirms können Sie ein farbiges Aufleuchten des Bildschirms einstellen. Aktivieren Sie hierzu den Radiobutton Aufleuchten des Bildschirms und wählen Sie die gewünschte Farbe durch Klick auf das Farbfeld anschließend im Farbeditor aus.

Klebende“ Tasten verwenden

Manche Tastaturkürzel erfordern es, dass eine Taste permanent gedrückt gehalten wird (dies betrifft Alt, Strg oder Shift), während der übrige Teil des Kürzels eingegeben wird. Werden „klebende“ Tasten verwendet, betrachtet das System diese Tasten nach einmaligem Drücken als gehalten.

Verlangsamte Tasten verwenden

Hier legen Sie fest, ob und wenn ja in welchem Ausmaß das System die Ausgabe von Zeichen am Bildschirm durch eine Tastatureingabe verzögert. Je größer das hier per Schieberegler eingestellte Intervall, desto länger kann eine Taste gehalten werden, ohne dass dies eine wiederholte Ausgabe des entsprechenden Zeichens am Bildschirm zur Folge hätte.

Zurückschnellende Tasten verwenden

Aktivieren Sie diese Option, wird zweimaliges Drücken einer Taste nur dann als zwei auszugebende Zeichen interpretiert, wenn das hier per Schieberegler gewählte Zeitintervall verstrichen ist. Versehentlich kurz hintereinander erfolgtes Drücken derselben Taste wird so abgefangen und unsinnige Ausgaben verhindert.


SUSE LINUX 9.2