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Komplexe Systemkonfigurationen erfordern besondere Festplattenkonfigurationen. Um eine persistente Gerätebenennung für SCSI-Geräte zu ermöglichen, verwenden Sie ein bestimmtes Startskript. Das Logical Volume Management (LVM) ist ein Schema für die Festplattenpartitionierung, das viel flexibler als die physische Partitionierung in Standardkonfigurationen ist. Mithilfe seiner Snapshot-Funktionalität können Sie problemlos Daten-Backups erstellen. Ein RAID (Redundant Array of Independent Disks) bietet verbesserte Datenintegrität, Leistung und Fehlertoleranz.
SCSI-Geräte wie z.B. Festplattenpartitionen bekommen beim Booten Gerätenamen
zugewiesen, und zwar auf eine mehr oder weniger dynamische Weise. Dies ist
solange kein Problem, wie sich an der Zahl oder an der Konfiguration der Geräte
nichts ändert. Wenn aber eine weitere SCSI-Festplatte hinzukommt und diese vor
der alten Festplatte vom Kernel erkannt wird, dann erhält die alte Platte einen neuen
Namen und die Einträge in der Mounttabelle /etc/fstab
passen nicht mehr.
Um diese Schwierigkeit zu vermeiden, kann das System-Bootskript
boot.scsidev verwendet werden. Dieses Skript kann mit
Hilfe des Befehls /sbin/insserv aktiviert werden, und
benötigte Bootparameter werden in /etc/sysconfig/scsidev
abgelegt. Das Skript /etc/rc.d/boot.scsidev richtet die
SCSI-Geräte für den Bootvorgang ein und vergibt beständige Gerätenamen im
Verzeichnis /dev/scsi/. Diese Gerätenamen können dann in
der Datei /etc/fstab verwendet werden. Wenn beständige
Gerätenamen verwendet werden sollen, ist es möglich, diese in der Datei
/etc/scsi.alias zu definieren. Informationen über das
Schema für die Namensvergabe in /etc/scsi können Sie
mittels man scsidev erhalten.
Im Expertenmodus des Runlevel-Editors ist boot.scsidev
für den Runlevel B einzuschalten, dann werden die
notwendigen Links in /etc/init.d/boot.d angelegt, um die
Namen während des Bootens zu erzeugen.
![]() | Gerätenamen und udev |
|---|---|
Das Bootskript | |