Kapitel 29. Verteilte Nutzung von Dateisystemen mit NFS

Inhaltsverzeichnis

29.1. Installation
29.2. Importieren von Dateisystemen mit YaST
29.3. Manuelles Importieren von Dateisystemen
29.4. Exportieren von Dateisystemen mit YaST
29.5. Manuelles Exportieren von Dateisystemen
29.6. Weitere Informationen

Zusammenfassung

Wie bereits in Kapitel 26, Arbeiten mit NIS erwähnt, dient NFS neben NIS dazu, ein Netzwerk für den Benutzer transparent zu machen. Durch NFS lassen sich Dateisysteme im Netzwerk verteilen. Unabhängig davon, an welchem Terminal die Anwender angemeldet sind, finden sie stets die gleiche Umgebung vor.

Wie NIS ist NFS ein Client-Server-System. Ein Computer kann beides gleichzeitig sein – er kann Dateisysteme im Netzwerk zur Verfügung stellen (exportieren) und Dateisysteme anderer Hosts mounten (importieren).

[Important]DNS-Bedarf

Im Prinzip können alle Exporte allein mit IP-Adressen vorgenommen werden. Es ist jedoch ratsam, über ein funktionierendes DNS-System zu verfügen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Dies ist zumindest für die Protokollierung erforderlich, weil der mountd-Daemon Reverse-Lookups ausführt.

29.1. Installation

Wenn Sie Ihren Host als NFS-Client konfigurieren möchten, brauchen Sie keine zusätzliche Software zu installieren. Alle erforderlichen Pakete für die Konfiguration eines NFS-Client werden standardmäßig installiert. Um einen NFS-Server auf Ihrem Computer auszuführen, müssen Sie zusätzliche Software installieren.

Zur Installation der NFS-Server-Software starten Sie YaST und wählen Sie Software+Software-Management aus. Wählen Sie nun Filter+Schemata und anschließend Verschiedene Server. Oder verwenden Sie die Option Suchen und suchen Sie „NFS-Server“.. Bestätigen Sie die Installation der Pakete, um den Installationsvorgang abzuschließen.