Inhaltsverzeichnis
Zusammenfassung
Dieses Kapitel befasst sich mit den Besonderheiten von Laptop-Hardware, genauer mit den Hard- und Softwareaspekten von PCMCIA. PCMCIA steht für Personal Computer Memory Card International Association und wird als Sammelbegriff für sämtliche damit zusammenhängende Hard- und Software verwendet.
Die wesentliche Komponente ist die PCMCIA-Karte; hierbei unterscheidet man zwei Typen:
Diese Karten gibt es schon seit den Anfangstagen von PCMCIA. Sie verwenden einen 16 Bit breiten Bus zur Datenübertragung und sind meist relativ preiswert. Manche moderne PCMCIA-Bridges haben mit der Erkennung dieser Karten Probleme. Einmal erkannt laufen sie jedoch in der Regel problemlos und stabil.
Diese Karten bilden einen neueren Standard. Sie verwenden einen 32 Bit breiten Bus, sind dadurch schneller, aber auch teurer. Sie werden wie PCI Karten ins System eingebunden und sind deshalb auch problemlos zu verwenden.
Welche Karte eingesteckt ist, sagt bei aktivem PCMCIA-Dienst der Befehl
cardctl ident. Eine Liste von
unterstützten Karten findet man in der Datei
SUPPORTED.CARDS im Verzeichnis
/usr/share/doc/packages/pcmcia. Dort gibt es auch die
jeweils aktuelle Version des PCMCIA-HOWTO.
Die zweite notwendige Komponente ist der PCMCIA-Controller oder auch die
PC-Card/CardBus-Bridge.
Diese stellt die Verbindung zwischen der Karte und
dem PCI-Bus her. Es werden alle gängigen
Modelle unterstützt. Der Typ des Controllers lässt sich mit dem Befehl
pcic_probe ermitteln. Falls es ein PCI-Gerät ist, gibt
der Befehl lspci -vt weitere
Auskünfte.