Anwendungsprogramme verwenden die bestehenden Warteschlangen analog zum Drucken auf der Kommandozeile. Konfigurieren Sie daher in den Anwendungsprogrammen im Normalfall nicht den Drucker erneut, sondern verwenden Sie die existierenden Warteschlangen.
Geben Sie zum Drucken auf der Komamndozeile das Kommando lp -d
Warteschlange
Dateiname ein. Verwenden Sie hierbei die entsprechenden Namen für
Warteschlange and
Dateiname.
Manche Anwendungsprogramme verwenden den lp-Befehl zum
Drucken. Geben Sie in der Druckmaske des Anwendungsprogramms das
passende Druck-Kommando (ohne Dateiname) ein.
Zum Beispiel: lp -d
Warteschlange. Der Druckdialog in
KDE-Programmen ist dazu aber auf umzustellen, weil sonst kein Druckbefehl eingegeben
werden kann.
Druckerdialogprogramme wie xpp oder das
KDE-Programm kprinter ermöglichen es nicht
nur die Warteschlange zu wählen, sondern auch CUPS-Standardoptionen und
druckerspezifische Optionen aus der PPD-Datei über grafische Auswahlmenüs
einzustellen. Um kprinter in verschiedenen
Anwendungsprogrammen als einheitlichen Druckdialog zu bekommen, geben Sie
in der Druckmaske der Anwendungsprogramme als Druckbefehl
kprinter oder
kprinter --stdin ein. Welcher
Druckbefehl zu nehmen ist, hängt vom Anwendungsprogramm ab. Dadurch
erscheint nach der Druckmaske des Anwendungsprogramms der
kprinter-Druckerdialog, in dem Sie die
Warteschlange und die weiteren Optionen einstellen. Bei dieser Methode
ist darauf zu achten, dass sich die Einstellungen in der Druckmaske des
Anwendungsprogramms und in kprinter nicht
widersprechen. Sinnvollerweise nehmen Sie Einstellungen dann nur in
kprinter vor.