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Zusammenfassung
Linux unterstützt eine ganze Reihe von Dateisystemen. Dieses Kapitel gibt einen kurzen Überblick über die bekanntesten Dateisysteme unter Linux, wobei wir insbesondere auf deren Designkonzept und Vorzüge sowie deren Einsatzbereiche eingehen werden. Weiterhin werden einige Informationen zum „Large File Support“ unter Linux bereitgestellt.
Die interne Datenstruktur eines Dateisystems, die eine geordnete Struktur und die Verfügbarkeit der Festplattendaten gewährleistet. Im Grunde genommen sind es die „Daten über die Daten“. Nahezu jedes Dateisystem besitzt seine eigene Metadatenstruktur. Hierin liegt zum Teil auch der Grund für die unterschiedlichen Leistungsmerkmale der verschiedenen Dateisysteme. Es ist von äußerster Wichtigkeit, die Metadaten intakt zu halten, da andernfalls das gesamte Dateisystem zerstört werden kann.
Inodes enthalten alle möglichen Informationen über eine Datei, die Größe, die Anzahl der Links, Datum, Erstellungszeit, Änderungen, Zugriff sowie Zeiger (engl. pointer) auf die Festplattenblöcke, wo die Datei gespeichert ist.
Im Zusammenhang mit einem Dateisystem ist ein Journal eine Datenstruktur auf der Festplatte mit einer Art Protokoll, in das der Dateisystemtreiber die zu ändernden (Meta-)daten des Dateisystems einträgt. Durch ein Journal wird die Wiederherstellungszeit eines Linux-Systems enorm verringert, da der Dateisystemtreiber keine umfassende Suche nach zerstörten Metadaten auf der gesamten Platte starten muss. Stattdessen werden die Journal-Einträge wieder eingespielt.