Mit SUSE Linux werden Skripte ausgeliefert, die Ihnen ermöglichen,
ungeachtet der Initialisierungsreihenfolge Festplatten und
anderen Speichergeräten immer dieselben Bezeichnungen
zuzuordnen. /sbin/udev.get_persistent_device_name.sh
ist ein Wrapper-Skript. Es ruft zunächst
/sbin/udev.get_unique_hardware_path.sh auf, das den
Hardware-Pfad zu einem angegebenen Gerät ermittelt. Außerdem erfrägt
/sbin/udev.get_unique_drive_id.sh die Seriennummer.
Beide Ausgaben werden an udev übergeben, das symbolische
Links zum Device Node unter /dev erzeugt. Das
Wrapperskript kann direkt in den udev-Regeln verwendet
werden. Ein Beispiel für SCSI, das auch auf USB oder IDE übertragen werden
kann (bitte in einer Zeile angeben):
BUS="scsi", PROGRAM="/sbin/udev.get_persistent_device_name.sh",
NAME="%k" SYMLINK="%c{1+}"
Sobald ein Treiber für ein Massenspeichergerät geladen wurde, meldet er sich mit allen vorhandenen Festplatten beim Kernel an. Jede von ihnen wird einen Hotplug Block-Event auslösen, der udev aufruft. Dann liest udev die Regeln ein, um festzustellen, ob ein Symlink erzeugt werden muss.
Wenn der Treiber über die initrd geladen wird, gehen
die Hotplug-Events verloren. Allerdings sind alle Informationen in
sysfs gespeichert. Das Hilfsprogramm
udevstart findet alle Device Dateien unter
/sys/block und /sys/class und
startet udev.
Darüber hinaus gibt es ein Startskript boot.udev, das
während des Bootens alle Device Nodes neu erzeugt. Das Startskript muss
allerdings über den YaST Runlevel Editor oder mit dem Befehl
insserv boot.udev aktiviert werden.
![]() | Tipp |
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Es gibt eine Reihe von Werkzeugen und Programmen, die sich fest darauf
verlassen, dass | |