Kapitel 14. PCMCIA

Inhaltsverzeichnis

14.1. Hardware
14.2. Software
14.3. Konfiguration
14.4. Weitere Hilfsprogramme
14.5. Mögliche Probleme und deren Lösung
14.6. Weitere Informationen

Zusammenfassung

Dieses Kapitel befasst sich mit den Besonderheiten von Laptop-Hardware, genauer mit den Hard- und Softwareaspekten von PCMCIA. PCMCIA steht für Personal Computer Memory Card International Association und wird als Sammelbegriff für sämtliche damit zusammenhängende Hard- und Software verwendet.

14.1. Hardware

Die wesentliche Komponente ist die PCMCIA-Karte; hierbei unterscheidet man zwei Typen:

PC-Karten

Diese Karten gibt es schon seit den Anfangstagen von PCMCIA. Sie verwenden einen 16 Bit breiten Bus zur Datenübertragung und sind meist relativ preiswert. Manche moderne PCMCIA-Bridges haben mit der Erkennung dieser Karten Probleme. Einmal erkannt laufen sie jedoch in der Regel problemlos und stabil.

CardBus-Karten

Diese Karten bilden einen neueren Standard. Sie verwenden einen 32 Bit breiten Bus, sind dadurch schneller, aber auch teurer. Sie werden wie PCI Karten ins System eingebunden und sind deshalb auch problemlos zu verwenden.

Welche Karte eingesteckt ist, sagt bei aktivem PCMCIA-Dienst der Befehl cardctl ident. Eine Liste von unterstützten Karten findet man in der Datei SUPPORTED.CARDS im Verzeichnis /usr/share/doc/packages/pcmcia. Dort gibt es auch die jeweils aktuelle Version des PCMCIA-HOWTO.

Die zweite notwendige Komponente ist der PCMCIA-Controller oder auch die PC-Card/CardBus-Bridge. Diese stellt die Verbindung zwischen der Karte und dem PCI-Bus her. Es werden alle gängigen Modelle unterstützt. Der Typ des Controllers lässt sich mit dem Befehl pcic_probe ermitteln. Falls es ein PCI-Gerät ist, gibt der Befehl lspci -vt weitere Auskünfte.


SUSE LINUX Administrationshandbuch 9.3