Das YaST Power-Managementmodul kann alle bereits beschriebenen Power-Managementeinstellungen konfigurieren. Beim Start über das YaST-Kontrollzentrum mithilfe von + wird der erste Dialog des Moduls geöffnet. Siehe Abbildung 21.1, „Schemaauswahl“.
Dieser Dialog dient zur Auswahl der Schemata für Akku- und Netzbetrieb. Um die Schemata zu ergänzen oder zu ändern, klicken Sie auf . Dadurch wird ein Überblick über die vorhandenen Schemata geöffnet, ähnlich wie in Abbildung 21.2, „Überblick über vorhandene Schemata“ gezeigt.
Wählen Sie in der Übersicht das zu ändernde Schema aus und klicken Sie auf . Um ein neues Schema zu erstellen, klicken Sie auf . In beiden Fällen öffnet sich der in Abbildung 21.3, „Konfigurieren der Schemata“ gezeigte Dialog.
Geben Sie zunächst einen geeigneten Namen und eine Beschreibung für das neue
bzw. zu bearbeitende Schema ein. Bestimmen Sie, ob und wie die CPU-Leistung
für dieses Schema gesteuert werden soll. Legen Sie fest, ob und in welchem
Umfang Frequenzskalierung und Drosselung (Throttling) eingesetzt werden
sollen. Legen Sie im anschließend angezeigten Dialog für die Festplatte eine
für höchstmögliche Leistung oder zum
Energiesparen fest. Die steuert den
Geräuschpegel der Festplatte (nur von wenigen Festplatten unterstützt).
Mithilfe der wird die zu verwendende
Kühlmethode bestimmt. Leider wird diese Art von Temperaturteuerung selten vom
BIOS unterstützt. Lesen Sie
/usr/share/doc/packages/powersave/README.thermal, um zu
erfahren, wie Sie den Lüfter und passive Kühlmethoden einsetzen können.
Globale Power-Managementeinstellungen können außerdem über den Anfangsdialog festgelegt werden. Verwenden Sie dazu die Optionen , oder . Klicken Sie auf , um den Dialog für den Akku-Ladezustand aufzurufen, das Sie in Abbildung 21.4, „Akku-Ladezustand“ sehen können.
Das BIOS des Systems benachrichtigt das Betriebssystem jeweils, wenn der Ladezustand unter bestimmte, festlegbare Grenzwerte fällt. In diesem Dialog können Sie drei Grenzwerte festlegen: , und . Wenn der Ladezustand unter diese Grenzwerte fällt, werden bestimmte Aktionen ausgelöst. In der Regel lösen die ersten beiden Zustände lediglich eine Benachrichtigung an den Benutzer aus. Beim dritten, kritischen Ladezustand, wird das Herunterfahren ausgelöst, da die verbleibende Energie nicht für eine Fortsetzung des Systembetriebs ausreicht. Wählen Sie geeignete Ladezustände und die gewünschten Aktionen aus und klicken Sie dann auf , um zum Startdialog zurückzukehren.
Rufen Sie den Dialog zur Konfiguration der ACPI-Buttons mithilfe von auf. Siehe Abbildung 21.5, „ACPI-Einstellungen“. Die Einstellungen für die ACPI-Buttons legen fest, wie das System auf bestimmte Schalter reagieren soll. Konfigurieren Sie die Systemreaktion auf das Drücken des Netzschalters, des Energiesparschalters und das Schließen des Notebookdeckels. Klicken Sie auf , um die Konfiguration abzuschließen und zum Startdialog zurückzukehren.
Klicken Sie auf , um einen Dialog aufzurufen, in dem Sie festlegen können, ob und wie die Benutzer dieses Systems die Suspend- bzw. Standby-Funktion verwenden dürfen. Mit kehren Sie zum Hauptdialog zurück. Klicken Sie erneut auf , um das Modul zu beenden und die festgelegten Power-Managementeinstellungen zu bestätigen.