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Zusammenfassung
Wie bereits in Kapitel 26, Arbeiten mit NIS erwähnt, dient NFS neben NIS dazu, ein Netzwerk für den Benutzer transparent zu machen. Durch NFS lassen sich Dateisysteme im Netzwerk verteilen. Unabhängig davon, an welchem Terminal die Anwender angemeldet sind, finden sie stets die gleiche Umgebung vor.
Wie NIS ist NFS ein Client-Server-System. Ein Computer kann beides gleichzeitig sein – er kann Dateisysteme im Netzwerk zur Verfügung stellen (exportieren) und Dateisysteme anderer Hosts mounten (importieren).
![]() | DNS-Bedarf |
|---|---|
Im Prinzip können alle Exporte allein mit IP-Adressen vorgenommen werden. Es ist jedoch ratsam, über ein funktionierendes DNS-System zu verfügen, um Zeitüberschreitungen zu vermeiden. Dies ist zumindest für die Protokollierung erforderlich, weil der mountd-Daemon Reverse-Lookups ausführt. | |
Wenn Sie Ihren Host als NFS-Client konfigurieren möchten, brauchen Sie keine zusätzliche Software zu installieren. Alle erforderlichen Pakete für die Konfiguration eines NFS-Client werden standardmäßig installiert. Um einen NFS-Server auf Ihrem Computer auszuführen, müssen Sie zusätzliche Software installieren.
Zur Installation der NFS-Server-Software starten Sie YaST und wählen Sie + aus. Wählen Sie nun + und anschließend . Oder verwenden Sie die Option und suchen Sie „NFS-Server“.. Bestätigen Sie die Installation der Pakete, um den Installationsvorgang abzuschließen.