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Variablen bestehen aus drei Teilen:
. dem Variablennamen,
. einem Speicherbereich,
. einem Wert.
Um in einer Variablen einen Wert ablegen zu können, muss es irgendein Medium geben, in dem der Wert der Variablen festgehalten werden kann. Wären Variablen Notizzettel, wäre Papier das gesuchte Medium. Da Variablen jedoch im Computer existieren, scheidet das Medium Papier aus.
Wo werden die Werte der Variablen gespeichert?
Natürlich im Arbeitsspeicher, genauer gesagt im Arbeitsspeicher des Computers, auf dem Server-Rechner, auf dem der PHP-Code ausgeführt wird.
Sie sollten sich dabei folgendes Szenario vor Augen halten: Den PHP-Code, den wir erstellen, wird erst beim Aufruf des PHP-Dokuments ausgeführt. Trifft nun der PHP-Interpreter dabei auf eine Variablendefinition, reserviert dieser im Arbeitsspeicher einen passenden Speicherbereich und verbindet diesen mit der Variablen. Wird im PHP-Code der Wert der Variable abgefragt, liest der Interpreter den aktuellen Wert aus, der im Speicherbereich der Variable abgelegt ist und liefert ihn zurück. Wird der Variablen ein neuer Wert zugewiesen, schreibt der Interpreter den neuen Werte in den Speicherbereich der Variable, dabei wird der alte Wert gelöscht.
Die Besonderheit liegt darin, dass die gesamte Speicherverwaltung vom Interpreter übernommen wird. Sie brauchen sich als Programmierer nicht weiter darum kümmern, in welchen Speicherbereich die Variable abgelegt wurde. Ein Programmierer sollte wissen, dass hinter einer Variable ein Speicherbereich steht, doch für die tägliche Arbeit genügt es zu wissen, dass Variablen über ihre Namen angesprochen werden. Dies hat auch Auswirkungen auf die gängige Sprachregelung.
Beispiel
Für den Interpreter bedeutet diese Anweisung:
"Nehme die Zeichenkette Matthias und schreibe sie in den Speicherbereich, der für die Variable mit Namen $vorname reserviert wurde."
Wir sagen dazu einfach:
"Der Variable $vorname wird die Zeichenkette Matthias zugewiesen."
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