Installieren Sie den iFolder-Client auf allen Arbeitsstationen, die Sie in der Regel bei der Arbeit und zu Hause verwenden. Dazu zählen Desktops und Laptops. Der Client unterstützt die folgenden Linux-Desktops:
Der iFolder-Client muss auf Ihrer Arbeitsstation installiert sein, damit Sie die automatische Synchronisierungsfunktion von iFolder nutzen können. Sie können jedoch von einem beliebigen Computer oder Handheld-Gerät aus, mithilfe eines Webbrowsers und einer aktiven Internetverbindung oder einer Netzwerkverbindung, auf Ihre Dateien auf dem iFolder-Server zugreifen.
Ihr iFolder-Verwalter muss Ihnen einen Benutzernamen für die iFolder-Services zuweisen, bevor Sie ein iFolder-Konto erstellen und aktivieren können. In der Regel entspricht Ihr Benutzername Ihrer Netzwerk-Benutzer-ID. Wenn Sie ein iFolder-Konto gemeinsam mit einer kleinen Benutzergruppe nutzen möchten, bitten Sie den iFolder-Verwalter um eine gemeinsame ID im LDAP-Verzeichnis.
Bevor Sie den Client installieren, sollten Sie sich vergewissern, dass die Arbeitsstation die folgenden Voraussetzungen erfüllt:
Damit das iFolder-Symbol im Panel sichtbar wird, müssen Sie sicherstellen, dass Benachrichtigungsbereich / Kontrollleiste auf dem GNOME /KDE-Desktop vorhanden ist.
Melden Sie sich im Superuser-Modus an. Dadurch wird gewährleistet, dass Sie zur Installation der Software berechtigt sind.
(Sofern zutreffend) Deinstallieren Sie alle Prototypversionen des Client, die auf dem Desktop existieren. So wird eine ordnungsgemäße Installation sichergestellt.
Laden Sie die Datei "novell-ifolder-client.rpm", das Client-Installationsprogramm, herunter.
Extrahieren und installieren Sie die .rpm-Datei, indem Sie an der Eingabeaufforderung der Konsole folgenden Befehl eingeben:
rpm -i novell-ifolder-client.rpm -h -v
Oder
rpm -U novell-ifolder-client.rpm -h -v
Dabei gilt Folgendes:
Weitere Informationen erhalten Sie auf der MAN-Seite des rpm-Befehls, indem Sie man rpm an der Systemkonsole ausführen.
Warten Sie, bis die rpm-Datei das Paket extrahiert und installiert hat.
Prüfen Sie, ob das Paket erfolgreich installiert wurde, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
rpm -qa | grep novell-ifolder-client
Dabei gilt Folgendes:
-grep: Aktiviert die Suche nach der angegebenen Datei
Zeigen Sie die Dateiliste an, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
rpm - ql novell-ifolder-client
Dabei gilt Folgendes:
ql: Aktiviert die Abfrageliste
Zeigen Sie die iFolder-MAN-Seite an, indem Sie an der Systemkonsole den Befehl "man novell-ifolder-client" ausführen.
Fahren Sie mit dem Abschnitt 5.0 Konfigurationsvorgänge fort.
Sie müssen den iFolder-Client vor seiner Verwendung konfigurieren. Bei der erstmaligen Anmeldung am iFolder-Server erstellt und aktiviert iFolder ein iFolder-Konto auf dem iFolder-Server für Sie. Ihr iFolder-Verwalter legt die Richtlinien für den iFolder-Client und den -Server fest. Durch diese wird bestimmt, welche Funktionen und Einstellungen des iFolder-Client angepasst werden können und welche obligatorisch sind. Einige der in den folgenden Anleitungen beschriebenen Optionen können deaktiviert sein, je nach den für Ihr Konto festgelegten Richtlinien.
Überprüfen Sie, ob die Internet- bzw. die Netzwerkverbindung aktiviert ist.
Starten Sie eine iFolder-Client-Sitzung, indem Sie den folgenden Befehl an der Systemkonsole ausführen:
novell-ifolder-client
Oder
Starten Sie die Sitzung über das Menüfenster
Das Symbol für inaktiven iFolder wird in der Statusleiste angezeigt.
Füllen Sie die Anmeldeinformationen aus.
Geben Sie Ihre iFolder-Benutzer-ID ein.
Beispiel: acatt oder rbauer.
Geben Sie Ihr neues Passwort ein.
Geben Sie den iFolder-Server an, auf dem sich Ihre iFolder-Daten und -Kontoinformationen befinden.
Sie erhalten diese Informationen von Ihrem iFolder-Verwalter.
Wenn Sie auf Ihrem aktuellen Desktop eine Verknüpfung zum iFolder-Verzeichnis erstellen möchten, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für die iFolder-Verknüpfung. Diese Einstellung gilt nur für diese Arbeitsstation.
Klicken Sie auf "Anmelden".
Wählen Sie den Bereich auf Ihrer Festplatte, in dem das lokale iFolder-Verzeichnis erstellt und die iFolder-Dateien gespeichert werden sollen, und klicken Sie dann auf "OK".
Ihr lokales iFolder-Verzeichnis kann sich ganz nach Wunsch auf jeder Arbeitsstation an einem anderen Standort befinden. Wenn es sich beim iFolder-Standort um ein entferntes Dateisystem handelt, sollte es sich im Basisverzeichnis des Benutzers befinden. Der vollständige Pfad darf nicht länger als 259 Zeichen sein. Außerdem gibt der Pfad den genauen Standort Ihrer iFolder-Dateien an.
Legen Sie Ihre Sicherheitseinstellungen fest.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Passwort speichern", damit der iFolder-Client Ihr Passwort speichert und sich von dieser Arbeitsstation aus beim iFolder-Server anmeldet kann.
iFolder fordert Sie bei jeder Anmeldung beim iFolder-Server zur Eingabe des Benutzerpassworts auf.
Obwohl die automatische Anmeldung bequem ist, ist sie in Umgebungen mit häufigen Passwortwechseln eine problematische Option. iFolder beglaubigt Ihr Passwort in Übereinstimmung mit dem LDAP-Verzeichnis, wodurch Passwort-Änderungen auf Netzwerkebene unberücksichtigt bleiben. Wenn Sie die Option "Passwort speichern" deaktivieren möchten, müssen Sie bei iFolder angemeldet sein. Wenn Sie Ihr Passwort ändern und nicht bei iFolder angemeldet sind, können Sie eventuell nicht mehr auf den iFolder-Client zugreifen.
Außerdem werden Ihre Dateien sofort nach der Anmeldung beim iFolder-Server und während einer aktiven Verbindung mit dem Server in bestimmten Abständen synchronisiert. In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Sie Dateien nicht direkt und automatisch mit iFolder synchronisieren möchten, beispielsweise wenn Sie eine eingeschränkte Bandbreite für andere Aktivitäten reservieren möchten.
So ändern Sie die Einstellung "Passwort speichern" zu einem späteren Zeitpunkt: Melden Sie sich bei iFolder an, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das iFolder-Symbol in der Kontrollleiste, klicken Sie auf "Kontoinformationen" > "Standardeinstellungen" und aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Passwort speichern".
(Dringend empfohlen) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Dateien verschlüsseln", um Ihre Dateien für die Übertragung und zum Speichern auf dem iFolder-Server zu verschlüsseln.
iFolder speichert Ihre iFolder-Daten lokal als unverschlüsselter Text. Wenn Sie die Verschlüsselung aktivieren, werden die iFolder-Daten verschlüsselt, bevor sie über eine öffentliche oder private Verbindung gesendet werden, um auf dem iFolder-Server gespeichert und mit den anderen Arbeitsstationen synchronisiert zu werden. Die Dateien bleiben auf dem iFolder-Server und während der Übertragung verschlüsselt. Wenn die Dateien vom iFolder-Server heruntergeladen werden, werden sie nach der Ankunft auf der Arbeitsstation entschlüsselt und lokal als unverschlüsselter Text gespeichert. Zurzeit verwendet iFolder den Blowfish-Verschlüsselungsalgorithmus.
Diese Einstellung gilt für die Lebensdauer des Kontos und auf allen Arbeitsstationen.
Klicken Sie auf "OK".
(Sofern zutreffend) Wenn Sie in Schritt 5 die Verschlüsselung aktiviert haben, legen Sie jetzt den Passwortsatz in den Verschlüsselungseinstellungen fest.
Geben Sie den Passwortsatz für die Verschlüsselung ein und bestätigen Sie ihn, indem Sie ihn erneut eingeben.
iFolder verwendet den Passwortsatz dazu, die Verschlüsselungsschlüssel zu erstellen, die für den Datenaustausch zwischen Ihrem Computer und dem iFolder-Server benötigt werden. Dateien werden beim Hochladen verschlüsselt und beim Herunterladen entschlüsselt.
Geben Sie einen Hinweis ein, der Ihnen hilft, sich an den Passwortsatz zu erinnern.
Wenn Sie den Passwortsatz vergessen oder einen falschen Passwortsatz eingeben, zeigt iFolder automatisch den hier angegebenen Hinweis. Beispiel: Mädchenname der Mutter, Name des Haustiers oder Lieblingslied.
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Passwortsatz speichern", damit der iFolder-Client Ihren Passwortsatz speichert und der Passwortsatz beim Anmeldevorgang automatisch eingegeben wird.
iFolder fordert Sie bei jeder Anmeldung am iFolder-Server zur Eingabe des Verschlüsselungspasswortsatzes auf. Wenn Sie den Passwortsatz speichern, wird das Dialogfeld "Passwortsatz" während des Anmeldevorgangs bei iFolder nicht angezeigt.
So ändern Sie die Einstellung "Passwortsatz speichern" zu einem späteren Zeitpunkt: Melden Sie sich bei iFolder an, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das iFolder-Symbol in der Statusleiste, klicken Sie auf "Kontoinformationen" > "Standardeinstellungen" und aktivieren oder deaktivieren Sie das Kontrollkästchen "Passwortsatz speichern".
Klicken Sie auf "OK".
(Dringend empfohlen) Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Passwortsatz-Wiederherstellung aktivieren", wenn Sie möchten, dass der iFolder-Verwalter Ihren Passwortsatz wiederherstellen kann.
Wenn diese Option aktiviert ist, verschlüsselt iFolder Ihren Passwortsatz mithilfe des Sicherheits-Passwortsatzes des iFolder-Verwalters und speichert ihn verschlüsselt auf dem iFolder-Server. Wenn Sie Ihren Passwortsatz vergessen und auch der Hinweis nicht weiterhilft, kann Ihnen der iFolder-Verwalter Ihren Passwortsatz mitteilen.
Klicken Sie auf "OK".
Die Einstellungen für den Passwortsatz, den Hinweis und die Passwortsatz-Wiederherstellung gelten für die Lebensdauer des Kontos und auf allen Arbeitsstationen. Die Option "Passwortsatz speichern" gilt nur für die aktuelle Arbeitsstation und kann geändert werden.
Der iFolder-Client meldet sich beim iFolder-Server an. Über Ihre Konfigurationsdaten wird Ihr Konto auf dem iFolder-Server erstellt und aktiviert. War die Anmeldung erfolgreich und ist die Verbindung zwischen dem iFolder-Client und dem iFolder-Server aktiv, ändert sich das iFolder-Symbol in der Kontrollleiste von inaktiv auf aktiv.
Falls Sie in Schritt 3e die Desktop-Verknüpfung aktiviert haben, wird diese auf dem Desktop angezeigt. Steht keine Verknüpfung zur Verfügung, können Sie auch mit der rechten Maustaste auf das iFolder-Symbol in der Statusleiste klicken und die Option "iFolder öffnen" auswählen und so auf das lokale iFolder-Verzeichnis zugreifen.
In der iFolder-Hilfe erhalten Sie detaillierte Anweisungen zu den Aufgaben, die Sie mit dem iFolder-Client durchführen können.
Die Hilfe können Sie aufrufen, indem Sie mit der rechten Maustaste auf “iFolder-Client“ > “Hilfe“ klicken.
Synchronisieren Sie Ihre Dateien.
Verschieben Sie die Dateien, die Sie synchronisieren möchten, in das lokale iFolder-Verzeichnis, das Sie in Schritt 4 angegeben haben.
Öffnen Sie das Verzeichnis und verschieben oder kopieren Sie die Dateien in das lokale iFolder-Verzeichnis.
Klicken Sie auf das iFolder-Symbol und anschließend auf "Jetzt synchronisieren".
Wenn Ihr Systemverwalter die automatische Synchronisierung aktiviert hat, synchronisiert der iFolder-Client sofort die Dateien mit dem iFolder-Server.
Der iFolder lädt die Dateien aus dem lokalen iFolder-Verzeichnis auf den iFolder-Server. Bei allen weiteren Client-Installationen auf anderen Arbeitsstationen lädt iFolder die Dateien vom iFolder-Server in das lokale iFolder-Verzeichnis.
Um beim Neustart des Linux-Systems den Linux-iFolder-Client automatisch zu starten, gehen Sie wie folgt vor:
Wählen Sie System > Persönliche Einstellungen >Sitzungen.
Wählen Sie im Bildschirm "Sitzungen" die Registerkarte "Startprogramme" , drücken Sie "Hinzufügen" und fügen Sie dem Startbefehl Folgendes hinzu:
/opt/novell/ifolder/bin/novell-ifolder-client
Fügen Sie die Verknüpfung ein in $HOME/.kde/Autostart.
Novell, Inc. leistet keinerlei Gewähr bezüglich des Inhalts oder Gebrauchs dieses Dokuments. Insbesondere werden keine ausdrücklichen oder stillschweigenden Gewährleistungen hinsichtlich der handelsüblichen Qualität oder Eignung für einen bestimmten Zweck übernommen. Novell, Inc. behält sich das Recht vor, dieses Dokument jederzeit teilweise oder vollständig zu ändern, ohne dass für Novell, Inc. die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen davon in Kenntnis zu setzen.
Des Weiteren übernimmt Novell, Inc. für Software keinerlei Haftung und schließt insbesondere jegliche ausdrücklichen oder impliziten Gewährleistungsansprüche bezüglich der Marktfähigkeit oder der Eignung für einen bestimmten Zweck aus. Außerdem behält sich Novell, Inc. das Recht vor, Novell-Software ganz oder teilweise jederzeit inhaltlich zu ändern, ohne dass für Novell, Inc. die Verpflichtung entsteht, Personen oder Organisationen von diesen Überarbeitungen oder Änderungen in Kenntnis zu setzen.
Dieses Produkt darf nicht unter Verletzung irgendwelcher geltenden Gesetze oder Vorschriften, insbesondere der US-amerikanischen Exportbestimmungen und der Gesetze des Landes, in dem Sie ansässig sind, aber auch anderer Gesetze, exportiert oder re-exportiert werden.
Copyright © 2004 Novell, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Ohne die ausdrückliche, schriftliche Genehmigung des Herausgebers darf kein Teil dieser Veröffentlichung reproduziert, fotokopiert, übertragen oder in einem Speichersystem verarbeitet werden.
Novell ist eine eingetragene Marke von Novell Inc. in den USA und anderen Ländern.
Alle Marken von Drittanbietern sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.