Der Rechner muss über eine unterstützte Netzwerkkarte verfügen.
Üblicherweise wird die Netzwerkkarte schon bei der Installation erkannt und
der passende Treiber eingebunden. Ob Ihre Karte korrekt eingebunden wurde,
können Sie unter anderem daran sehen, dass die Ausgabe des Kommandos
ip address list eth0 das
Netzwerk-Device eth0 anzeigt.
Wenn der Kernel-Support für die Netzwerkkarte als Modul realisiert wird
– so wie es beim SUSE-Kernel standardmäßig der Fall ist – dann
muss der Name des Moduls unter
/etc/sysconfig/hardware/hwcfg-* eingetragen werden.
Falls er dort nicht steht, sucht hotplug automatisch einen
Treiber aus. Es wird nicht zwischen hotplugfähigen und eingebauten
Netzwerkkarten unterschieden, hotplug übernimmt die
Treiberzuordnung in jedem Fall.
Nach Aufruf des YaST Moduls gelangen Sie in eine Übersicht zur Netzwerkkonfiguration. Im oberen Teil des Dialogs werden alle zu konfigurierenden Netzwerkkarten aufgelistet. Falls Ihre Karte beim Start des Systems korrekt erkannt wurde, wird sie hier namentlich aufgeführt. Nicht erkannte Geräte erscheinen als . Im unteren Teil der Ansicht werden bereits konfigurierte Geräte samt Netzwerktyp und Adresse aufgeführt. Sie können nun entweder neue Netzwerkkarten konfigurieren oder die Konfiguration eines bereits konfigurierten Geräts ändern.
Zur Konfiguration einer nicht erkannten Netzwerkkarte (unter ) nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
Legen Sie den Gerätetyp der Schnittstelle und den Konfigurationsnamen fest. Den Gerätetyp wählen Sie unter den angebotenen Optionen. Den Konfigurationsnamen können Sie nach Bedarf selbst festlegen. Die Voreinstellungen sind in der Regel sinnvoll und können übernommen werden. Informationen zu den Namenskonventionen für Konfigurationsnamen finden Sie in der Manualpage von getcfg.
gibt den Namen der
/etc/sysconfig/hardware/hwcfg-*-Datei an, in der
die Hardwareeinstellungen Ihrer Netzwerkkarte (z.B. der Name des
passenden Kernelmoduls) abgelegt werden.
YaST schlägt in den meisten Fällen für PCMCIA- und USB-Hardware
sinnvolle Namen vor. Für alle anderen: 0 ist meist
nur sinnvoll, falls diese Karte auch mit
hwcfg-static-0 eingerichtet wird.
Handelt es sich bei Ihrer Netzwerkkarte um ein PCMCIA- oder USB-Gerät, aktivieren Sie die entsprechenden Checkboxen und verlassen diesen Dialog mit . Andernfalls wählen Sie über das Modell Ihrer Netzwerkkarte aus. YaST wählt dann automatisch das passende Kernelmodul aus. Verlassen Sie diesen Dialog mit .
Legen Sie den Gerätetyp der Schnittstelle und den Konfigurationsnamen fest. Den Gerätetyp wählen Sie unter den angebotenen Optionen. Den Konfigurationsnamen können Sie nach Bedarf selbst festlegen. Die Voreinstellungen sind in der Regel sinnvoll und können übernommen werden. Informationen zu den Namenskonventionen für Konfigurationsnamen finden Sie in der Manualpage von getcfg.
Wenn Sie als Gerätetyp der Schnittstelle ausgewählt haben, gelangen Sie in den nächsten Dialog , in dem Sie Betriebsmodus, Netzwerknamen (ESSID) und Verschlüsselung konfigurieren. Mit schließen Sie die Konfiguration Ihrer Karte ab. Eine detaillierte Beschreibung der Konfiguration von WLAN-Karten finden Sie in Abschnitt 17.1.3, „Konfiguration mit YaST“. Für alle anderen Schnittstellentypen fahren Sie mit der Art der Adressvergabe für Ihre Netzwerkkarte fort:
Befindet sich ein DHCP-Server innerhalb Ihres Netzes, können Sie sich von dort automatisch die Konfigurationsdaten Ihrer Netzwerkkarte übermitteln lassen. Die Adressvergabe mit DHCP aktivieren Sie ebenfalls, wenn Ihr DSL-Provider Ihnen keine statische IP-Adresse für Ihr System mitgeteilt hat. Bei Verwendung von DHCP gelangen Sie über die Schaltfläche zur Client-Konfiguration. Hier stellen Sie ein, ob der DHCP-Server immer auf einen Broadcast antworten soll. Außerdem können Sie optional einen Identifikator angeben. Standardmäßig wird der Rechner anhand der Hardware-Adresse der Netzwerkkarte identifiziert. Benutzen Sie aber mehrere virtuelle Maschinen, die dieselbe Netzwerkarte verwenden, können Sie diese über verschiedene Identifikatoren unterscheiden.
Verfügen Sie über eine feste IP-Adresse, aktivieren Sie die Checkbox. Geben Sie die IP-Adresse und die für Ihr Netz passende Subnetzmaske ein. Die Voreinstellung für die Subnetzmaske ist so gewählt, dass sie für ein typisches Heimnetz ausreicht.
Sie können diesen Dialog mit verlassen oder alternativ Rechnernamen, Name-Server und Routing konfigurieren (vgl. DNS-Server und Routing).
Unter haben Sie die
Möglichkeit, komplexere Einstellungen vorzunehmen. Unter anderem bietet
sich unter die
Möglichkeit, mit die Kontrolle über
die Netzwerkkarte vom Administrator (der root) an den
normalen Benutzer zu delegieren. Im mobilen Einsatz erlaubt dies dem
Benutzer eine flexiblere Anpassung an wechselnde Netzwerkverbindungstypen,
da er dann das Aktivieren oder Deaktivieren der Schnittstelle selbst
steuern kann. Außerdem legen Sie in diesem Dialog die MTU
(Maximum Transmission Unit) und die Art der
fest.
Im YaST-Kontrollzentrum finden Sie unter die Modem-Konfiguration. Falls die automatische Erkennung fehlschlägt, wählen Sie die manuelle Konfiguration. In dem sich öffnenden Dialog ist bei die Schnittstelle einzutragen.
Wenn eine Telefonanlage zwischengeschaltet ist, müssen Sie gegebenenfalls die Vorwahl für die Amtsholung eintragen (normalerweise eine Null; dies erfahren Sie in der Bedienungsanleitung Ihrer Telefonanlage). Zudem können Sie sich zwischen Ton- und Impulswahl entscheiden; zusätzlich auch, ob der Lautsprecher angeschaltet ist oder ob der Wahlton abgewartet werden soll. Letztere Option sollte nicht verwendet werden, wenn Ihr Modem an einer Telefonanlage angeschlossen ist.
Unter finden Sie Einstellungen zur Baudrate und Initialisierungs-Strings für das Modem. Hier sollten Sie nur dann Änderungen vornehmen, wenn Ihr Modem nicht automatisch erkannt wurde und für die Datenübertragung speziell eingestellt werden muss. Dies ist vor allem bei ISDN-Terminaladaptern der Fall. Verlassen Sie den Dialog mit . Möchten Sie die Kontrolle über das Modem an den normalen Benutzer ohne Rootrechte übergeben, aktivieren Sie . So kann der Benutzer ohne Administratorrechte das Aktivieren oder Deaktivieren einer Schnittstelle selbst in die Hand nehmen. Über die Option geben Sie einen regulären Ausdruck vor, auf den die vom normalen Benutzer in KInternet veränderbare passen muss. Bleibt dieses Feld leer, hat der Benutzer keine Möglichkeit, eine andere ohne Administratorrechte einzustellen.
Wählen Sie im folgenden Dialog den ISP (Internet Service Provider). Wenn Sie Ihren Provider aus einer Liste für Ihr Land voreingestellter Provider auswählen wollen, aktivieren Sie den Radiobutton . Alternativ gelangen Sie über in den Dialog zur manuellen Festlegung der ISP-Parameter. Dort geben Sie den Namen der Einwahl und des Providers und dessen Telefonnummer ein. Außerdem tragen Sie hier den Benutzernamen und das Passwort ein, das Ihnen Ihr Provider für die Einwahl zur Verfügung gestellt hat. Aktivieren Sie die Checkbox , wenn Sie bei jeder Einwahl nach dem Passwort gefragt werden wollen.
Im letzten Dialog geben Sie die Verbindungsparameter ein:
Geben Sie mindestens einen Name-Server an, wenn Sie Dial-on-demand verwenden wollen.
Standardmäßig ist diese Checkbox aktiviert, der Name-Server wird also bei jeder Einwahl ins Internet automatisch angepasst. Deaktivieren Sie diese Einstellung und setzen Sie feste Name-Server, wenn Sie sich für entscheiden.
Wenn der Provider nach der Verbindung seinen Name-Server nicht überträgt, deaktivieren Sie diese Option und geben die Adresse des DNS-Servers manuell ein.
Diese Option ist standardmäßig aktiviert. Eingabeaufforderungen vom Einwahl-Server werden ignoriert, um den Verbindungsaufbau zu erleichtern.
Hiermit schalten Sie die SUSE Firewall ein und sind sicher gegen Eindringlinge geschützt, während Sie mit dem Internet verbunden sind.
Sie können bestimmen, nach welcher Zeit die Verbindung abgebrochen werden soll, wenn kein Informationsfluss mehr stattfindet .
Über diesen Button gelangen Sie in den Dialog zur Adresskonfiguration. Sollte Ihnen Ihr Provider keine dynamische IP-Adresse zur Verfügung gestellt haben, deaktivieren Sie die Checkbox und tragen Sie die lokale IP-Adresse Ihres Rechners und die entfernte IP-Adresse ein. Beide Angaben können Sie von Ihrem Provider erfragen. Belassen Sie die Einstellung zur im aktivierten Zustand und verlassen den Dialog mit .
Mit landen Sie wieder im Übersichtsdialog und sehen, was Sie konfiguriert haben. Schließen Sie die Einrichtung mit ab.
Dieses Modul erlaubt die Konfiguration einer oder mehrerer ISDN-Karten in Ihrem System. Wenn Ihre ISDN-Karte von YaST nicht erkannt wurde, müssen Sie die Karte zunächst auswählen. Theoretisch können Sie mehrere Interfaces einrichten, im Normalfall ist dies für den Heimanwender aber nicht notwendig, da er für ein Interface mehrere Provider einrichten kann. Die nachfolgenden Dialoge dienen dann der Einstellung der verschiedenen ISDN-Parameter für den Betrieb der Karte.
Der nächste Dialog, der inAbbildung 22.5, „ISDN-Konfiguration“ gezeigt wird, erlaubt die . Der Standard ist hier , für ältere bzw. große Telefonanlagen verwenden Sie . Für die USA gilt . Die Landeskennung können Sie in der entsprechenden Auswahlbox aussuchen. Im Eingabefeld daneben wird dann die richtige Vorwahl (z.B. +49 für Deutschland) eingetragen. Zusätzlich müssen Sie noch die Ortskennziffer (Vorwahl) Ihres Standortes im Feld eingeben (z.B. 911 für Nürnberg). Falls nötig, tragen Sie hier außerdem die Amtsholung ein.
erlaubt die Einstellung des
Startmodus für die aktuelle ISDN-Karte. bewirkt,
dass der ISDN-Treiber jeweils beim Systemstart initialisiert wird.
Entscheiden Sie sich hier für , muss der
ISDN-Treiber per Hand durch den Benutzer root mit rcisdn
start initialisiert werden. Die Option
lädt den Treiber beim Anschließen der
PCMCIA-Karte oder des USB-Geräts. Nachdem Sie alle Einstellungen
vorgenommen haben, klicken Sie auf .
Im nächsten Dialog können Sie die Schnittstelle für Ihre ISDN-Karte
definieren oder weitere Provider zu bestehenden Schnittstellen hinzufügen.
Die Schnittstellen können in den Betriebsarten
SyncPPP oder RawIP
angelegt werden. Die meisten Internet-Provider verwenden den Modus
SyncPPP, der nachfolgend beschrieben wird.
Für die Angabe müssen Sie je nach Anschlussszenario eine der folgenden Angaben machen:
ISDN bietet Ihnen standardmäßig drei Rufnummern (MSN Multiple Subscriber Number), auf Wunsch bis zu zehn, welche für Ihren Anschluss zur Verfügung gestellt werden. An dieser Stelle müssen Sie eine der MSN-Nummern Ihrer ISDN-Karte zuweisen. Die Angabe der Nummer erfolgt ohne Angabe der Vorwahl. Sollten Sie eine falsche Nummer eintragen, wird Ihr Netzbetreiber die erste Ihrem ISDN-Anschluss zugeordnete MSN verwenden.
Je nach Anwendungsfall sind verschiedene Angaben notwendig.
für den Hausgebrauch: In der Regel wird bei kleinen Telefonanlagen als Protokoll Euro-ISDN/EDSS1 für die internen Anschlüsse verwendet. Diese Telefonanlagen haben einen internen S0-Bus und verwenden für die angeschlossenen Geräte interne Rufnummern.
Für die Angabe der MSN verwenden Sie eine der internen Rufnummern. Eine der möglichen MSNs Ihrer Telefonanlage sollte funktionieren, sofern für diese der Zugriff nach außen freigeschaltet ist. Im Notfall funktioniert eventuell auch eine einzelne Null. Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte der Dokumentation Ihrer Telefonanlage.
für Firmen: Normalerweise wird bei großen Telefonanlagen als Protokoll 1TR6 für die internen Anschlüsse verwendet. Die MSN heißt hier EAZ und ist üblicherweise die Durchwahl. Für die Linux-Konfiguration ist normalerweise nur die letzte Ziffer der EAZ einzutragen. Im Notfall probieren Sie die Ziffern 1 bis 9.
Aktivieren Sie , falls Sie eine automatische Beendigung bestehender Verbindungen vor der nächsten zu zahlenden Gebühreneinheit wünschen. Beachten Sie in diesem Zusammenhang, dass dies unter Umständen noch nicht mit jedem Provider funktioniert. Wünschen Sie eine (Multilink PPP), aktivieren Sie die entsprechende Checkbox. Soll die SuSEfirewall2 gestartet werden, wählen Sie die Checkbox an. Um dem normalen Benutzer ohne Administratorrechte ein Aktivieren oder Deaktivieren der Schnittstelle zu ermöglichen, selektieren Sie die Checkbox .
Über gelangen Sie in einen Dialog, der für die Umsetzung komplexerer Anschlussszenarien ausgelegt ist. Für normale Heimanwender ist dieser Dialog nicht relevant. Sie verlassen den Dialog mit .
Im nächsten Dialog treffen Sie die Einstellungen für die Vergabe der IP-Adressen. Hat Ihr Provider Ihnen keine statische IP-Adresse zugewiesen, wählen Sie . Andernfalls tragen Sie in die entsprechenden Felder nach den Angaben Ihres Providers die lokale IP-Adresse Ihres Rechners sowie die entfernte IP-Adresse ein. Soll das anzulegende Interface als Standardroute ins Internet dienen, aktivieren Sie die Checkbox . Beachten Sie, dass jeweils nur eine Schnittstelle pro System als Standardroute in Frage kommt. Verlassen Sie diesen Dialog mit .
Im nachfolgenden Dialog bestimmen Sie Ihr Land und Ihren Provider. Bei den aufgelisteten Anbietern handelt es sich um Call-by-Call-Provider. Wollen Sie einen Provider verwenden, welcher nicht in dieser Liste aufgeführt ist, so klicken Sie auf . Es erscheint die Maske , in der Sie alle notwendigen Einstellungen bezüglich Ihres gewünschten Providers vornehmen können. Die Telefonnummer darf keinerlei Trennung wie Komma oder Leerzeichen enthalten. Weiter geben Sie den Benutzernamen und das Passwort ein, welche Sie von Ihrem Provider erhalten haben. Klicken Sie danach auf .
Um nutzen zu können, müssen Sie bei
Einzelplatzsystemen auf jeden Fall DNS (Name-Server) konfigurieren. Die
meisten Provider unterstützen heute dynamische DNS-Vergabe, das heißt beim
Verbindungsaufbau wird eine aktuelle IP-Adresse des Name-Servers übergeben.
Dennoch muss in Ihrem Einzelplatzsystem in diesem Dialog ein Platzhalter für
einen DNS-Server eingetragen werden wie beispielsweise 192.168.22.99. Falls Sie keine dynamische
Zuweisung des Name-Servers bekommen, müssen Sie hier die IP-Adressen der
Name-Server Ihres Providers eintragen. Ferner können Sie einstellen, nach
wie vielen Sekunden die Verbindung automatisch abgebrochen werden soll,
falls in der Zwischenzeit kein Datenaustausch stattgefunden hat. Schließlich
bestätigen Sie Ihre Einstellungen mit und gelangen
in eine Übersicht der konfigurierten Schnittstellen. Aktivieren Sie Ihre
Einstellungen schließlich mit .
In manchen Ländern (Österreich, USA) ist der Internetzugang über das Fernsehkabelnetz weit verbreitet. Der Telekabel-Teilnehmer bekommt von der Kabelfirma ein Modem, das einerseits an das Fernsehkabel, andererseits mittels 10Base-T (Twisted-Pair) Leitung an eine Netzwerkkarte im Computer angeschlossen wird. Dieses Modem stellt dann für den Computer eine Standleitung mit einer fixen IP-Adresse dar.
Nach den Angaben Ihres Providers wählen Sie bei der Konfiguration Ihrer Netzwerkkarte zwischen und . Die meisten Provider verwenden heute DHCP. Eine statische IP-Adresse wird im Allgemeinen bei Business-Paketen der Provider verwendet. Der Provider hat Ihnen in diesem Fall eine feste IP-Adresse zugeteilt.
Zur Konfiguration von DSL dient das YaST-Modul unter der Rubrik . In mehreren Dialogen haben Sie hier die Möglichkeit, die Kenndaten Ihres DSL-Zugangs einzugeben. Mit YaST können Sie DSL-Zugänge einrichten, die auf den folgenden Protokollen aufsetzen:
PPP über Ethernet (PPPoE) - Deutschland
PPP über ATM (PPPoATM) - England
CAPI für ADSL (Fritz-Karten)
Tunnelprotokoll für Point-to-Point (PPTP) - Österreich
Beachten Sie bitte, dass die Konfiguration Ihres DSL-Zugangs mit PPPoE und
PPTP eine korrekte Konfiguration Ihrer Netzwerkkarte voraussetzt. Falls dies
nicht schon geschehen ist, kommen Sie mit direkt zum entsprechenden Dialog (siehe
Abschnitt 22.4.1, „Netzwerkkarte konfigurieren mit YaST“). Die automatische
IP-Adressenvergabe findet bei DSL nicht mit dem DHCP-Protokoll statt.
Deshalb dürfen Sie auch nicht verwenden. Vergeben Sie stattdessen bitte eine statische
Dummy-IP-Adresse wie z.B. 192.168.22.1. Im Feld
ist der Wert 255.255.255.0 einzutragen. Bitte achten Sie
unbedingt darauf, dass Sie für ein Einzelplatzsystem keinen Eintrag in das
Feld machen.
![]() | Die Werte und |
|---|---|
Die Werte für Ihres Rechners und sind nur Platzhalter. Sie haben für den Verbindungsaufbau mit DSL keine Bedeutung und werden nur zur Aktivierung der Netzwerkkarte benötigt. | |
Zu Beginn der Konfiguration (siehe Abbildung 22.7, „DSL-Konfiguration“) wählen
sie bitte den PPP-Modus und jene Ethernetkarte aus, an die Ihr Modem
angeschlossen ist (in der Regel ist dies eth0). Mit der Kombobox
können Sie bestimmen, ob die
DSL-Verbindung schon beim Booten des Systems oder erst später, z.B. manuell
hergestellt werden soll. Über kann der
normale Benutzer ohne Rootrechte dazu ermächtigt werden, das Aktivieren oder
Deaktivieren der Schnittstelle über KInternet vorzunehmen. Im weiteren
Verlauf können Sie dann Ihr Land und den dort ansässigen Dienstanbieter
(Provider) auswählen. Die Inhalte der danach folgenden Dialoge hängen stark
von den vorher gewählten Einstellungen ab und werden hier daher nur kurz
angesprochen. Wenn einzelne Optionen unklar sind, lesen Sie bitte die
ausführlichen Hilfetexte zu den Dialogen.
Um nutzen zu können, müssen Sie bei
Einzelplatzsystemen auf jeden Fall DNS (Name-Server) konfigurieren. Die
meisten Provider unterstützen heute dynamische DNS-Vergabe, das heißt, beim
Verbindungsaufbau wird eine aktuelle IP-Adresse des Name-Servers übergeben.
Dennoch muss in Ihrem Einzelplatzsystem in diesem Dialog ein Platzhalter
für einen DNS-Server eingetragen werden z.B. 192.168.22.99. Falls Sie keine dynamische
Zuweisung des Name-Servers bekommen, tragen Sie die IP-Adressen
Ihres Providers ein.
bestimmt, wie lange die Verbindung nach dem letzten Datentransfer aufrecht erhalten bleibt, bevor sie automatisch abgebaut wird. Werte zwischen 60 und 300 Sekunden sind hier empfehlenswert. Wird nicht verwendet, können Sie den automatischen Verbindungsabbau unterbinden, indem Sie die Wartezeit auf 0 Sekunden setzen.
Zur Konfiguration von T-DSL verfahren Sie ähnlich wie bei DSL. Durch Auswahl von als Provider gelangen Sie automatisch in den Konfigurationsdialog für T-DSL. Sie benötigen dafür noch zusätzlich folgende Daten: Anschlusskennung, T-Online-Nummer, Mitbenutzerkennung und Ihr persönliches Kennwort. Entnehmen Sie diese Informationen bitte Ihren T-DSL-Anmeldeunterlagen.