Seit SUSE Linux 7.2 wird der grafische SUSE-Bildschirm auf der ersten Konsole
angezeigt, wenn die Option vga=<Wert> als
Kernel-Parameter verwendet wird. Bei der Installation mit YaST wird diese Option
automatisch in Abhängigkeit von der gewählten Auflösung und der verwendeten
Grafikkarte aktiviert. Sie haben bei Bedarf drei Möglichkeiten, den
SUSE-Bildschirm zu deaktivieren:
Geben Sie den Befehl echo 0 >/proc/splash in der Befehlszeile ein, um den grafischen Bildschirm zu deaktivieren. Um ihn wieder zu aktivieren, geben Sie den Befehl echo 1 >/proc/splash ein.
Fügen Sie den Kernel-Parameter splash=0 zur
Konfiguration des Bootloaders hinzu. Weitere Informationen hierzu finden Sie in
Kapitel 29, Der Bootloader. Wenn Sie jedoch den Textmodus wie in früheren
Versionen bevorzugen, legen Sie Folgendes fest:
vga=normal.
Kompilieren Sie einen neuen Kernel und deaktivieren Sie die Option zum Verwenden des Eröffnungsbildschirms anstelle des Bootlogos im Menü .
![]() | Tipp |
|---|---|
Wenn Sie im Kernel die Framebuffer-Unterstützung deaktiviert haben, ist der Eröffnungsbildschirm automatisch auch deaktiviert. Wenn Sie einen eigenen Kernel kompilieren, kann SUSE dafür keinen Support garantieren. | |